Bachelorarbeit, 2020
65 Seiten, Note: 0.9
Führung und Personal - Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterzufriedenheit
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Motivation: Definition, Eingrenzung, Abgrenzung
3.1.1 Motiv
3.1.2 Anreiz
3.2 Arbeitszufriedenheit
3.3 Formen der Motivation und Motivationstheorien
3.3.1 Intrinsische Motivation
3.3.2 Extrinsische Motivation
3.3.3 Motivationstheorien
3.3.3.1 Inhaltstheorien
3.3.3.2 Prozesstheorien
3.4 Motivation und Arbeitszufriedenheit im Arbeitskontext
3.4.1 Messung von Motivation und Arbeitszufriedenheit
3.4.2 Anreizsysteme
3.5 Arbeitszufriedenheit und Motivation von Arbeitnehmer/-innen in Deutschland
3.6 Handlungsansätze zur Steigerung von Motivation
3.7 Barrieren
4 METHODIK
4.1 Forschungsfrage und inhaltliche Zielstellung
4.2 Untersuchungsablauf
4.3 Datenbanksuche
4.3.1 Identifikation
4.3.2 Vorauswahl
4.3.3 Eignung
4.3.4 Einschluss
5 ERGEBNISSE
5.1 Darstellung der Ergebnisse
5.2 Kategorisierung der Ergebnisse
6 DISKUSSION
6.1 Diskussion der Ergebnisse
6.2 Diskussion der Methodik
6.3 Handlungsempfehlungen
6.3.1.1 Arbeitsbedingungen
6.3.1.2 Betriebliches Gesundheitsmanagement
6.3.1.3 Organisationale Unterstützung
7 ZUSAMMENFASSUNG
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Ermittlung wesentlicher Einflussfaktoren auf die Motivation und Arbeitszufriedenheit von Mitarbeitern, um auf dieser Grundlage geeignete Maßnahmen zum Erhalt bzw. zur Steigerung dieser Faktoren abzuleiten.
3.1 Motivation: Definition, Eingrenzung, Abgrenzung
„Es gilt heute als unumstrittene Tatsache, dass herausragende Unternehmensleistungen nicht ohne eine motivierte Mitarbeiterschaft erbracht werden können“ (Schreyögg & Koch, 2007, S. 180). Um die Einflussfaktoren auf die Mitarbeitermotivation und Arbeitszufriedenheit erfolgreich herausarbeiten zu können, werden zunächst die wesentlichen motivationstheoretischen Erkenntnisse aus der Psychologie zusammengefasst. Laut Nerdinger, Blickle & Schaper (2019) wird Motivation als Grund für das Verhalten angesehen. Dabei werden insbesondere die Zielrichtung, Ausdauer und Intensität durch Motivation bestimmt. Der Grund für das Verhalten wird durch die Richtung beschrieben. Mit der Ausdauer und Intensität werden Einsatz und Hartnäckigkeit für das Verhalten erklärt (S. 464 ff.). Folgendes Beispiel erläutert die Richtung, Intensität und Ausdauer der Motivation im Arbeitskontext. Ein Mitarbeiter meldet sich für die Zusatzaufgabe, welche unabhängig vom üblichen Aufgabenbereich liegt. Der motivierte Mitarbeiter zeichnet sich durch ein hohes Engagement aus und hebt sich damit von den Mitarbeitern ab, die mit weniger Ehrgeiz arbeiten. Dabei wird das Engagement durch Initiative, Offenheit für Neues, Einsatzfreude, Begeisterung und Identifikation mit der Organisation, in Zusammenhang mit Verantwortungsübernahme und Leistungsübernahme, verdeutlicht (Nerdinger et al., 2019, S. 464 f.).
Eine weitere Definition beschreibt Motivation ebenfalls als „die Beweggründe die das Handeln eines Menschen bestimmen“ (Drosdowski, Müller, Scholze-Stubenrecht & Wermke 1996, S. 505) und „die Kraft, die auf einen Menschen wirkt, eine bestimmte Handlung auszuführen“ (Watzka, 2014, S. 93). Bei der Erklärung der Motivation eines Menschen werden grundsätzlich zwei Richtungen betrachtet. Zum einen wird die eigene Motivation betrachtet. Dabei werden unterschiedliche Formen von Handlungszielen unterschieden (Heckhausen, 2010; Nerdinger, 2013). Mehre Ziele wirken zusammen und resultieren aus einzelnen Motiven, wie zum Beispiel einem Leistungs-, Macht- oder Affiliationsmotiv (Nerdinger et al., 2019, S. 464).
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz von Mitarbeitermotivation als strategischen Erfolgsfaktor und thematisiert Probleme wie innere Kündigung und Fluktuation.
2 ZIELSETZUNG: Hier werden die Forschungsfrage und die Zielsetzung der Arbeit dargelegt, die in der Ableitung von Maßnahmen zur Steigerung der Arbeitszufriedenheit bestehen.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Motivation und Arbeitszufriedenheit und stellt theoretische Rahmenmodelle zur Motivation vor.
4 METHODIK: Hier wird der systematische Ansatz der Literaturrecherche beschrieben, einschließlich der Suchstrategien und Kriterien zur Studienauswahl.
5 ERGEBNISSE: Dieses Kapitel präsentiert und kategorisiert die gewonnenen Daten aus den ausgewählten Literaturquellen hinsichtlich ihrer Einflussfaktoren.
6 DISKUSSION: Hier werden die Ergebnisse kritisch reflektiert und methodische Einschränkungen sowie konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen formuliert.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und betont die Bedeutung von Führung und Arbeitsgestaltung.
Mitarbeitermotivation, Arbeitszufriedenheit, Employer Branding, Arbeitsbedingungen, Führungskräfte, Personalbindung, Anreizsysteme, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Intrinsische Motivation, Extrinsische Motivation, Arbeitsumfeld, Systematische Literaturrecherche, Fluktuation, Arbeitsleistung, Organisationsentwicklung
Die Arbeit untersucht die maßgeblichen Einflussfaktoren auf die Motivation und Arbeitszufriedenheit von Arbeitnehmern in verschiedenen Branchen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Theorie der Mitarbeitermotivation, den Auswirkungen von Arbeitsbedingungen und Führung auf die Arbeitszufriedenheit sowie der Ableitung von Maßnahmen für Unternehmen.
Das Ziel ist es, die wesentlichen Einflussfaktoren zu identifizieren und geeignete Maßnahmen zu deren Steigerung bzw. Erhalt zu definieren.
Die Arbeit basiert auf einer systematischen Literaturrecherche, die nach PRISMA-Kriterien durchgeführt wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, die methodische Vorgehensweise, die Ergebnisanalyse der Studien sowie eine Diskussion mit Handlungsempfehlungen.
Zu den Kernbegriffen zählen Mitarbeitermotivation, Arbeitszufriedenheit, Führung, Anreizsysteme und Betriebliches Gesundheitsmanagement.
Die Führungskraft ist maßgeblich, da sie durch Kommunikation, individuelle Unterstützung und Führungsstil die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen signifikant beeinflussen kann.
Monetäre Anreize zählen nach Herzberg primär zu den Hygienefaktoren, die lediglich Unzufriedenheit verhindern, während Faktoren wie Anerkennung und Arbeitsinhalt eine stärkere Wirkung auf die intrinsische Motivation haben.
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