Diplomarbeit, 2007
102 Seiten, Note: 1,15
1 Einleitung
2 Die Geschichte des EV1
2.1 Wegbereiter
2.2 Roger Smith und das Bekenntnis zum Impact
2.3 Das CARB und das ZEV mandate
2.4 Die Präsentation des EV1 und die Aufhebung des ZEV mandate
2.5 Die Rücknahme der EV1s
2.6 Zusammenfassung
3 Faktoren, die zum Scheitern des EV1 führten
3.1 Markteintrittsstrategie
3.2 Marketing
3.3 Ölpreis
3.4 Energiemix
3.5 Lobbyismus
3.6 Karosseriebau
3.7 Möglichkeiten der Fremdfertigung
3.8 Infrastruktur Ladesysteme
3.9 Batterietechnologie
4 Argumente für das Elektroauto
4.1 Umwelt
4.1.1 Vertreter der Erderwärmungstheorie
4.1.2 Gegner der Erderwärmungstheorie
4.1.3 Zusammenfassung
4.2 Ölknappheit
4.3 Partikelausstoß und Smog
4.4 Staatliche Vorgaben
5 Ansätze und unterstützende Faktoren für den Lernprozess
5.1 Markteintrittsstrategie
5.2 Marketing
5.2.1 Die Wahrnehmung des Automobils in Deutschland
5.2.2 Die Besonderheit des Elektroautos
5.3 Ölpreis
5.4 Energiemix
5.5 Lobbyismus
5.6 Karosseriebau
5.7 Möglichkeiten der Fremdfertigung
5.8 Infrastruktur Ladesysteme
5.8.1 Das Unternehmen Project Better Place
5.8.2 Das Patent für induktive Ladung bewegter Batterien
5.9 Batterietechnologie
5.10 Zusammenfassung
6 Beispiele für erfolgreiches Lernen
6.1 Phoenix Motorcars
6.2 Electric Lightning Car Company
6.3 Tesla Motors
7 Fazit und Ausblick
8 Epilog
Ziel der Arbeit ist es, die Gründe für das Scheitern des Elektroauto-Modells EV1 von General Motors zu analysieren, die damalige Ausgangslage kritisch zu beleuchten und aufzuzeigen, inwieweit sich die technologischen und marktstrategischen Rahmenbedingungen für die Elektromobilität heute im Vergleich zur Einführung des EV1 verbessert haben.
3.9 Batterietechnologie
„Over the 160-year history of the electric vehicle, the capability of the battery to store energy has always been the factor limiting the success of this form of propulsion.” Natürlich hängen die Reichweite und damit der Erfolg eines Elektroautos wesentlich davon ab, wieviel Energie die Batterien, die es vorantreiben, speichern können. Je mehr Speicherkapazität, desto mehr Reichweite. Im Folgenden wird zu klären sein, warum es ganz so einfach dann doch nicht ist; an dieser Stelle soll dieses schlichte Gleichnis aber zunächst genügen.
Prinzipiell lassen sich vier Batterietypen unterscheiden: Bleibatterien, Nickelbatterien, Hochtemperaturbatterien sowie Lithium- bzw. Metall-Luft Batterien.
Das Hauptunterscheidungsmerkmal ist das Material der Anode. Bei Bleibatterien besteht diese aus PbO2, also Bleioxid, bei Nickelbatterien aus Nickel. Bei Hochtemperaturbatterien besteht sie entweder aus Sulfur bzw. Schwefel, NiCl, also Nickelchlorid, FeS2, also Eisensulfat oder aus Lithium. Bei Metall-Luft Batterien besteht sie entweder aus Aluminium oder Zink.
Für den praktischen Gebrauch ergeben sich daraus Unterschiede in der Energie bzw. Leistungsdichte, der Zeit zum Auf- bzw. Entladen, der Betriebstemperatur sowie den Produktionskosten.
Der meistgebrauchte Batterietyp ist seit seiner Erfindung im Jahr 1859 bis heute die Bleibatterie. Ihre maximale Energiedichte von 35 Wh/kg hat sich seit diesen 150 Jahren von einst 18 Wh/kg nicht sonderlich verbessert. Von allen Typen lässt sie sich am günstigsten produzieren und kommt deshalb in nahezu jedem massenproduzierten Automobil mit Verbrennungsmotor als Batterie zum Einsatz.
1 Einleitung: Vorstellung des Themas und Hinführung zum Scheitern des EV1 als Ausgangspunkt für die Analyse moderner Elektromobilität.
2 Die Geschichte des EV1: Darstellung der historischen Entwicklung des EV1, der rechtlichen Rahmenbedingungen durch das CARB und der anschließenden Rücknahme des Modells.
3 Faktoren, die zum Scheitern des EV1 führten: Detaillierte Untersuchung der strategischen, technischen und politischen Ursachen, die den Erfolg des EV1 verhinderten.
4 Argumente für das Elektroauto: Diskussion der Motive für Elektromobilität wie Umweltschutz, Ölverknappung und staatliche Auflagen im Vergleich zur damaligen Situation.
5 Ansätze und unterstützende Faktoren für den Lernprozess: Analyse heutiger Möglichkeiten und Lernansätze basierend auf den Fehlern der Vergangenheit, inklusive Batterietechnologie und Ladeinfrastruktur.
6 Beispiele für erfolgreiches Lernen: Präsentation aktueller Unternehmen wie Phoenix Motorcars, Electric Lightning Car Company und Tesla Motors, die den Elektroauto-Markt neu definieren.
7 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Entwicklung und Ausblick auf die Zukunft der Elektromobilität.
8 Epilog: Abschließende Betrachtung der jüngsten Entwicklungen bei General Motors in Bezug auf das Projekt Chevrolet Volt.
Elektroauto, EV1, General Motors, ZEV mandate, Batterietechnologie, Markteintrittsstrategie, CO2-Reduzierung, Ölpreis, Ladeinfrastruktur, Nachhaltigkeit, Tesla Motors, Automotive Industry, Mobilitätswende, Verbrennungsmotor, Hybridfahrzeuge.
Die Arbeit analysiert das Scheitern des Elektroautos EV1 von General Motors und untersucht, warum dieses Projekt trotz des technologischen Potenzials eingestellt wurde.
Die Schwerpunkte liegen auf der Historie des EV1, den Faktoren für sein Scheitern, den technologischen Entwicklungen bei Batterien und Ladesystemen sowie dem aktuellen Marktgeschehen.
Ziel ist es, die Gründe für das Scheitern des EV1 zu identifizieren und zu erörtern, ob die heutigen Rahmenbedingungen ein Elektroauto erfolgreicher machen könnten als vor zehn Jahren.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Analyse historischer Daten, unternehmensinterner Strategien von GM sowie einem Vergleich mit aktuellen technologischen Fortschritten und Marktbeispielen.
Im Hauptteil werden sowohl die beeinflussbaren Faktoren (Marketing, Strategie) als auch unbeeinflussbare externe Faktoren (Ölpreis, Energiemix) detailliert analysiert, die zum EV1-Projektverlauf beitrugen.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Elektromobilität, General Motors EV1, ZEV mandate, Batterietechnologie, induktive Ladung, Nachhaltigkeit und Markteintrittsstrategie.
Dies ist ein Konzept von Shai Agassi (Project Better Place), um Elektromobilität in geografisch oder politisch abgegrenzten Regionen mit hoher Verkehrsdichte wirtschaftlich zu etablieren.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass neben technologischen Defiziten vor allem eine strategische Fehlentscheidung und der Mangel an echtem Willen seitens GM den Erfolg verhinderten, was als großer Fehler in der Industriegeschichte gewertet wird.
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