Bachelorarbeit, 2020
60 Seiten, Note: 2,0
Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen des Craftivismus und untersucht dessen Bedeutung als Form der urbanen Intervention im öffentlichen Raum. Die Arbeit beleuchtet die historische Entwicklung der Handarbeit vom privaten in den öffentlichen Raum und analysiert, wie die Craftivismus-Künstlerinnen und Künstler diese Entwicklung nutzen, um soziale und politische Anliegen zu artikulieren.
Die Einleitung stellt den Craftivismus als eine neue Form des Aktivismus vor, die Handarbeit als Mittel des politischen Protests einsetzt. Kapitel 2 erläutert die relevanten Begriffe wie öffentlicher Raum, Privatheit und die sich verändernden Grenzen zwischen diesen Bereichen. Kapitel 3 befasst sich mit dem historischen Kontext von Handarbeit und Feminismus und beleuchtet den Wandel von Handarbeit als traditionellem Frauenbereich hin zu einer Form des politischen Engagements. In Kapitel 4 werden die historischen Hintergründe des Craftivismus sowie die Bedeutung von DIY-Bewegungen im 19. Jahrhundert und heute untersucht. Kapitel 5 beschäftigt sich mit den verschiedenen Formen des Craftivismus, den damit verbundenen Projekten und die Auswirkungen auf den öffentlichen Raum. Zudem werden die Themen Geschlechterkonstruktionen und Gattungshierarchien im Zusammenhang mit Craftivismus beleuchtet. In Kapitel 6 wird die Problematik des Craftivismus diskutiert, wobei insbesondere die Frage nach seiner Rolle als Kritik an der Konsumgesellschaft oder als Produkt der Marktmechanismen im Vordergrund steht. Kapitel 7 präsentiert Interviews mit einer Kunstlehrerin und einer Craftivismus-Künstlerin, die verschiedene Perspektiven auf das Thema eröffnen.
Craftivismus, Handarbeit, Aktivismus, öffentlicher Raum, Feminismus, DIY, Konsumgesellschaft, soziale Intervention, urbane Intervention, Kunst im öffentlichen Raum, Kunstpädagogik.
Craftivismus ist eine Form des Aktivismus, die Handarbeit (wie Stricken oder Häkeln) nutzt, um soziale oder politische Botschaften im öffentlichen Raum auszudrücken.
Handarbeit wanderte vom privaten Raum der „guten Hausfrau“ in den öffentlichen Raum, um Themen wie Feminismus, Konsumkritik und soziale Gerechtigkeit sichtbar zu machen.
Sie möchten durch „freundliche Rebellion“ positive Veränderungen bewirken, Mitmenschen zum Nachdenken anregen und den öffentlichen Raum menschlicher gestalten.
Die Arbeit diskutiert, ob die Do-it-yourself-Bewegung eine echte Kritik an der Konsumgesellschaft darstellt oder lediglich neue Märkte für Bastel- und Handarbeitsprodukte schafft.
Ja, die Arbeit enthält Interviews, die aufzeigen, wie Craftivismus als pädagogisches Mittel genutzt werden kann, um Schülern gesellschaftliche Teilhabe durch Kunst zu vermitteln.
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