Examensarbeit, 2008
56 Seiten, Note: 1,0
0. Einleitung
1. Verantwortliches Bewegungshandeln
1.1 Verantwortung
1.1.1 Definition
1.1.2 Voraussetzungen für das Übernehmen von Verantwortung
1.2 Das verantwortliche Bewegungshandeln im Sportunterricht
1.2.1 Kategorisierung
1.2.2 Unterrichtspraktische Konsequenzen
2. Kooperative Spiele
2.1 Vom Gegeneinander zum Miteinander
2.1.1 Kooperation
2.1.2 Spiel
2.1.3 Der kooperative Charakter in den Spielen
2.2 Kooperative Abenteuerspiele
2.2.1 Erlebnispädagogik
2.2.2 Der Charakter des Abenteuers in den Spielen
2.2.3 Die Rolle des Spielleiters
2.3 Ausblick
3. Planung der Unterrichtseinheit
3.1 Ziel der Unterrichtseinheit
3.2 Struktur der Unterrichtseinheit
3.3 Vorstellung der Lerngruppe
3.3.1 Allgemeine Angaben
3.3.2 Sozialverhalten
3.3.3 Lern- und Arbeitsverhalten
3.4 Voraussetzungen der Schüler für die Einheit
3.4.1 Zur Notwendigkeit der Kenntnis des individuellen Entwicklungsstandes
3.4.2 Gesamtüberblick des individuellen Entwicklungsstandes nach der ersten Überprüfungsstunde
3.5 Didaktische Überlegungen…
3.5.1 ... zum Inhalt: Das verantwortliche Bewegungshandeln
3.5.2 ... zur Methode: Die kooperativen Spiele
3.5.3 … zur Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung für die Schüler
3.5.4 ... zur Zugangsweise für die Schüler
3.6 Methodische Überlegungen
4. Durchführung der Unterrichtseinheit
4.1 Rahmen der folgenden Stunden
4.2 Erste Stunde: 5. November 2007
4.2.1 Planung
4.2.2 Reflexion
4.3 Zweite Stunde: 6. November 2007
4.3.1 Planung
4.4 Vierte Stunde: 9. November 2007
4.4.1 Planung
4.4.2 Reflexion und Ausblick
4.5 Siebte Stunde: 21. November 2007
4.5.1 Planung
4.5.2 Reflexion und Ausblick
4.6 Achte Stunde: 23. November 2007
4.6.1 Planung
4.6.2 Reflexion
4.7 Entwicklungsstand des verantwortlichen Bewegungshandelns zum Einheitsende
5. Gesamtreflexion
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Anbahnung eines verantwortlichen Bewegungshandelns bei Schülern einer 1. und 2. Klasse mit dem Förderschwerpunkt Lernen durch den Einsatz kooperativer Abenteuerspiele. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, ob sich dieses verantwortliche Bewegungshandeln durch die Ausübung solcher Spiele fördern lässt.
1.2 Das verantwortliche Bewegungshandeln im Sportunterricht
Die Schule ist ein Ort pädagogischer Praxis, ein Ort moralisch- praktischen Handelns (vgl. Knubbertz, 1990, S. 165). Sie hat den Auftrag, junge Menschen zum Leben miteinander zu befähigen, ihnen durch Erziehung zu vermitteln verlässliche Partner ihrer Mitmenschen zu werden. Dies beinhaltet das Übernehmen von Verantwortung für die Folgen des eigenen Handelns und (somit) für andere. Die Schule kann allerdings auf die Entwicklung der Verantwortungsübernahme der Schüler im außerschulischen Bereich nur bedingt Einfluss nehmen. Prinzipiell sollte sie aber dafür sorgen, die Verantwortungsfreudigkeit ihrer Schülerschaft zu stärken (vgl. Görner, 1994, S. 147), welche die Grundlage, Motivation und Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme darstellt.
Dieser Übernahme von Verantwortung kommt im schulischen Alltag immer dann Bedeutung zu, wenn Kinder miteinander arbeiten, spielen und sich bewegen. Im Klassenzimmer geschieht dies primär in der Sozialform der Partner- bzw. Gruppenarbeit, ganz anders im Sportunterricht. Verantwortungsvolles Bewegungshandeln lässt sich in verschiedensten Bereichen des schulischen Sportunterrichts wieder finden bzw. einfordern. Dies erklärt sich dadurch, dass hier in besonderem Maße direkte körperliche und somit auch soziale und affektive Begegnungen unter den Schülern stattfinden. Im Kerncurriculum findet das verantwortliche Bewegungshandeln keine wortwörtliche Benennung. Es lassen sich jedoch untergeordnete Aspekte wieder finden, die dem Leser einen ersten groben Überblick über die möglichen Bereiche verantwortlichen Bewegungshandelns aufzeigen.
0. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit von Verantwortung in unserer Gesellschaft und leitet die Relevanz des Themas für den Sportunterricht an einer Förderschule her.
1. Verantwortliches Bewegungshandeln: Dieses Kapitel definiert soziale Verantwortung und die Voraussetzungen für deren Übernahme, insbesondere im Kontext von Sport und Bewegung.
2. Kooperative Spiele: Hier werden theoretische Grundlagen zu Kooperation und Spiel sowie der erlebnispädagogische Ansatz der Abenteuerspiele erläutert.
3. Planung der Unterrichtseinheit: Das Kapitel beschreibt die Zielsetzung, die Lerngruppe und die methodisch-didaktischen Überlegungen für die geplante Unterrichtseinheit.
4. Durchführung der Unterrichtseinheit: Eine detaillierte Darstellung der durchgeführten Stunden inklusive Planung, Durchführung und Reflexion der Lernfortschritte der Schüler.
5. Gesamtreflexion: Eine abschließende Evaluation der praktischen Umsetzbarkeit des Konzepts und der erreichten Fortschritte in den drei Kategorien des Bewegungshandelns.
Verantwortliches Bewegungshandeln, Kooperative Spiele, Abenteuerspiele, Erlebnispädagogik, Soziale Verantwortung, Förderschwerpunkt Lernen, Sportunterricht, Sozialverhalten, Empathie, Persönlichkeitsentwicklung, Individueller Entwicklungsstand, Unterrichtsplanung, Reflexion.
Es geht um die Förderung der Verantwortungsübernahme von Grundschülern einer Förderschule im Sportunterricht durch gezielte kooperative Abenteuerspiele.
Die Themenfelder umfassen soziale Verantwortung, erlebnispädagogische Spielformen, motorische und sozial-emotionale Kompetenzentwicklung sowie die schulpraktische Umsetzung.
Das primäre Ziel ist die Anbahnung eines verantwortlichen Bewegungshandelns, bei dem Schüler lernen, Bedürfnisse anderer wahrzunehmen und soziale Interaktionen positiv zu gestalten.
Es wurde eine praxisorientierte Unterrichtseinheit konzipiert, deren Wirkung durch Beobachtung und Reflexion der individuellen Entwicklungsstände der Schüler evaluiert wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung (Verantwortung, Kooperation) und eine ausführliche Dokumentation der Unterrichtsplanung und Durchführung inklusive Reflexionsberichten.
Die Arbeit fokussiert auf Schlüsselbegriffe wie verantwortliches Bewegungshandeln, Kooperation, Empathie und Erlebnispädagogik im Förderschulkontext.
Die Rahmenhandlung dient dazu, die Schüler in ihrer Vorstellungswelt abzuholen und ihre Identifikation mit den Aufgaben durch eine spielerische Geschichte nachhaltig zu erhöhen.
Der Spielleiter agiert als Architekt der Lernsituation, der die Fähigkeiten der Schüler einschätzt, Aufgaben konzipiert, reflektiert und bei Bedarf unterstützend eingreift.
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