Bachelorarbeit, 2020
62 Seiten
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Ziel der Bearbeitung
1.3. Aufbau der Arbeit
2. Begriffsdefinition
2.1. Experience
2.2. Experience-based vs. Experiential Learning
3. Theorie des Experiential Learning
3.1. Kurt Lewin
3.1.1. Die Feldtheorie
3.1.2. Gruppendynamik
3.1.3. Das 3-Phasen-Modell
3.2. David Kolb
3.2.1. Erfahrungsbasiertes Lernen
3.2.2. Lernstiltypen
3.3. Vergleich Feldtheorie und Erfahrungsbasiertes Lernen
4. Verhaltensänderung von Führungskräften
4.1. Grundlagen
4.1.1. Führung
4.1.2. Die neuen Anforderungen an Führungskräfte
4.1.3. Moderne Führungsmodelle
4.1.4. Zwischenfazit
4.2 Modell zur Verhaltensänderung von Führungskräften
4.2.1 Achtsamkeit
4.2.2 Emotionale Intelligenz
4.3 Umsetzung der Verhaltensänderung in der Praxis
4.3.1 Selbstreflexion
4.3.2 Achtsamkeitstraining
4.3.3 Strategie zur Selbstregulation
4.3.4 Motivationsübung
4.3.5 Empathie-Übung
5 Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht, wie Führungskräfte ihr Verhalten nachhaltig verändern können, um sowohl privat als auch beruflich erfolgreich zu sein. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, welche Methoden und theoretischen Ansätze – insbesondere unter Einbeziehung von Modellen der Achtsamkeit, emotionalen Intelligenz sowie der klassischen Lerntheorien – den Prozess einer persönlichen und beruflichen Transformation unterstützen können.
3.1.1. Die Feldtheorie
Kurt Lewin entwickelte die Feldtheorie, auch als Motivationstheorie bekannt, mithilfe verschiedener Erkenntnisse, die er aus seinen jahrelangen Forschungen in den Bereichen der Gestaltungs- und Willenspsychologie, erlangen konnte. Er entnahm aus beiden Gebieten einzelne Bestandteile und fügte eigene Thesen hinzu und entwarf so seine Feldtheorie. Mit der Bezeichnung Feld meint Lewin einen abgrenzbaren Raum, in dem verschiedene Sachverhalte bestehen und unterschiedliche Kräfte wirken.
Die Feldtheorie ist eine dynamische Theorie, die besagt, dass die Bereiche Wahrnehmung, Erlebtes und Verhalten nicht isoliert voneinander betrachtet werden können, sondern in einem dynamischen Zusammenhang stehen. Diese Bereiche wirken immer als Ganzes und allgemein betrachtet entwickelt sich jeder örtliche Einfluss durch das Ganze fort. Das bedeutet also, dass eine Person sowohl durch die objektive Situation als auch aufgrund der eigenen, subjektiven, Interpretation dieser Begebenheit beeinflusst wird. Das Verhalten von einer Person ist nach dieser Theorie das Ergebnis anziehender und abstoßender Feldkräfte, die auf diese Person einwirken und muss demnach immer ganzheitlich betrachtet werden.
1. Einleitung: Dieser Abschnitt erläutert die Problemstellung im Wandel der Führungsstile sowie das Ziel der Arbeit, auf Basis psychologischer Theorien konkrete Vorschläge zur nachhaltigen Verhaltensänderung zu entwickeln.
2. Begriffsdefinition: Hier wird der Begriff "Experience" im Kontext der Arbeit definiert und die Unterscheidung zwischen "Experience-based Learning" und "Experiential Learning" geklärt.
3. Theorie des Experiential Learning: Dieses Kapitel stellt die grundlegenden Theorien von Kurt Lewin (Feldtheorie, Gruppendynamik, 3-Phasen-Modell) und David Kolb (erfahrungsbasiertes Lernen, Lernstiltypen) vor und vergleicht diese.
4. Verhaltensänderung von Führungskräften: Es werden die Anforderungen an moderne Führungskräfte analysiert, klassische Führungsmodelle betrachtet und ein Modell zur Verhaltensänderung basierend auf Achtsamkeit, emotionaler Intelligenz und praktischen Übungen wie Selbstreflexion abgeleitet.
5 Zusammenfassung: Die Arbeit resümiert die theoretischen Ansätze, stellt die Bedeutung der Selbstreflexion als zentrales Element der Verhaltensänderung heraus und betont die Notwendigkeit von Regelmäßigkeit und Geduld bei der Umsetzung der erarbeiteten Übungen.
Führungskräfteentwicklung, Verhaltensänderung, Experiential Learning, Kurt Lewin, David Kolb, Achtsamkeit, Emotionale Intelligenz, Selbstreflexion, Selbstregulation, Change Management, Führung, Organisationspsychologie, Persönlichkeitsentwicklung, Transformation.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie Führungskräfte ihr Verhalten nachhaltig anpassen können, um den Anforderungen einer modernen Arbeitswelt gerecht zu werden.
Die zentralen Themen umfassen die Lerntheorien von Lewin und Kolb, moderne Führungskonzepte, Achtsamkeitstraining und emotionale Intelligenz.
Ziel ist es, ein Modell zu entwickeln, das Führungskräften konkrete, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende Methoden zur nachhaltigen Selbstentwicklung an die Hand gibt.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie der Zusammenführung psychologischer Konzepte zu einem praxisorientierten Modell zur Verhaltensänderung.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung durch klassische Modelle (Lewin, Kolb) und die praktische Ableitung von Übungstechniken zur Achtsamkeit, Selbstregulierung und Empathie.
Führung, Achtsamkeit, emotionale Intelligenz, Verhaltensänderung und erfahrungsbasiertes Lernen sind die prägenden Begriffe.
Es dient als fundamentale Basis für das Verständnis von Change-Prozessen in Organisationen und als Grundlage für die Entwicklung neuer Verhaltensmuster.
Sie gilt als das wichtigste Element, da nur durch kontinuierliche Selbstbeobachtung und Bewertung des eigenen Verhaltens eine echte, nachhaltige Veränderung möglich ist.
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