Bachelorarbeit, 2020
37 Seiten, Note: 1,7
Die Arbeit analysiert den Wertschöpfungsbeitrag des Finanzsektors in der Volkswirtschaft. Sie befasst sich mit der Problematik der Messung der Finanzdienstleistung und beleuchtet die Entwicklung der statistischen Methoden zur Erfassung des Outputs von Finanzdienstleistung. Dabei wird insbesondere auf die Methode des FISIM (Financial Intermediation Services, Indirectly Measured) und seine Kritikpunkte eingegangen.
Das erste Kapitel stellt die Problemstellung dar, dass die Messung der Finanzdienstleistung in der Volkswirtschaft eine komplexe Aufgabe ist. Es wird die Relevanz einer korrekten Erfassung der Finanzdienstleistung in der VGR hervorgehoben und die historische Entwicklung der Messmethoden beleuchtet. Kapitel 2 vermittelt die theoretischen Grundlagen der Produktion, der Produktionsfaktoren und der Wertschöpfung. Es werden außerdem die Grundlagen der Wertschöpfungserfassung in der VGR erläutert. Kapitel 3 behandelt den statistischen Rahmen zur Messung der Finanzdienstleistung in der VGR, einschließlich der internationalen Entwicklung der Leistungserfassung und der Berechnung des Outputs von Finanzdienstleistung via FISIM. Kapitel 4 befasst sich mit der Bewertung des FISIM-Konzepts und analysiert wesentliche Kritikpunkte sowie alternative theoretische Ansätze zur Messung der Finanzdienstleistung.
Finanzdienstleistung, Wertschöpfung, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR), Bruttoinlandsprodukt (BIP), Financial Intermediation Services, Indirectly Measured (FISIM), Statistik, Ökonometrie.
FISIM steht für "Financial Intermediation Services, Indirectly Measured". Es ist eine Methode zur Erfassung der Bankproduktion in der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR), die indirekte Dienstleistungen über Zinsmargen misst.
Kritiker bemängeln, dass FISIM die tatsächliche Wertschöpfung des Finanzsektors nicht immer korrekt erfasst und je nach angewendeter Methode das Bruttoinlandsprodukt (BIP) beeinflussen kann.
Die Arbeit ermittelt diesen Anteil für Deutschland unter Berücksichtigung der aktuellen statistischen Rahmenbedingungen von SNA 1993 bis SNA 2008.
Die Arbeit nutzt die Theorie der Produktion und der Produktionsfaktoren als Grundlage, um zu definieren, was im Finanzsektor als "Output" und was als "Wertschöpfung" gilt.
Ja, die Arbeit stellt alternative theoretische Ansätze vor und zeigt, wie eine Korrektur von FISIM die Höhe der Produktion der Finanzdienstleistung verändern würde.
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