Diplomarbeit, 2003
146 Seiten, Note: sehr gut (1)
I. Vorwort
II. Olivier Messiaens Welt
1. Persönlichkeit Olivier Messiaen
1.1. Kurzbiographie
1.2. Messiaen – Musik, Musikausüben und Musikschaffen
2. Olivier Messiaens geistige Welt
2.1. Inspirationsquellen Olivier Messiaens
2.1.1. Weltliche Literatur
2.1.1.1. Mutter Cécile Sauvage
2.1.1.2. William Shakespeare
2.1.1.3. Symbolismus – Surrealismus
2.1.2. Bildende Kunst und Malerei
2.1.3. Geistliche Literatur
2.1.3.1. Bibeltexte und kirchliche Texte
2.1.3.2. Texte religiös-philosophischen Inhalts
2.1.4. Musikalische Einflüsse
2.1.4.1. Messiaen und Bartók
2.1.4.2. Messiaen und Wagner
2.1.4.3. Messiaen und Liszt
2.1.4.4. Messiaen und Debussy
2.1.4.5. Messiaen und Ravel
2.1.4.6. Messiaen und Strawinsky
2.2. Die Beziehung Farbe – Klang
3. Messiaens Musik und ihre Merkmale
3.1. Rhythmik in Messiaens Musik
3.1.1. Einflüsse aus hinduistischen Rhythmen
3.1.2. Chromatische Dauernreihen
3.1.3. Polyrhythmik
3.1.4. Rhythmische Notation
3.2. Harmonik in Messiaens Musik
3.2.1. Hinzugefügte Töne – Dissonanzen
3.2.2. Die Modi mit begrenzter Transpositionsmöglichkeit
3.2.2.1. Modus 1
3.2.2.2. Modus 2
3.2.2.3. Modus 3
3.2.2.4. Modi 4-7 (8)
3.2.2.5. Nicht-umkehrbare Rhythmen und Modi
3.2.3. „Accords spéciaux“
3.2.3.1. Dominant- und Dominantvorhaltsakkord
3.2.3.2. Resonanzakkord
3.2.3.3. Messiaenscher Quartenakkord
3.2.3.4. Akkorde mit zusammengezogener Resonanz
3.2.3.5. Kreisende Akkorde
3.3. Melodik und thematische Arbeit in Messiaens Musik
3.3.1. Melodische Wendungen
3.3.2. Melodie, Modi und Akkorde
3.3.3. Melodische und thematische Entwicklung
3.4. Musik, die bezaubert...
III. „Amen“: Wort, Musik, Symbolik
1. Betrachtungen zu „Visions de l’Amen“
1.1. Warum „Visions de l’Amen“?
1.2. Grundaussagen von „Visions de l’Amen“
1.2.1. Aufbau von „Visions de l’Amen“
1.2.2. Das Wort „Amen“
1.3. Kompositionstechnische Organisation
2. Analyse der sieben Visionen
2.1. „Amen de la Création“
2.1.1. Aussermusikalische Bezüge zu Vision 1
2.1.2. Musikalische Analyse von Vision 1
2.2. „Amen des étoiles, de la planete a l’anneau“
2.2.1. Aussermusikalische Bezüge zu Vision 2
2.2.2. Musikalische Analyse von Vision 2
2.3. „Amen de l’Agonie de Jesus“
2.3.1. Aussermusikalische Bezüge zu Vision 3
2.3.2. Musikalische Analyse von Vision 3
2.4. „Amen du Désir“
2.4.1. Aussermusikalische Bezüge zu Vision 4
2.4.2. Musikalische Analyse von Vision 4
2.5. „Amen des Anges, des Saints, du chant des oiseaux.“
2.5.1. Aussermusikalische Bezüge zu Vision 5
2.5.2. Musikalische Analyse von Vision 5
2.6. „Amen du Jugement“
2.6.1. Aussermusikalische Bezüge zu Vision 6
2.6.2. Musikalische Analyse von Vision 6
2.7. „Amen de la Consommation“
2.7.1. Aussermusikalische Bezüge zu Vision 7
2.7.2. Musikalische Analyse von Vision 7
IV. Nachwort
Die vorliegende Diplomarbeit analysiert das Werk „Visions de l’Amen“ von Olivier Messiaen, um dessen komplexe musikalische Sprache sowie die zugrunde liegende philosophisch-theologische Botschaft zu entschlüsseln. Dabei wird untersucht, wie Messiaen christlichen Glauben, Naturbeobachtungen und östliche Einflüsse zu einer einzigartigen musikalischen Ästhetik verwebt.
1.2. MESSIAEN – MUSIK, MUSIKAUSÜBEN UND MUSIKSCHAFFEN
Einen fundierten Zugang zu Messiaens Schaffen bekommt man – außer durch das Hören und Analysieren seiner Musik – durch die zahlreichen von Messiaen direkt überlieferten Aussagen über sich selbst und sein Schaffen: erstens in Form der Einführungstexte, die er wie ein Vorwort all seinen Werken voranstellt, zweitens in Form der Niederschriften von Interviews und Diskussionen, die mit Messiaen geführt wurden und drittens in Form von musiktheoretischen Aufsätzen und Schriften, die Messiaen selbst verfasst hat.
In der Abschrift des Vortrags, den Messiaen anlässlich der Weltausstellung 1958 in Brüssel gehalten hat, kann man zur Einstimmung in relativ kompakter Form Messiaens grundsätzliche Einstellung gegenüber der (zeitgenössischen) Musikbranche und gegenüber der Art des (zeitgenössischen) Komponierens kennen lernen.
Um ein Werk zu schaffen, das der Bezeichnung „Werk“ würdig ist, bedarf es laut Messiaen nicht nur der Beherrschung der technischen Mittel, sondern vor allem einer schöpferischen Kraft, die er „Inspiration“ nennt.
Vorwort: Einführung in die Bedeutung Messiaens und die Zielsetzung der Arbeit, sein Leben und Werk den Zeitgenossen näherzubringen.
Olivier Messiaens Welt: Umfassender Einblick in die Kurzbiographie und die vielfältigen Inspirationsquellen des Komponisten, von Naturerscheinungen bis hin zu theologischen Schriften.
Messiaens Musik und ihre Merkmale: Detaillierte Analyse der technischen Grundlagen, insbesondere Rhythmik, Harmonik, Melodik und die Modi mit begrenzter Transpositionsmöglichkeit.
„Amen“: Wort, Musik, Symbolik: Vertiefende Betrachtung des Werkes „Visions de l’Amen“, seiner inhaltlichen Bedeutung, der Kompositionstechnik und der Analyse der sieben Visionen.
Nachwort: Zusammenfassende Reflexion über die Relevanz von Messiaens Schaffen in der modernen Welt und die spirituelle Dimension seiner Musik.
Olivier Messiaen, Visions de l’Amen, Musikanalyse, Rhythmik, Harmonik, Inspiration, Modus, Schöpfung, Theologie, Vogelgesang, Klangfarbe, Zeit, Glauben, Symmetrie, Moderne Musik.
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der musikalischen Sprache und philosophischen Weltanschauung von Olivier Messiaen anhand seines Werkes „Visions de l’Amen“.
Die Themen umfassen die Einflüsse auf Messiaen, seine theoretischen Kompositionsansätze sowie die spirituelle Bedeutung seines Schaffens.
Das Ziel ist es, dem Leser einen tieferen Einblick in Messiaens komplexes Werk zu gewähren und die in seiner Musik verborgene theologische Botschaft verständlich zu machen.
Es wird eine musiktheoretische Analyse durchgeführt, ergänzt durch die Untersuchung von Messiaens eigenen Schriften, Vorworten und philosophischen Reflexionen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Darstellung der Persönlichkeit und Inspirationsquellen Messiaens sowie eine detaillierte technische Analyse seiner Musikmerkmale und eine systematische Analyse der „Visions de l’Amen“.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Rhythmik, Harmonik, religiöse Inspiration, Vogelgesang und die Modi mit begrenzter Transpositionsmöglichkeit.
Messiaen integriert Dissonanzen als Farbtöne in seine Akkordkomplexe, anstatt sie traditionell auflösen zu müssen, was er als „Kirchenfensterwirkung“ beschreibt.
Messiaen bezieht sich auf vier Bedeutungen: den schöpferischen Akt, die Unterwerfung unter Gottes Willen, das Verlangen nach Gemeinschaft mit Gott und die Vollendung im Paradies.
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