Magisterarbeit, 2007
102 Seiten, Note: 1,85
Diese Arbeit untersucht die Determinanten des Erfolgs demokratischer Revolutionen. Das Ziel ist es, ein Muster zu identifizieren, das die Erfolgsbedingungen dieser Revolutionen beschreibt. Dazu werden die relevanten Faktoren innerhalb eines definierten Zeitraums von 1953 bis 2006 analysiert.
Die Einleitung führt in die Thematik ein und stellt die Forschungsfrage sowie die These der Arbeit vor. In Kapitel 2 werden die abhängige und unabhängige Variable definiert und verschiedene Theorien zur Entstehung von Massenmobilisierungen vorgestellt. Kapitel 3 beschäftigt sich mit der Operationalisierung der Konzepte und der Fallauswahl. Die Auswertung erfolgt in Kapitel 4 mithilfe der QCA-Methode. Die Ergebnisse werden für erfolgreiche und gescheiterte Revolutionen getrennt betrachtet und vergleichend analysiert. Kapitel 5 fasst die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit zusammen und zieht Schlussfolgerungen.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Determinanten des Erfolgs demokratischer Revolutionen. Zu den wichtigsten Schlüsselbegriffen gehören: demokratische Revolution, Massenmobilisierung, Regimetypen, Opposition, Zivilgesellschaft, Medien, Qualitativen Komparativen Analyse (QCA), Fallstudien, Erfolgsfaktoren.
Es handelt sich um den Versuch eines gewaltlosen Systemwechsels von innen hin zu einer konsolidierten Demokratie, getragen durch die Beteiligung der Massen der Bevölkerung.
Die Qualitative Comparative Analysis (QCA) ist eine Methode, die fallorientierte Forschung mit systematischen Vergleichen kombiniert, um komplexe Ursachenkombinationen für ein Ergebnis zu finden.
Identifizierte Faktoren sind unter anderem die Eigenschaften des Regimes, die Stärke der Opposition sowie die Rolle der Zivilgesellschaft und der Medien.
Die Analyse umfasst den Zeitraum von 1953 bis 2006 und unterteilt diesen in drei Phasen demokratischer Revolutionen.
In der untersuchten Definition zeichnen sich moderne demokratische Revolutionen durch den Verzicht auf Gewalt vonseiten der Revolutionäre aus, im Gegensatz zu klassischen Revolutionen vor dem 20. Jahrhundert.
Mastervariablen sind zusammengefasste Kategorien von unabhängigen Variablen, die genutzt werden, um die Bedingungen für Erfolg oder Misserfolg operationalisierbar zu machen.
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