Diplomarbeit, 2006
118 Seiten, Note: 1,3
Einführung
I. Lerner im Fremdsprachenunterricht
1. Das Lernen – was es ist und wie es funktioniert
1.1. Lernen in der Informationsgesellschaft
1.2. Lerntheorien
1.2.1. Behaviorismus,
1.2.2. Kognition
1.2.3. konstruktivistische Lerntheorie
1.3. Lernertyp
1.4. Lernstrategien
1.5. Lernformen
1.5.1. e-learning,
1.5.2. blended learning.
II. Lehrmethoden im Fremdsprachenunterricht – Entwicklung und Perspektive
2. Allgemeines und Übersicht
2.1. Fertigkeiten,
III. Lehrer im Fremdsprachenunterricht
3. Didaktik - Modelle, Theorien, Konzepte
3.1. Modelle und Theorien.
3.1.1. konstruktivistische Didaktik.
3.1.2. Interdependenzthese
3.1.3. Prinzip der Variabilität
3.2. Lernumgebung
3.3. Gestaltung des Unterrichts
IV. Multimedia
4. Medien – Historie, Definition und Aufgabe
4.1. Didaktische Medien
4.1.1 Visuelle Medien
4.1.2. Auditive Medien
4.1.3. Audiovisuelle Medien
4.2. Lernen mit Multimedia
4.3. Medientaxonomie
4.4. Medienkompetenz
V. Video im Fremdsprachenunterricht
5. Historie und Allgemeines
5.1. Die Diskussion um den Einsatz von Video im FSU
5.1.1. Was der Einsatz von Film/Video im FSU fördern kann - Vorteile
5.1.2. Kritisches zum Filmeinsatz
5.2. Seh-Verstehen
5.3. Filmwahrnehmung
5.3.1. Audiovisuell – Verhältnis visueller Wahrnehmung zum Verbalen in Film/Video
5.3.2. Wahrnehmung, Emotion, Kognition
5.4. Kleines filmtechnisches Lexikon
5.4.1. Bildtechnik
5.4.2. Tontechnik
5.5. Filmkompetenz
5.6. Drehbuch eines Films
5.7. Filmsprache
5.8. Mediendidaktische Reflexionen für den Unterricht mit Film/Video
5.8.1. Motivations- und Durchführungskompetenz
5.8.2. Arbeit mit Filmen im Fremdsprachenunterricht – Übungen
5.9. Beschreibungs- und Beurteilungskriterien für Video-Lehrmaterialien
5.9.1. Untersuchung einer Videosequenz innerhalb des Deutsch als Fremdsprache Kurses „Studio D“
VI. Fazit
Die Arbeit untersucht den Einsatz von Film und Video als spezielles Multimedia-Teilgebiet im Fremdsprachenunterricht. Dabei wird das Spannungsfeld zwischen traditioneller, lehrerfixierter Vermittlung und modernen, konstruktivistischen Lernanforderungen analysiert, mit dem Ziel, praktische Ansätze für einen didaktisch sinnvollen Medieneinsatz zu definieren.
5.1.1. Was der Einsatz von Film/Video im FSU fördern kann - Vorteile
„Eine Sprache lernen bedeutet, ihr so oft wie möglich zu begegnen, und wenn nur eben möglich in authentischen Situationen. Die Betrachtung und Analyse eines [….] Films fördert die Verlebendigung des Sprachenlernens durch die Veränderung der traditionellen Lernsituationen und fügt einen weiteren Legostein in Richtung auf die in der heutigen Didaktik geforderte Öffnung des Klassenzimmers hinzu. Die authentischen und aktuellen Materialien aktivieren [….] nicht nur die Ganzheitlichkeit der Wahrnehmung mit allen Sinnen, sondern durch vielfältige und lernerorientierte Sprechanlässe auch einen produkt- und handlungsorientierten Unterricht.“ Im Gegensatz zum Lehr- oder gar Wörterbuch können Filme und Videos kommunikative Situationen vollständig und im Zusammenhang darstellen. Sie verzahnen verschiedene sprachliche Fertigkeiten (siehe unter Kapitel Fertigkeiten). Der Konsument hört u n d sieht, mehrere Sinne sprechen zugleich an. Sogenannte suprasegmentale Faktoren wie Alter, Geschlecht, Kleidung, Beziehung zu anderen Kommunikationspartnern etc. sowie Stimmungen und Gefühle werden dem Zuschauer(-hörer) neben der Haupthandlung in gleichem Maße vermittelt, wie paralinguistische Faktoren, z. B. Gestik und Mimik, das Verständnis verbaler Äußerungen erleichtern. „Das Fernsehen kann Personen in typischen und für die Sprachformen bedeutsamen Situationen zeigen und das Augenmerk der Lernenden auf die spezifischen Faktoren des Redens und Agierens lenken, die weder vom Buch noch in aller Regel von der Sprechweise des Lehrers abzulesen sind: Gesten, Mimik, außersprachliches Gesamtverhalten, Rituale usw.“
I. Lerner im Fremdsprachenunterricht: Dieses Kapitel erörtert die theoretischen Grundlagen des Lernens in der modernen Informationsgesellschaft, betrachtet verschiedene Lerntheorien wie den Konstruktivismus und analysiert unterschiedliche Lernertypen und -strategien.
II. Lehrmethoden im Fremdsprachenunterricht – Entwicklung und Perspektive: Das Kapitel gibt einen Überblick über die historische Entwicklung von Sprachlehrmethoden und stellt die zentralen, im Unterricht zu fördernden Fertigkeiten in den Mittelpunkt.
III. Lehrer im Fremdsprachenunterricht: Hier werden didaktische Modelle, wie das Prinzip der Interdependenz und der Variabilität, erläutert, um die Gestaltung von Lernumgebungen und die Rolle des Lehrenden im konstruktivistischen Kontext zu beleuchten.
IV. Multimedia: Das Kapitel definiert Medien und Multimedia, erläutert deren Aufgaben im Bildungskontext und führt in die theoretischen Grundlagen der Medienkompetenz und Medientaxonomie ein.
V. Video im Fremdsprachenunterricht: Dieses umfangreiche Kapitel widmet sich der Geschichte, dem Nutzen und der Kritik des Filmeinsatzes im Unterricht. Es deckt Themen wie Seh-Verstehen, Filmwahrnehmung, technische Grundlagen, Drehbucherstellung und spezifische didaktische Reflexionen ab.
VI. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass der gezielte, didaktisch reflektierte Einsatz von Film und Video einen wesentlichen Beitrag zu einem abwechslungsreichen und motivierenden Fremdsprachenunterricht leistet.
Fremdsprachenunterricht, Multimedia, Konstruktivismus, Medienkompetenz, Filmlesefähigkeit, Audiovisuelle Medien, Sehverstehen, Didaktik, Sprachvermittlung, Lernerautonomie, Lernstrategien, Filmanalyse, Filmwahrnehmung, Bild-Ton-Schere, Blended Learning.
Die Arbeit befasst sich mit der Integration von Filmen und Videos in den Fremdsprachenunterricht und untersucht, wie dieses Medium den Lernprozess unter didaktischen Gesichtspunkten bereichern kann.
Zentrale Themen sind die Lerntheorien, die Rolle des Lehrers, der Einsatz von Multimedia im Unterricht, die spezifische Didaktik des Filmsehens sowie die methodische Aufbereitung von Videomaterial.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein konstruktivistischer und authentischer Medieneinsatz das Interesse und die Motivation der Lernenden steigern und den Spracherwerb nachhaltiger gestalten kann.
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse, die Integration didaktischer Modelle und eine beispielhafte Untersuchung von Lehrmaterialien (z.B. "Studio D").
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zum Lernen und zur Didaktik, einen umfassenden Medienteil und einen detaillierten Abschnitt zum Filmeinsatz, inklusive praktischer Tipps für die Unterrichtsgestaltung.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie "Medienkompetenz", "Konstruktivismus", "Audiovisuelle Medien", "Filmlesefähigkeit" und "Sprachvermittlung" charakterisiert.
Sie ist relevant, da eine Diskrepanz zwischen Bild und Ton den Rezipienten kognitiv überfordern kann, weshalb der Lehrer bei der Planung darauf achten muss, dass sich Bild und Ton gegenseitig unterstützen statt zu verwirren.
Es erfordert, dass der Lehrer nicht nur konsumiert, sondern das Filmmaterial detailliert analysiert, didaktisch einbettet und spezifische Aufgaben entwickelt, die über die reine Filmvorführung hinausgehen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

