Bachelorarbeit, 2017
47 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Ausgangslage und Problemstellung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen der Balanced Scorecard
2.1 Entstehung
2.2 Zielsetzung des BSC-Ansatzes
2.3 Mission, Vision und Strategie
2.3.1 Die Mission
2.3.2 Die Vision
2.3.3 Die Strategie
2.4 Perspektiven der Balanced Scorecard
2.4.1 Finanzperspektive
2.4.2 Kundenperspektive
2.4.3 Interne Prozessperspektive
2.4.4 Lern- und Entwicklungsperspektive
2.5 Verknüpfung der BSC-Kennzahlen mit der Unternehmensstrategie
2.5.1 Ursache-Wirkungsbeziehung
2.5.2 Ergebnisse und Leistungstreiber
3 Die Finoba Automotive GmbH
3.1 Kurzvorstellung des Unternehmens
3.2 Besonderheiten der Automobilzulieferindustrie
4 Konzeption einer BSC für die Finoba Automotive GmbH
4.1 Schaffung des organisatorischen Rahmens für die Implementierung
4.1.1 Die Projektorganisation
4.1.2 Der Projektablauf
4.1.3 Die kritischen Erfolgsfaktoren
4.2 Klärung der strategischen Grundlagen
4.3 Entwicklung einer Balanced Scorecard
4.3.1 Strategische Ziele ableiten
4.3.2 Strategy Map
4.3.3 Auswahl von geeigneten Messgrößen und Zielwerten
4.4 Sicherstellung des kontinuierlichen Einsatzes der BSC
5 Kritische Würdigung
5.1 Stärken
5.2 Schwächen
6 Fazit und Ausblick
7 Literaturverzeichnis
Das Hauptziel dieser Bachelorarbeit besteht darin, die theoretischen Grundlagen der Balanced Scorecard (BSC) darzulegen und in einer induktiven Vorgehensweise aufzuzeigen, wie dieses Instrument in der Automobilzulieferbranche eingesetzt werden kann, um strategische Entscheidungen zu untermauern und die Umsetzung der Unternehmensstrategie zu unterstützen.
2.4.1 Finanzperspektive
Trotz der angestrebten Ausgewogenheit einer Balanced Scorecard nimmt die Finanzperspektive vor allem in privatwirtschaftlich orientierten Unternehmen weiterhin eine Sonderstellung ein. In erster Linie beschreiben die Ziele dieser Perspektive, welche finanzielle Leistung von der Strategie erwartet wird. Des Weiteren dienen sie jedoch auch als Bezugsobjekt für die Ziele und Messgrößen der anderen Balanced Scorecard Perspektiven (vgl. Stefan Schaltegger & Thomas Dyllick, 2002, S. 80).
Das oberste Ziel eines jeden gewinnorientierten Unternehmens ist, trotz der Ausgewogenheit, immer finanzieller Art. Die Leitfrage für die Auswahl der Messgrößen in der Finanzperspektive lautet: „Wie sollen wir gegenüber unseren Teilhabern auftreten, um finanziellen Erfolg zu haben?“ (siehe Abb. 3)
Die Festlegung der finanzwirtschaftlichen Kennzahlen innerhalb der Balanced Scorecard ist nach Kaplan und Norton davon abhängig, in welcher Phase sich das Unternehmen befindet. Sie unterscheiden dabei in drei Phasen: Wachstumsphase, Reifephase, Erntephase. Je nachdem in welche Phase sich das betrachtete Unternehmen einordnen lässt, sollten unterschiedliche und individuelle Zielsetzungen ausgewählt werden. In der Reife- und Erntephase liegt der Schwerpunkt auf Deckungsbeiträgen oder Kapitalrenditen, wobei in der Wachstumsphase Umsatzwachstumsraten geeignete Zielsetzungen sein können (vgl. Kaplan & Norton, 1997, S. 47–49).
Unabhängig, in welcher Phase man sich befindet, sollten stets diejenigen Ziele ausgewählt werden, die eine Existenzberechtigung des Unternehmens in der Zukunft gewährleisten. Gemessen an anderen Optionen muss die Investition des Kapitals der Anteilseigner stets die beste Lösung sein (vgl. Friedag & Schmidt, 2002, S. 184).
Grundsätzlich enthält die Finanzperspektive Kennzahlen, die eine Aussage darüber treffen, ob die vergangenen Maßnahmen (der anderen Perspektiven) zu einer wirtschaftlich besseren Position geführt haben – in den meisten Fällen sind dies somit Ergebnisse beziehungsweise Spätindikatoren (vgl. Gleich, 2012, S. 117).
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung eines globalen Wettbewerbsdrucks ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die Balanced Scorecard als Instrument zur Strategieumsetzung zu beleuchten.
2 Theoretische Grundlagen der Balanced Scorecard: Hier werden die Entstehung, die wesentlichen Perspektiven sowie die logische Verknüpfung von Kennzahlen nach dem Ansatz von Kaplan und Norton wissenschaftlich fundiert.
3 Die Finoba Automotive GmbH: Dieses Kapitel stellt das Beispielunternehmen vor und ordnet dessen Situation in den spezifischen Kontext der Automobilzulieferindustrie ein.
4 Konzeption einer BSC für die Finoba Automotive GmbH: Der praktische Kern der Arbeit beschreibt in fünf Phasen die konkrete Entwicklung eines BSC-Modells für das Unternehmen, inklusive Projektorganisation und Kennzahlenwahl.
5 Kritische Würdigung: Hier werden die Stärken und Schwächen der Balanced Scorecard kritisch reflektiert, insbesondere unter Berücksichtigung von Implementierungsaufwand und Zielerreichung.
6 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Übertragbarkeit der BSC auf das Unternehmen zusammen und gibt Empfehlungen für die strategische Weiterentwicklung sowie Datenbeschaffung.
Balanced Scorecard, Unternehmensstrategie, Automobilzulieferbranche, Strategieumsetzung, Finanzperspektive, Kundenperspektive, Prozessperspektive, Lern- und Entwicklungsperspektive, Kennzahlen, Leistungstreiber, Frühindikatoren, Spätindikatoren, Ursache-Wirkungs-Zusammenhang, Finoba Automotive, Projektorganisation.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption einer Balanced Scorecard als strategischem Managementsystem, um die Umsetzung von Unternehmensstrategien im operativen Alltag eines Unternehmens zu verbessern.
Die Schwerpunkte liegen auf der theoretischen Fundierung der BSC, der Analyse der Automobilzulieferindustrie und der praktischen Anwendung des Konzepts zur Steuerung strategischer Ziele.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie eine Balanced Scorecard unternehmerische Entscheidungen in der Automobilzulieferbranche unterstützen und fundieren kann, beispielhaft dargestellt an der Finoba Automotive GmbH.
Die Arbeit nutzt eine induktive Vorgehensweise, bei der theoretische Erkenntnisse auf ein konkretes Praxisbeispiel angewendet werden, um daraus eine maßgeschneiderte Konzeption abzuleiten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Theorieanalyse der BSC-Perspektiven und die anschließende, in Phasen unterteilte Erarbeitung eines Implementierungskonzepts für die Finoba Automotive GmbH.
Die wichtigsten Begriffe sind Balanced Scorecard, Strategieumsetzung, Automobilzulieferer, Leistungstreiber, Kennzahlen und Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge.
Das Team bestimmt die Wahrnehmung des Projekts innerhalb des Unternehmens; wird es falsch besetzt, droht das Projekt als bloße "Controllerveranstaltung" an Akzeptanz zu verlieren.
Anreizsysteme sollen die Mitarbeitermotivation steigern und das persönliche Verhalten der Mitarbeiter auf das strategisch gewollte Ziel ausrichten, müssen jedoch vorsichtig gewählt werden, um Demotivation zu vermeiden.
Obwohl die BSC eine ausgewogene Sichtweise fordert, bleibt die Finanzperspektive für gewinnorientierte Unternehmen essenziell, da sie das letztendliche Ergebnis der strategischen Bemühungen widerspiegelt.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

