Magisterarbeit, 2007
115 Seiten, Note: 1,7
1 EINLEITUNG
2 GESUNDHEIT UND KRANKHEIT
2.1 DAS BIOMEDIZINISCHE KRANKHEITSMODELL
2.2 DAS BIO-PSYCHO-SOZIALE MODELL
2.3 DAS RISIKOFAKTORENMODELL
2.4 DAS MODELL DER SALUTOGENESE
2.5 ZUSAMMENFASSUNG
3 EPIDEMIOLOGIE
3.1 ENTSTEHUNGSHINTERGRUND
3.2 SOZIALWISSENSCHAFTLICHE METHODEN UND STUDIENTYPEN
3.2.1 Experiment
3.2.2 Randomisierte, kontrollierte Studie
3.2.3 Fall-Kontroll-Studie
3.2.4 Kohortenstudie
3.2.5 Querschnittstudie
3.2.6 Korrelationsstudie
3.3 LEITLINIEN DER DEUTSCHEN ARBEITSGEMEINSCHAFT EPIDEMIOLOGIE (DAE)
4 EVIDENZBASIERTE MEDIZIN
4.1 GESCHICHTE DER EVIDENZBASIERTEN MEDIZIN
4.2 QUALITÄTSKRITERIEN UND EVIDENZKLASSEN
4.3 SCHWÄCHEN, GRENZEN UND KRITIK: DIE EBM UNTER GENAUER BETRACHTUNG
4.4 PRAXIS UND ZUKUNFT DER EVIDENZBASIERTEN MEDIZIN
4.5 ZUSAMMENFASSUNG
5 ANALYSE DES GESUNDHEITSSTATUS VON KINDERN UND JUGENDLICHEN
5.1 ÜBERBLICK ÜBER NATIONALE & INTERNATIONALE STUDIEN - AKTUELLE DATENLAGE
5.2 KÖRPERLICHE LEISTUNGSFÄHIGKEIT BEI KINDERN
5.2.1 Kindliche Entwicklung und Bewegungsmangel
5.2.1.1 Aktuelle Datenlage
5.2.1.2 Ursachen von Bewegungsmangel
5.2.1.3 Folgen von Bewegungsmangel
5.2.1.4 Ziele und Veränderungsmöglichkeiten für die Zukunft
5.2.2 Die motorische Leistungsfähigkeit
5.2.2.1 Aktuelle Datenlage
5.2.2.2 Ursachen für motorische Defizite
5.2.2.3 Folgen motorischer Defizite
5.2.2.4 Ziele und Veränderungsmöglichkeiten für die Zukunft
5.2.3 Zusammenfassung
5.3 ESS- UND GEWICHTSSTÖRUNGEN
5.3.1 Anorexia nervosa und Bulimia nervosa
5.3.1.1 Aktuelle Datenlage
5.3.1.2 Ursachen für Anorexia nervosa und Bulimia nervosa
5.3.1.3 Folgen von Anorexia nervosa und Bulimia nervosa
5.3.1.4 Interventionsmaßnahmen
5.3.2 Adipositas
5.3.2.1 Aktuelle Datenlage
5.3.2.2 Ursachen für Adipositas
5.3.2.3 Folgen von Adipositas
5.3.2.4 Präventions- und Interventionsmaßnahmen
5.3.3 Zusammenfassung
5.4 CHRONISCHE ERKRANKUNGEN
5.4.1 Diabetes mellitus
5.4.2 Allergische Erkrankungen
5.4.2.1 Heuschnupfen
5.4.2.2 Asthma bronchiale
5.4.2.3 Neurodermitis (atopische Dermitis)
5.4.2.4 Zusammenfassung
5.5 VERHALTENSSTÖRUNGEN
5.5.1 Hyperkinetische Störungen
5.5.2 Angststörungen
5.5.3 Störung des Sozialverhaltens
5.5.4 Zusammenfassung
5.6 SUBSTANZMISSBRAUCH- UND ABHÄNGIGKEIT
5.8 SOZIOÖKONOMISCHE UND FAMILIÄRE FAKTOREN
5.9 FAZIT ZUM GESUNDHEITSZUSTAND DER KINDER UND JUGENDLICHEN IN DEUTSCHLAND
6 SCHLUSSFOLGERUNG FÜR BERICHTE UND PRÄVENTIVMAßNAHMEN FÜR THÜRINGER KINDER UND JUGENDLICHE
Die Arbeit analysiert den aktuellen Gesundheitsstatus von Kindern und Jugendlichen in Deutschland durch die Auswertung epidemiologischer Studien. Dabei wird untersucht, ob eine tendenzielle Verschlechterung der Kindergesundheit vorliegt, welche Rolle soziale Faktoren spielen und wie Präventionsmaßnahmen effektiv gestaltet werden können.
2.1 Das biomedizinische Krankheitsmodell
Das biomedizinische Modell ist ein pathogenetisches Modell, das sich im 19. Jahrhundert entwickelt hat und bis heute als ein Paradigma des Gesundheitsversorgungssystems bezeichnet werden kann (FALTERMAIER 2005).
Ziel des biomedizinischen Modells ist das Auftreten von spezifischen Krankheiten zu erklären, wobei es sich nach biologischen Parametern richtet. Das Grundprinzip des Modells ist die Dichotomie (vgl. Abbildung 2), wobei Gesundheit die Abwesenheit von Krankheit ist und das Individuum sich dabei entweder auf der Seite von Gesundheit oder auf der Seite von Krankheit befindet (BECKER 2001). FALTERMAIER (2005) fasst wichtige Kennzeichen des biomedizinischen Modells folgendermaßen zusammen:
Ziel der Kausalität: Mittels objektiver Messungen von körperlichen Phänomenen und Funktionen sollen Behandlungen abgeleitet werden. Der Körper und die Krankheit werden dabei als Gegenstand betrachtet.
„Maschinen-Metapher“: Der Körper wird als biologischer Organismus gesehen und soll analog einer Maschine funktionieren. Er ist also ein Naturgegenstand der nach den Naturgesetzen funktioniert. Maschinen sind jedoch in alle Einzelteile zerlegbar und haben keine eigenen Wertvorstellungen und Wünsche.
1 EINLEITUNG: Einleitung in die Relevanz der Kindergesundheit und die Zielsetzung der Analyse mittels epidemiologischer Daten.
2 GESUNDHEIT UND KRANKHEIT: Darstellung verschiedener wissenschaftlicher Modelle zur Definition von Gesundheit und Krankheit.
3 EPIDEMIOLOGIE: Einführung in die epidemiologischen Grundlagen und die Anwendung sozialwissenschaftlicher Studientypen.
4 EVIDENZBASIERTE MEDIZIN: Erläuterung der evidenzbasierten Vorgehensweise und deren Bedeutung für die klinische Praxis.
5 ANALYSE DES GESUNDHEITSSTATUS VON KINDERN UND JUGENDLICHEN: Detaillierte Betrachtung des Gesundheitszustandes anhand motorischer, körperlicher und psychosozialer Daten.
6 SCHLUSSFOLGERUNG FÜR BERICHTE UND PRÄVENTIVMAßNAHMEN FÜR THÜRINGER KINDER UND JUGENDLICHE: Entwicklung von Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der gesundheitlichen Situation auf Basis der Analyseergebnisse.
Kindergesundheit, Jugendalter, Epidemiologie, Evidenzbasierte Medizin, Gesundheit, Krankheit, Salutogenese, Bewegungsmangel, Adipositas, Motorik, Essstörungen, Chronische Erkrankungen, Prävention, Sozioökonomische Faktoren, Gesundheitsförderung.
Die Arbeit analysiert den Gesundheitszustand von Kindern und Jugendlichen in Deutschland mithilfe epidemiologischer Studien, um Trends und Einflussfaktoren zu identifizieren.
Die Themen umfassen körperliche Leistungsfähigkeit, Adipositas, Essstörungen, chronische Erkrankungen und den Einfluss sozioökonomischer Faktoren.
Das Ziel ist es, auf Basis der aktuellen Datenlage Handlungsansätze für Präventivmaßnahmen zu entwickeln, insbesondere für Thüringer Kinder.
Die Arbeit nutzt Methoden der Epidemiologie, um Krankheitsverläufe und Prävalenzen zu bestimmen und mit evidenzbasierten Kriterien zu bewerten.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Basis (Gesundheitsmodelle, Epidemiologie, EbM) und die empirische Analyse spezifischer Krankheitsbilder bei Kindern.
Kindergesundheit, Epidemiologie, Adipositas, motorische Leistungsfähigkeit, Gesundheitsförderung und soziale Faktoren.
Die Familie fungiert als Vorbild. Aktive Eltern fördern die körperliche Aktivität und Gesundheit ihrer Kinder, während ungesunde Lebensstile oft weitergegeben werden.
Studien zeigen einen Leistungsabfall in den letzten Jahrzehnten, insbesondere bei Ausdauerläufen und Beweglichkeit, was auf den zunehmenden Bewegungsmangel zurückzuführen ist.
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