Bachelorarbeit, 2015
182 Seiten, Note: 1,0
Diese wissenschaftliche Abschlussarbeit befasst sich mit dem Konzept der Sozialen Plastik, einem zentralen Element in Joseph Beuys' künstlerischem und sozialem Engagement. Die Arbeit untersucht die Bedeutung und Rezeption dieses Konzepts, sowohl im Hinblick auf Beuys' eigene Werke und Visionen als auch im Kontext aktueller sozialer und künstlerischer Praxis.
Das erste Kapitel führt in das Thema "Soziale Plastik" ein und beleuchtet die Bedeutung des Begriffs im Kontext von Joseph Beuys' Werk und Denkkonzept. Es beleuchtet Beuys' Lebenslauf und seine künstlerische Entwicklung, mit besonderem Fokus auf die Entstehung des erweiterten Kunstbegriffs und die Vision der Sozialen Plastik. Kapitel 2 diskutiert die theoretischen Grundlagen der Sozialen Plastik und analysiert verschiedene aktuelle Projekte und Initiativen, die sich mit diesem Konzept auseinandersetzen. Der dritte Teil der Arbeit widmet sich der Relevanz der Sozialen Plastik für die Soziale Arbeit und die Ästhetische Praxis. Kapitel 4 erläutert die angewandten Forschungsmethoden, das Expert_inneninterview und die teilnehmende Beobachtung, sowie das Forschungsdesign und die Durchführung der Untersuchung.
Die Kapitel 5 und 6 präsentieren und diskutieren die Ergebnisse der empirischen Untersuchung, die mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet wurden. Das siebte Kapitel widmet sich einer kritischen Reflexion der verwendeten Forschungsmethoden, während das letzte Kapitel ein Fazit und einen Ausblick für zukünftige Forschungsarbeiten bietet.
Soziale Plastik, Joseph Beuys, erweiterter Kunstbegriff, Ästhetische Praxis, Soziale Arbeit, Kunst und Gesellschaft, Partizipation, Demokratie, Kunst als gesellschaftliche Kraft, rezeptive Prozesse, Methoden der Datenerhebung, qualitative Inhaltsanalyse.
Die Soziale Plastik basiert auf einem erweiterten Kunstbegriff und besagt, dass jeder Mensch durch sein Denken und Handeln gestaltend auf die Gesellschaft einwirken kann ("Jeder Mensch ist ein Künstler").
Es findet Anwendung in der Sozialen Arbeit, der ästhetischen Praxis sowie in Projekten wie dem "Omnibus für direkte Demokratie" oder der "Social Sculpture Research Unit".
Das Konzept sieht Kunst als gesellschaftliche Kraft, die Partizipation und demokratische Prozesse fördert, indem sie Menschen dazu anregt, ihre soziale Umwelt aktiv mitzugestalten.
Die Untersuchung erfolgte empirisch durch Triangulation, bestehend aus leitfadengestützten Expert_inneninterviews und teilnehmender Beobachtung.
Beuys war aufgrund seiner unkonventionellen Methoden, seiner politischen Ambitionen und seines radikalen Kunstverständnisses, das die Grenzen zwischen Kunst und Leben auflöste, oft Gegenstand heftiger Diskussionen.
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