Diplomarbeit, 2007
115 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Fragestellung und Zielsetzung der Arbeit
2 Neue Anforderungen an die Personalarbeit
2.1 Personalarbeit früher und heute
2.2 Veränderungen der Arbeitswelt durch neue Technologien
3 Theoretische Grundlagen
3.1 Portale
3.2 Erfolgskritische Faktoren eines Portals
3.2.1 Vorüberlegungen und Auswahl des Systems
3.2.2 Grundagen bei der Implementierung von e-HR Systemen
3.2.3 Gestaltung des Portals
3.2.4 Akzeptanz im Unternehmen
3.3 Self-Services
4 Electronic Human Resource
4.1 Begriffliche Einordnung und Definition von Electronic Human Resource
4.2 Übertragung von Strukturen des e-Business auf das Personalmanagement
4.3 Weiterentwicklung der Personalarbeit durch e-HR
4.3.1 Mögliche Einsatzbereiche von e-HR
4.3.2 Digitalisierungstendenzen bei Personalprozessen
4.3.3 Steigerung des Wertbeitrages im HR durch e-Technologie
4.4 Self Services im e-HR
4.4.1 Self Services für Mitarbeiter - Employer Self Service (ESS)
4.4.2 Self Services für Manager - Manager Self Service (MSS)
4.4.3 Klassifizierung der Inhalte
4.5 Mehrwert und Nutzen Analyse
4.5.1 Mehrwert und Nutzen für die Personalabteilung
4.5.2 Mehrwert und Nutzen für die Mitarbeiter
4.5.3 Mehrwert und Nutzen für das Unternehmen
4.5.4 Kritische Betrachtung
4.6 Kosten-Nutzen Analyse
4.6.1 Kostenerfassung nach Total Cost of Ownership
4.6.2 Return on Investment
4.6.3 Kritische Betrachtung des Return on Investment
5 Konzept für einen Employer-Self-Service am Beispiel der SMA Energie
5.1 SMA Energie
5.1.1 Der SMA Konzern
5.1.2 Personalbereich der SMA Energie
5.2 Prozesse
5.2.1 Identifikation der Kernprozesse und Erstellung eines Prozessinventars
5.2.2 Darstellung der Ist-Prozesse
5.2.3 Ist-Prozessbewertung und Erstellung von Anwendungssteckbriefen
5.2.4 Erstellung Sollprozesse
5.3 Umsetzbarkeit der Prozesse im Portal
5.3.1 Auswahl der umzusetzenden Prozesse/ Szenarien
5.3.2 Standardkomponenten der SAP ESS
6 Fachkonzept zur technischen Umsetzung
6.1 Aufbau des Fachkonzepts
6.1.1 Dokument Information
6.1.2 Einleitende Bemerkungen
6.1.3 Homepage Konzept
6.1.4 ESS Szenarien
6.2 Abschluss und Überprüfung des Fachkonzeptes
7 Schlussbetrachtung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein fundiertes Verständnis für Mitarbeiterportale und Employer-Self-Services zu schaffen. Sie untersucht, wie neue Informationstechnologien die Personalarbeit verändern und welchen Mehrwert sowie welche Herausforderungen e-HR-Systeme für Unternehmen mit sich bringen. Im Fokus steht die Entwicklung eines konkreten Konzepts zur Einführung eines Employer-Self-Service-Portals bei der SMA Energie, wobei relevante Prozesse identifiziert, bewertet und auf ihre Umsetzbarkeit geprüft werden.
3.2.1 Vorüberlegungen und Auswahl des Systems
Der Einsatz von IT-Systemen führt zu vielfältigen positiven Effekten, so zum Beispiel, nach einer Berechnung von William M. Mercer, zu einer 20-prozentigen Kosteneinsparung. Viel versprechende Potentiale sollen allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich der optimale Nutzen eines HRMS nicht zwangsläufig einstellt, da gerade die Investitionskosten für ein derartiges System sehr hoch sein können. Vor der Investition in ein HR-Managementsystem gilt es, einige erfolgskritische Punkte zu beachten, um ein optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis zu erreichen:
Aufbau von Basiswissen im Unternehmen
Analyse der Chancen und Risiken, um den Bedarf des Unternehmens zu eruieren
Übersicht der unternehmensspezifischen Besonderheiten
Formulierung eines Kriterienkatalogs für funktionale und technische Voraussetzungen
Aufbau eines Marktverständnisses
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel der Arbeitswelt durch Internet und Globalisierung und definiert das Ziel der Arbeit, ein Konzept für ein Mitarbeiterportal bei der SMA Energie zu entwickeln.
2 Neue Anforderungen an die Personalarbeit: Dieses Kapitel beschreibt, wie technologische Entwicklungen und wirtschaftliche Faktoren die Personalarbeit von einer reaktiven Verwaltung zu einer strategischen Funktion transformieren.
3 Theoretische Grundlagen: Hier werden Definitionen zu Portalen und Self-Services sowie erfolgskritische Faktoren wie Akzeptanz, Ergonomie und Single-Sign-On erörtert.
4 Electronic Human Resource: Das Kapitel erläutert das e-HR-Konzept, die Übertragung von E-Business-Strukturen auf das Personalmanagement sowie die verschiedenen Nutzenaspekte für Unternehmen, Personalabteilung und Mitarbeiter.
5 Konzept für einen Employer-Self-Service am Beispiel der SMA Energie: Hier erfolgt die praktische Analyse der Geschäftsprozesse bei der SMA Energie, inklusive der Identifikation und Bewertung von Prozessen für die Portalumsetzung.
6 Fachkonzept zur technischen Umsetzung: Dieses Kapitel beschreibt den Aufbau des Fachkonzepts, das der IT-Abteilung als Anleitung für die technische Implementierung der ausgewählten ESS-Szenarien dient.
7 Schlussbetrachtung und Ausblick: Der Autor fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert die Herausforderungen bei der Umsetzung und gibt einen Ausblick auf die wachsende Bedeutung von Portallösungen in der Zukunft.
Employer Self Service, ESS, Manager Self Service, MSS, Mitarbeiterportal, e-HR, Personalmanagement, Prozessoptimierung, Human Resource Management, SAP, Total Cost of Ownership, Return on Investment, Personalarbeit, Digitalisierung, Workflow.
Die Arbeit behandelt die konzeptionelle Entwicklung eines IT-gestützten Mitarbeiterportals (Employer Self Service) zur Modernisierung und Effizienzsteigerung der Personalprozesse bei der SMA Energie.
Die zentralen Felder umfassen die theoretischen Grundlagen von e-HR, die Analyse von Nutzen und Kosten von Portallösungen sowie die praktische Prozessidentifikation und das daraus abgeleitete technische Fachkonzept.
Das primäre Ziel ist es, ein allgemeines Verständnis für e-HR-Systeme zu schaffen und ein maßgeschneidertes Konzept für die Einführung von Self-Services im Bereich Human Resources bei der SMA Energie zu erstellen.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer empirischen Fallstudie, die durch Prozessanalysen, Workshops und Experteninterviews bei der SMA Energie ergänzt wurde.
Der Hauptteil befasst sich mit den Anforderungen an die Personalarbeit, den theoretischen Hintergründen von Portalen, einer detaillierten Nutzen- und Kostenanalyse (TCO/ROI) und der konkreten Prozessmodellierung für die SMA Energie.
Wichtige Begriffe sind Employer Self Service (ESS), Human Resource Management, Prozessoptimierung, Mitarbeiterportale, SAP, TCO und Return on Investment (ROI).
Das Prozessinventar bildet die Grundlage, um eine Vielzahl potenzieller Anwendungen zu erfassen und mittels definierter Kriterien jene auszuwählen, die den höchsten Mehrwert bei vertretbarem Umsetzungsaufwand versprechen.
Aufgrund von Verzögerungen seitens der IT-Abteilung bei der Bereitstellung notwendiger Ressourcen war die Umsetzung in einem Live-System zum Zeitpunkt der Fertigstellung der Diplomarbeit nicht mehr möglich.
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