Bachelorarbeit, 2019
68 Seiten, Note: 1,7
1 EINLEITUNG
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN DES INFLUENCER-MARKETINGS
2.1 DEFINITION DES BEGRIFFS „INFLUENCER“
2.1.1 Typisierung und Arbeitsweise von Influencer
2.1.2 Messbarkeit der Influencer
2.1.3 Vergütungsmodelle
2.2 EINORDNUNG UND ABGRENZUNG DES INFLUENCER-MARKETINGS
2.2.1 Zielgruppe des Influencer-Marketings
3 GRUNDLAGEN DES KAUFVERHALTENS
3.1 DER KAUFENTSCHEIDUNGSPROZESS
3.2 UNTERSCHIEDLICHE ARTEN VON KAUFENTSCHEIDUNGEN
3.3 PRINZIPIEN DER BEEINFLUSSUNG
4 THEORIEN DER MEINUNGSFÜHRER
4.1 TWO-STEP-FLOW-OF COMMUNICATION-MODELL
4.2 WORD OF MOUTH
4.3 REFERRAL-MARKETING
4.4 VIRALES MARKETING
4.5 ABGRENZUNG UND EINORDNUNG
5 INFLUENCER-MARKETING ALS STRATEGISCHES MARKETINGINSTRUMENT
5.1 BEDEUTUNG INFLUENCER MARKETING IM MARKETING MIX
5.2 INFLUENCER MARKETING TRENDS
5.3 CHANCEN UND HERAUSFORDERUNGEN
5.4 ABSCHLUSS THEORIE
6 FORSCHUNGSANSATZ
6.1 ENTWICKLUNG DER FORSCHUNGSFRAGE
7 EMPIRISCHE ANALYSE
7.1 ZIELSETZUNG
7.2 DATENERHEBUNG UND METHODENBESCHREIBUNG
7.3 AUSWERTUNG UND ÜBERPRÜFUNG
8 DISKUSSION DER ERGEBNISSE UND KRITISCHE REFLEKTION
8.1 DISKUSSION DER ERGEBNISSE
8.2 KRITISCHE REFLEKTION – LIMITATION UND IMPLIKATION
9 FAZIT UND AUSBLICK
Die vorliegende Bachelor-Thesis untersucht das Ausmaß, inwieweit das Kaufverhalten von Konsumenten in sozialen Netzwerken durch Influencer-Marketing beeinflusst wird, und analysiert dabei, welche Faktoren für den Erfolg dieser Marketingform maßgeblich sind.
2.1 Definition des Begriffs „Influencer“
Der Begriff Influencer wird heute vor allem mit bekannten Persönlichkeiten wie Bloggern, YouTube- oder Instagramstars aus dem Internet in Verbindung gebracht. Seinen Ursprung findet der „Influencer“ im englischen Wort „to influence“, was zu Deutsch „beeinflussen“ bedeutet und somit unverkennbar seine Funktion beschreibt. Im Marketing wird der Influencer in der Regel mit dem, in der Kommunikationstheorie verwendeten, klassischen Meinungsführer gleichgesetzt.16 Dieser Beschreibung zufolge muss ein Influencer nicht unbedingt eine Person mit unternehmerischen Interessen sein, es zählen vorrangig die Beiträge, welche die Meinungsbilder der Konsumenten in den sozialen Medien prägen sollen. Demnach kann sowohl ein Journalist, der mittels seiner Berichte die Meinung seiner Leser zu einem bestimmten Thema beeinflusst, als auch jede Privatperson sein, ein Influencer sein. Jeder der sich regelmäßig über bestimmte Themen, Produkte, Unternehmen oder Marken äußert und diese Meinungen, Einstellungen und Revisionen über Social Media Posts, Blogs, Videos oder auch Fachartikel auf sozialen Netzwerken verbreitet, kann als Influencer klassifiziert werden.17
Die sogenannten neuen Meinungsführer und Multiplikatoren im Netz genießen eine hohe Anerkennung bei ihren Followern18 die als ihre Zielgruppe definiert werden kann. Durch ihre ausgeprägte Medienpräsenz und die Viralität ihrer Beiträge, sind sie von hoher Relevanz für die Kommunikation von Marken, deren Produkten oder Dienstleistungen. Die Entwicklung des Web 2.0 bildet einen neuen Rahmen für das klassische Meinungsführerkonzept; es gibt den Influencern die Möglichkeit, ihren Einfluss auch virtuell auf eine exponentiell höhere Zahl an Menschen geltend zu machen19. Dieses Konzept wird für Unternehmen zunehmend interessanter, da das Vorstellen eines Produktes durch einen Influencer, sich erheblich auf deren Verkaufsabsatz auswirken kann. Unternehmen nutzen immer häufiger die Chance, durch eine gezielte Zusammenarbeit mit Influencern eine professionelle Verkaufsförderung zu schaffen.
1 EINLEITUNG: Einführung in den digitalen Wandel und die Bedeutung des Influencer-Marketings als Antwort auf veränderte Mediennutzung und Konsumentenresistenz.
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN DES INFLUENCER-MARKETINGS: Definition, Typisierung und Einordnung des Influencer-Marketings sowie Erläuterung von Vergütungsmodellen.
3 GRUNDLAGEN DES KAUFVERHALTENS: Analyse von Kaufentscheidungsprozessen, verschiedenen Kaufarten und psychologischen Prinzipien der Beeinflussung.
4 THEORIEN DER MEINUNGSFÜHRER: Vorstellung klassischer Modelle wie Two-Step-Flow und deren Übertragung auf moderne digitale Netzwerke.
5 INFLUENCER-MARKETING ALS STRATEGISCHES MARKETINGINSTRUMENT: Analyse der Trends, Chancen und Herausforderungen für Unternehmen bei der Integration von Influencern.
6 FORSCHUNGSANSATZ: Herleitung der Forschungsfrage und Formulierung von Hypothesen zur Wirksamkeit von Influencer-Marketing.
7 EMPIRISCHE ANALYSE: Darstellung der methodischen Vorgehensweise und Auswertung der Ergebnisse einer quantitativen Online-Umfrage.
8 DISKUSSION DER ERGEBNISSE UND KRITISCHE REFLEKTION: Zusammenführung der theoretischen Erkenntnisse mit den empirischen Daten und kritische Auseinandersetzung mit den Limitationen.
9 FAZIT UND AUSBLICK: Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse und Einschätzung der zukünftigen Relevanz des Influencer-Marketings.
Influencer-Marketing, Kaufentscheidung, Social Media, Konsumentenverhalten, Meinungsführer, Vertrauen, Authentizität, Mikro-Influencer, Kaufempfehlung, Online-Umfrage, Marketing-Mix, Zielgruppe, Werbebotschaften, digitale Kommunikation, Engagement-Rate.
Die Arbeit untersucht den Einfluss von Influencer-Marketing auf die Kaufentscheidungen von Konsumenten innerhalb sozialer Netzwerke.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Influencer-Marketings, das Konsumentenverhalten, Modelle der Meinungsführerschaft und die praktische Wirksamkeit von Influencer-Kooperationen.
Die Forschungsfrage lautet: „Inwieweit wird ein Konsument in seiner Kaufentscheidung durch Influencer-Marketing beeinflusst?“
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und einer quantitativen empirischen Studie (Online-Umfrage) mit einer Stichprobe von N=211 Teilnehmern.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Hintergründe des Kaufverhaltens und Influencer-Marketings erläutert, gefolgt von einer Analyse der Erfolgsfaktoren und einer empirischen Untersuchung der Konsumentenwahrnehmung.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Influencer-Marketing, Kaufentscheidung, Authentizität, Vertrauen, Social Media und Konsumentenverhalten definiert.
Authentizität ist laut der Studie mit 71 Prozent der wichtigste Vorteil; mangelnde Authentizität führt hingegen zum Verlust der Glaubwürdigkeit und zum Entfolgen durch die Nutzer.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Mikro-Influencer aufgrund ihrer höheren Interaktionsrate und der vertrauensvolleren Beziehung zu ihrer Community für bestimmte Nischen effizienter sind als reichweitenstarke Mega-Influencer.
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