Masterarbeit, 2008
233 Seiten, Note: 1,7
1 EINLEITUNG
1.1 Szenario und Motivation
1.2 Problemstellung
1.3 Zielsetzung
1.4 Inhaltsangabe und methodische Zielsetzung
1.5 Abgrenzung
2 SCHLÜSSELBEGRIFFE
2.1 Projektbegriffe
2.1.1 Projektdefinition
2.1.2 Projekt als komplexes System
2.1.3 Projektprozess im Projekt
2.1.4 Einordnung des Begriffs IT-Projekt
2.1.5 Projektmanagement
2.2 Wissensbegriffe
2.2.1 Bedeutung von Wissen
2.2.2 Betrachtungsdimensionen von Wissen
2.2.3 Wissensarten
2.2.4 Projektbezogene Wissensarten
2.2.5 Organisationale Wissensbasis
2.2.6 Wissensmanagement
2.3 Organisationales Lernen
3 INTERDEPENDENZEN DER SICHTWEISEN
3.1 Management von IT-Projekten
3.1.1 Projektmanagement als iterativer Prozess
3.1.2 Kontrollierter Projektverlauf durch ein Phasenkonzept
3.1.3 Erfolgsfaktoren in Projekten
3.2 Aspekte des Wissensmanagements
3.2.1 Abgrenzung relevanter Prozessmodelle und Methoden
3.2.2 Wissensmanagementsystem
3.2.3 Erfolgsfaktoren und Problemfelder
3.3 Schaffung eines Bezugsrahmens
3.3.1 Zielkonflikt zwischen Projekt- und Wissensmanagement
3.3.2 Anwendung des WM aus Prozesssicht
3.3.3 Erweiterung des Projektmanagements um Aspekte des WM
3.3.4 Ziele des Wissensmanagements im Projekt
3.3.5 Zusammenführen der Sichten zu einem Gestaltungsrahmen
3.3.6 Nutzenaspekte des Wissensmanagements im Projekt
4 GANZHEITLICHES PROJEKTWISSENSMANAGEMENT: STATUS QUO UND IMPLIKATIONEN
4.1 Ausgangslage für die Erhebung des Ist-Zustandes
4.2 Ergebnisse der Untersuchung im Projektwissensmanagement
4.2.1 Ist-Zustand in der Literatur
4.2.2 Vertiefung des Ist-Zustandes durch eine Expertenbefragung
4.3 Fazit aus der Erhebung des Ist-Zustandes
4.4 Postulat der Lernenden Projektorganisation
5 METHODIK DES WM IN (IT-) PROJEKTEN
5.1 Vorgehensweise zur Entwicklung des Vorgehensmodells
5.2 Einordnung des Begriffs ‚Methode’
5.3 Planungsaspekte des Wissensmanagements
5.3.1 Normative Planungsebene
5.3.2 Strategische Planungsebene
5.3.3 Operative Planungsebene
5.3.4 Analyse und Formulierung einer Wissensstrategie
5.3.5 Gestaltung von Rahmenbedingungen im Projekt
5.4 Organisatorische Aspekte im Managementzyklus
5.4.1 Primäre Strukturschaffung
5.4.2 Sekundäre Strukturschaffung
5.5 Methodische Unterstützung in der Durchführungsphase
5.5.1 Repräsentation von Wissen
5.5.2 Förderung Wissensaustausch und Wissensnutzung
5.6 Bewertung und Kontrolle von Erfahrungswissen
5.6.1 Normative Bewertungsebene
5.6.2 Strategische Bewertungsebene
5.6.3 Operative Bewertungsebene
5.7 Überblick über die klassifizierten Methoden
5.8 Kontextbezug durch ein Phasenmodell
5.9 Anwendung des Prozessmodell in den Phasen des Projekts
5.9.1 Phase Projektanstoss
5.9.2 Planungsphase: Vorstudie
5.9.3 Planungsphase: Feinstudie
5.9.4 Entwurfsphase: Logisches Sollmodell
5.9.5 Phase Entwicklung: Physisches Sollmodell
5.9.6 Phase Installierung
5.9.7 Phase Projektabschluss
5.9.8 Gesamtschau über die wissensorientierten Aktivitäten im Projekt
6 ZUSAMMENFASSUNG
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Wissen in projektorientierten Organisationen systematisch gesichert und genutzt werden kann. Das Ziel ist die Entwicklung eines Modellprozesses, der durch gezielte Wissensmanagement-Methoden den Erfolg von IT-Projekten steigert und die organisationale Lernfähigkeit fördert.
1.1 Szenario und Motivation
Mit zunehmender Intensität des globalen Wettbewerbs nehmen die Anforderungen an die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen stetig zu. Aktuelles Fachwissen verdoppelt sich in etwa alle sechs bis acht Jahre. Märkte ändern sich immer schneller, wobei Kundenbedürfnisse zunehmend individueller werden, Innovationsgeschwindigkeiten zunehmen und Produktlebenszyklen laufend kürzer werden. Oftmals erleben Unternehmen, dass solche Entwicklungen ihre Gewinnspannen reduzieren.
Anhand solcher Herausforderungen gilt es, mit einer entsprechenden Unternehmensstrategie zu reagieren. Traditionelle Rationalisierungs- und Differenzierungspotentiale sind jedoch weitgehend ausgereizt. Zudem vollzieht sich ein struktureller Wandel von arbeitsintensiven zu wissensintensiven Produkten und Dienstleistungen.
In dieser aktuellen Situation erhält der Produktionsfaktor Wissen eine wettbewerbskritische Bedeutung. Wissen wird in vielen Belangen wichtiger als Arbeit und Kapital. Wissen birgt im Gegensatz zu den traditionellen Produktionsfaktoren grosse Rationalisierungspotentiale.
Zukünftig wird nun die Art und Weise, wie Organisationen mit der Ressource Wissen umgehen, über deren Erfolg entscheiden. Vor diesem Hintergrund wird es immer bedeutender Wissen systematisch zu organisieren und zu strukturieren.
1 EINLEITUNG: Definiert die Problemstellung im Kontext des globalen Wettbewerbs und den Bedarf an systematischem Wissensmanagement in Projekten.
2 SCHLÜSSELBEGRIFFE: Erläutert die theoretischen Grundlagen zu Projekten und Wissen, einschließlich der verschiedenen Wissensarten.
3 INTERDEPENDENZEN DER SICHTWEISEN: Analysiert das Zusammenspiel zwischen Projekt- und Wissensmanagement und führt einen ganzheitlichen Bezugsrahmen ein.
4 GANZHEITLICHES PROJEKTWISSENSMANAGEMENT: STATUS QUO UND IMPLIKATIONEN: Evaluierung der Anwendung von Wissensmanagement-Methoden anhand von Literatur und Expertenbefragungen.
5 METHODIK DES WM IN (IT-) PROJEKTEN: Stellt das entwickelte Vorgehensmodell für Wissensmanagement in IT-Projekten vor, unterteilt in verschiedene Planungs- und Durchführungsphasen.
6 ZUSAMMENFASSUNG: Bündelt die Ergebnisse der Arbeit und bestätigt die Hypothesen über die Bedeutung systematischer Wissensintegration.
Wissensmanagement, Projektmanagement, IT-Projekte, Lernende Organisation, Erfahrungssicherung, Wissensspirale, Wissensbausteine, Prozessmodell, Projekterfolg, Wissensarten, Wissensbasis, Know-how, Wissensidentifikation, Wissensverteilung, Wissensnutzung
Die Arbeit beschäftigt sich mit der methodischen Verknüpfung von Wissens- und Projektmanagement, um eine systematische Erfahrungssicherung in projektorientierten Organisationen zu ermöglichen.
Die Arbeit fokussiert auf Projektbegriffe, Wissensarten, das organisationale Lernen und die praktische Integration von Wissensmanagementsystemen in den Projektalltag.
Das Ziel ist die Erarbeitung eines Modellprozesses, mit dem Unternehmen in IT-Projekten Wissen systematisch erfassen, bewerten und für zukünftige Projekte nutzbar machen können.
Es wurde ein zweistufiger Ansatz gewählt: Zunächst eine fundierte Literaturanalyse zur Herleitung eines theoretischen Bezugsrahmens, gefolgt von einer Expertenbefragung in Schweizer Unternehmen zur Erhebung des Ist-Zustands.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Begriffe, Interdependenzen), die Ist-Analyse des Projektwissensmanagements und die detaillierte Vorstellung der entwickelten Methodik für die verschiedenen Projektphasen.
Wissensmanagement, IT-Projekte, Prozessorientierung, Erfahrungssicherung, Projektlebenszyklus und Wissensorganisation.
Die Arbeit unterscheidet sich durch die enge Verknüpfung des Wissensmanagements mit dem konkreten Projektlebenszyklus und dem Problemlösungszyklus, statt lediglich generische Bausteine zu isolieren.
Laut der Arbeit sind technische Lösungen ohne eine unterstützende Kultur, die Wissensaustausch und Fehlerlernen als Teil des Projektmarketings begreift, zum Scheitern verurteilt.
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