Diplomarbeit, 2006
150 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Steuerliche Änderungen
1.2 Literatur
1.3 Problemstellung
2 Modellstruktur
2.1 Modellannahmen
2.1.1 Allgemeine Annahmen
2.1.1.1 Endvermögensmaximierung
2.1.1.2 Konsummaximierung
2.1.2 Steuerliche Grundlagen und Annahmen
2.1.2.1 Rechtsformspezifika der Ein-Personen-GmbH
2.1.2.2 Rechtsformspezifika des Einzelunternehmers
2.2 Beurteilung der Vorteilhaftigkeit
2.2.1 Endvermögensmaximierung als Kriterium
2.2.2 Konsummaximierung als Alternative
3 Modellierung der Renditen
3.1 Erwartungswert der Rendite
3.2 Markov-Prozess, Wiener Prozess und Prozess für Aktienkurse
3.3 Monte-Carlo-Simulation
4 Umsetzung der Simulation
5 Ergebnisse
5.1 Simulationsergebnisse Endvermögensmaximierung
5.1.1 Entscheidung ohne Einfluss von Steuern
5.1.2 Entscheidung mit Steuereinfluss
5.1.2.1 Zusätzliche Ergebnisse bei Veränderung der Parameter
5.2 Simulationsergebnisse Konsummaximierung
5.2.1 Entscheidung ohne Einfluss von Steuern
5.2.2 Entscheidung mit Steuereinfluss
5.2.2.1 Zusätzliche Ergebnisse bei Veränderung der Parameter
5.3 Abgeleitete Ergebnisse
5.3.1 Gesamtbarwert der Investition und Performance der Investition
5.3.2 Gegenüberstellung aller Varianten
6 Zusammenfassung
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der steuerlichen Vorteilhaftigkeit einer Ein-Personen-GmbH im Vergleich zu einem Einzelunternehmen nach der Steuerreform 2004/2005. Dabei wird analysiert, inwieweit unterschiedliche steuerliche Rahmenbedingungen unter Berücksichtigung von Unsicherheiten bei Gewinnerwartungen die Wahl der optimalen Rechtsform beeinflussen.
2.1 Modellannahmen
Der Investor ist eine unbeschränkt steuerpflichtige, natürliche Person, die sämtliche Einkünfte in Österreich erzielt. Der Entscheidungszeitpunkt wird mit t = 0 festgelegt. Hier muss über die Verwendung von Eigenkapital in Höhe von A0 entschieden werden. Mit diesem Betrag kann entweder eine GmbH oder ein Einzelunternehmen erworben werden. Die GmbH wird als personenbezogene Ein-Personen-GmbH geführt, die eine echte Alternative zum Einzelunternehmen darstellt. Der Kaufpreis besteht ausschließlich aus Sachanlagevermögen BWSAV (Buchwert des Sachanlagevermögens).
(1) BWSAV = A0
Der Planungshorizont des Investors beträgt T Perioden. Die Rechtsformwahl in t = 0 ist irreversibel, d.h. die rechtliche Struktur ist während des Planungshorizontes nicht veränderbar.
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die steuerlichen Neuerungen durch die Steuerreform 2004/2005 und definiert die Problemstellung sowie die Zielsetzung der Untersuchung.
2 Modellstruktur: Hier werden die theoretischen Grundlagen und Annahmen für den Rechtsformvergleich, einschließlich der Zielkriterien und steuerlichen Parameter, festgelegt.
3 Modellierung der Renditen: Dieses Kapitel beschreibt die stochastische Modellierung der Renditen unter Verwendung von Markov-Prozessen und Monte-Carlo-Simulationen.
4 Umsetzung der Simulation: Hier wird der technische Prozess der Simulation mittels VBA-Programmierung in Excel dargestellt.
5 Ergebnisse: In diesem Hauptteil werden die Simulationsergebnisse für die verschiedenen Szenarien hinsichtlich Endvermögens- und Konsummaximierung detailliert analysiert.
6 Zusammenfassung: Dieses abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Eignung der verschiedenen Rechtsformen.
Rechtsformwahl, Ein-Personen-GmbH, Einzelunternehmen, Steuerreform 2004/2005, Endvermögensmaximierung, Konsummaximierung, Monte-Carlo-Simulation, Steuerbelastung, Thesaurierung, Verlustverrechnung, Rendite, Unsicherheit, Körperschaftsteuer, Einkommensteuer, Barwert.
Die Diplomarbeit untersucht die steuerliche Vorteilhaftigkeit einer Ein-Personen-GmbH gegenüber einem Einzelunternehmen vor dem Hintergrund der Steuerreform 2004/2005.
Im Zentrum stehen der Rechtsformvergleich, die Auswirkungen der steuerlichen Gesetzgebung, die Modellierung von Renditen unter Unsicherheit sowie die quantitative Analyse von Vermögensentwicklungen.
Das Ziel ist es, unter Anwendung quantitativer Methoden zu bestimmen, welche Rechtsform für einen Investor hinsichtlich Endvermögens- oder Konsummaximierung unter unsicheren Bedingungen vorteilhafter ist.
Die Arbeit nutzt mathematische Modellierungen der Renditen sowie Monte-Carlo-Simulationen, um verschiedene Szenarien über einen Planungshorizont hinweg zu vergleichen.
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Modellstruktur, die Simulation der Renditen, die technische Umsetzung in Excel/VBA sowie die ausführliche Darstellung und Interpretation der Simulationsergebnisse.
Typische Schlüsselbegriffe sind Rechtsformwahl, Endvermögensmaximierung, Konsummaximierung, Monte-Carlo-Simulation, steuerliche Belastung und Thesaurierung.
Verlustvorträge werden in der GmbH bei der steuerlichen Bewertung berücksichtigt, während sie beim Einzelunternehmer aufgrund gesetzlicher Beschränkungen beim Betriebsübergang anders behandelt werden, was die Vorteilhaftigkeit maßgeblich beeinflusst.
Die Erhöhung des Risikos führt zu stärkeren Schwankungen und potenziell höheren Verlusten, was wiederum Auswirkungen auf die steuerliche Bemessungsgrundlage und die langfristige Überlebensfähigkeit der untersuchten Rechtsformen hat.
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