Fachbuch, 2021
66 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
2 Digitalisierung und Branchenvorstellung
2.1 Begriffsdefinition: Digitalisierung
2.2 Branchenvorstellung: IT-Unternehmensberatungen
3 Definition und Methodiken der Unternehmensstrategie
3.1 Begriffsdefinition: Strategie
3.2 Die SWOT-Analyse der internen Umwelt und äußeren Umgebung
3.3 Die Branchenstrukturanalyse: 5-Forces nach Porter
3.4 Die McKinsey-Portfolioanalyse
3.5 Alternative Methoden der strategischen Positionierung
4 Die Auswirkungen der Digitalisierung auf IT-Unternehmensberatungen
4.1 Die Veränderungen des IT-Dienstleistungsmarkts
5 Schlussbetrachtung
5.1 Zusammenfassung
Die vorliegende Masterthesis analysiert, wie die Digitalisierung die strategische Positionierung von IT-Unternehmensberatungen beeinflusst. Dabei werden die Anforderungen von Kunden und die veränderte Marktstruktur untersucht, um daraus umsetzbare, strategische Maßnahmen für Beratungsunternehmen abzuleiten.
Die Verhandlungsmacht der Kunden
Der Begriff „Kunde“ fasst in diesem Kontext die Nachfrager und andere Unternehmen wie Zulieferer zusammen und beinhaltet somit alle Parteien, welche die Produkte des Unternehmens beziehen. Eine steigende Verhandlungsmacht der Kunden ermöglicht nicht nur einen Einfluss auf die Preisgestaltung der Unternehmen, sondern auch die Forderung nach verbesserten Leistungen zum gleichbleibenden Preis. Für den Wettbewerb bedeutet dies eine steigende Rivalität sowie eine sinkende Rendite. Die Marktmacht der Kunden steigt an, wenn sie aus einer Vielzahl von Anbietern wählen können und eine gewisse Markt- und Kostentransparenz gegeben ist. Letzteres ist vor allem bei Online-Marktplätzen und Vergleichswebsites zu beobachten. Im Falle der Zulieferer erhöht sich die Verhandlungsmacht des Unternehmens, wenn die Umstellungskosten und Risiken für einen Lieferantenwechsel als gering eingeschätzt werden und ein hohes Abnahmevolumen gegeben ist. Des Weiteren ist die Fähigkeit der Rückwärtsintegration in der Wertschöpfungskette ein erfolgskritischer Faktor.
Unternehmen können durch Zielgruppenanalysen die Kundengruppen identifizieren und Strategien entwickeln, um diese besser anzusprechen. Die unterschiedlichen Bedürfnisse müssen erkannt und durch das Produktportfolio abgedeckt werden. Darüber hinaus sollte geprüft werden, inwiefern sich die Anforderungen von Kunden an die Produkte der Branche verändern. Um der Verhandlungsstärke der Zulieferer entgegenzuwirken, sollten Unternehmen auf eine gestreute Auswahl der geschäftlichen Partner zurückgreifen und das Produktportfolio differenziert aufstellen. So lässt sich, im Falle einer Krise, der Umsatz nachhaltig sichern.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung, Zielsetzung und die methodische Vorgehensweise der Arbeit ein.
2 Digitalisierung und Branchenvorstellung: Hier werden grundlegende Begriffe wie Digitalisierung, Dienstleistung und IT-Dienstleistungen definiert sowie die Branche und der Markt für IT-Beratungen vorgestellt.
3 Definition und Methodiken der Unternehmensstrategie: In diesem Kapitel werden Strategien definiert und verschiedene strategische Analysetools, wie SWOT, 5-Forces und McKinsey-Portfolio, detailliert vorgestellt und kritisch bewertet.
4 Die Auswirkungen der Digitalisierung auf IT-Unternehmensberatungen: Dieser Teil analysiert anhand von Marktstudien die konkreten Veränderungen des Dienstleistungsmarktes und die Konsequenzen für Beratungsunternehmen.
5 Schlussbetrachtung: Das Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Analysen zusammen und leitet daraus abschließende Empfehlungen ab.
Digitalisierung, IT-Unternehmensberatung, Strategische Positionierung, Branchenstrukturanalyse, SWOT-Analyse, McKinsey-Portfolio, IT-Dienstleistungsmarkt, Industrie 4.0, Agiles Projektmanagement, Kundenanforderungen, Wettbewerbsstrategie, Fachkräftemangel, Dienstleistungsmarketing, Unternehmensstrategie
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Digitalisierung auf die strategische Positionierung von IT-Unternehmensberatungen.
Die zentralen Themen umfassen die Definition von Digitalisierung, die Charakteristika des IT-Beratungsmarktes, die Anwendung strategischer Analysetools und die spezifischen Herausforderungen durch agile Transformation und Fachkräftemangel.
Ziel ist es, die Anforderungen der Kunden und die Marktstruktur zu identifizieren, um fundierte Handlungsempfehlungen für die strategische Ausrichtung von IT-Beratungen abzuleiten.
Es kommen verschiedene strategische Management-Methoden zum Einsatz, insbesondere die SWOT-Analyse, das 5-Forces-Modell nach Porter sowie die McKinsey-Portfolioanalyse.
Der Hauptteil widmet sich der methodischen Fundierung der Strategieentwicklung sowie der Analyse der marktspezifischen Auswirkungen der Digitalisierung, gestützt durch aktuelle Studien.
Kernbegriffe sind Digitalisierung, Strategische Positionierung, IT-Dienstleistungen, agile Arbeitsweisen und Wettbewerbsanalyse.
Die SWOT-Analyse wird als optimal erachtet, da sie eine einfache und universell anwendbare Methode bietet, um interne Stärken/Schwächen und externe Chancen/Risiken gegenüberzustellen.
Der Fachkräftemangel wird als zentrale Herausforderung identifiziert, der IT-Dienstleister dazu zwingt, Arbeitszeitmodelle flexibler zu gestalten und verstärkt in die Weiterbildung vorhandener Mitarbeiter zu investieren.
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