Diplomarbeit, 2007
94 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Ziel der Diplomarbeit
1.2 Aufbau der Diplomarbeit
2 Definitionen
2.1 Zeichen, Daten, Informationen und Wissen
2.1.1 Zeichen und Daten
2.1.2 Informationen
2.1.3 Wissen
2.2 Competitive Intelligence (CI)
3 Competitive Intelligence im Detail
3.1 CI-Situation in deutschen Großunternehmen
3.2 Warum CI?
3.3 Ziele und Aufgaben
3.4 Einsatzbereiche von CI
3.4.1 Einkauf
3.4.2 Finanzwesen und Controlling
3.4.3 Forschung & Entwicklung
3.4.4 Geschäftsleitung und strategische Planung
3.4.5 Informationstechnologie
3.4.6 Marketing
3.4.7 Personal
3.4.8 Produktion
3.4.9 Presse
3.4.10 Vertrieb
3.5 Organisatorische Voraussetzungen im Unternehmen
3.6 Softwareunterstützung
3.6.1 CI-Software
3.6.2 Auswahl von und Anforderungen an geeignete Software
3.6.3 Nutzung von Web 2.0 Technologien
3.7 Abgrenzung zur Marktforschung
3.8 Ethisch und legal?
4 Der CI-Prozess
4.1 Bestimmung des Informationsbedarfs
4.1.1 Interviewformen
4.1.2 Das persönlich-mündliche Interview
4.1.3 Das telefonisch-fernmündliche Interview
4.1.4 Die schriftliche Befragung
4.1.5 Die Onlinebefragung
4.2 Planung des Vorgehens bei der Recherche und Identifizierung relevanter Quellen
4.3 Datenerhebung
4.4 Aufbereitung der erhobenen Informationen
4.5 Analyse und Interpretation
4.6 Bereitstellung und Kommunikation
4.7 Strategieableitung und Entscheidungsfindung
4.8 Ergebniscontrolling
5 Informationsquellen
5.1 Primärquellen
5.1.1 Unternehmensinterne Primärquellen
5.1.2 Unternehmensexterne Primärquellen
5.2 Sekundärquellen
5.2.1 Unternehmensinterne Sekundärquellen
5.2.2 Unternehmensexterne Sekundärquellen
5.3 Internet und Suchmaschinen
5.4 Fachdatenbanken
5.4.1 Bibliografische Datenbanken
5.4.2 Volltextdatenbanken
5.4.3 Faktendatenbanken
5.4.4 Statistische Datenbanken
5.4.5 Vor- und Nachteile von Online-Datenbanken
5.4.6 Die Auswahl des richtigen Hosts
5.5 Human Intelligence
5.5.1 Identifikation von Gesprächspartnern
5.5.2 Allgemeine Tipps zu HUMNIT
6 Verarbeitung der gewonnenen Informationen
6.1 Wettbewerberprofile
6.1.1 Vorgehensweise zur Erstellung von Wettbewerberprofilen
6.1.2 Typischer Inhalt eines Wettbewerberprofils
6.1.3 Checkliste Wettbewerberprofil
6.2 Stärken-Schwächen-Analyse
6.2.1 Vorgehensweise bei der Stärken-Schwächen-Analyse
6.3 SWOT-Analyse
6.3.1 Vorgehensweise bei der SWOT-Analyse
6.3.2 Stärken-Schwäche Checkliste
6.3.3 Chancen-Risiko-Checkliste
6.4 Wargaming
6.4.1 Wargaming-Ansätze
6.4.2 Vorgehensweise
6.5 Szenariotechnik
6.5.1 Vorgehensweise bei der Szenario-Erarbeitung
6.6 Patentanalyse
6.6.1 Vorgehensweise bei der Patentanalyse
6.6.2 Zusätzliche Punkte, die bei der Patentanalyse zu beachten sind
7 Counter Intelligence
7.1 Informationslücken
7.2 Allgemeine Empfehlungen zur Prävention
7.2.1 Maßnahmen bei der Personalgewinnung
7.2.2 Maßnahmen bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses
7.2.3 Systematische und qualifizierte Sicherheitsunterweisung
8 Zusammenfassung und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines praxisorientierten Leitfadens für Unternehmen, die eine strukturierte Wettbewerbsbeobachtung (Competitive Intelligence) etablieren möchten. Die Forschungsarbeit adressiert insbesondere Unternehmen mit geringer Vorerfahrung und bietet einen umfassenden Überblick über den CI-Prozess sowie konkrete Hilfestellungen bei der operativen Umsetzung.
1.1 Ziel der Diplomarbeit
Das Ziel dieser Diplomarbeit ist es ein Leitfaden für Unternehmen zu entwerfen, mit dessen Hilfe eine strukturierte Beobachtung des Wettbewerbs durchgeführt werden kann. Dieser Leitfaden richtet sich speziell an Unternehmen, die noch keine oder nur geringe Erfahrung mit Competitive Intelligence haben. Er soll einen ersten Gesamteindruck über das Thema verschaffen, den Lesern die Wichtigkeit des Themas näher bringen und bei der Umsetzung im Unternehmen Hilfestellung leisten.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung von Informationen über Wettbewerber ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, einen Leitfaden für strukturierte Wettbewerbsbeobachtung zu erstellen.
2 Definitionen: In diesem Kapitel werden grundlegende Begriffe wie Daten, Informationen und Wissen anhand der Wissenstreppe von North definiert sowie der Begriff Competitive Intelligence (CI) erläutert.
3 Competitive Intelligence im Detail: Dieses Kapitel behandelt die aktuelle CI-Situation in deutschen Unternehmen, beleuchtet Gründe für die Einführung, Einsatzbereiche, organisatorische Voraussetzungen und Softwareunterstützung.
4 Der CI-Prozess: Hier wird der Prozess der Wettbewerbsbeobachtung (Intelligence Cycle) detailliert beschrieben, von der Bestimmung des Informationsbedarfs bis hin zum Ergebniscontrolling.
5 Informationsquellen: Dieses Kapitel erläutert verschiedene Primär- und Sekundärquellen sowie den Einsatz des Internets, von Fachdatenbanken und der Bedeutung von Human Intelligence für die Informationsgewinnung.
6 Verarbeitung der gewonnenen Informationen: Dieses Kapitel stellt verschiedene Analysemethoden zur Auswertung der gewonnenen Informationen vor, darunter Wettbewerberprofile, Stärken-Schwächen-Analysen, SWOT-Analyse, Wargaming, Szenariotechnik und Patentanalyse.
7 Counter Intelligence: Hier werden die Regeln und Prozesse zum Schutz des Unternehmens vor Ausforschung behandelt, inklusive der Prävention von Informationslecks und Empfehlungen für den Schutz von Know-how.
8 Zusammenfassung und Ausblick: Dieses abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse des Leitfadens zusammen und bietet einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich der technischen Unterstützung von CI.
Competitive Intelligence, Wettbewerbsbeobachtung, Intelligence Cycle, Markt- und Konkurrenzanalyse, Informationsmanagement, Wissensmanagement, SWOT-Analyse, Wargaming, Szenariotechnik, Patentanalyse, Human Intelligence, Counter Intelligence, Strategische Planung, Unternehmensführung, Wettbewerbsvorteil
Die Arbeit fungiert als Leitfaden für Unternehmen, um eine strukturierte und professionelle Wettbewerbsbeobachtung (Competitive Intelligence) zu etablieren.
Zentrale Felder sind der CI-Prozess, Methoden der Datenbeschaffung, Analyseverfahren zur Wissensgenerierung sowie der Schutz des eigenen Unternehmenswissens (Counter Intelligence).
Das primäre Ziel ist es, Unternehmen mit wenig CI-Erfahrung einen Gesamteindruck zu verschaffen und konkrete Hilfestellungen für die Umsetzung im eigenen Betrieb zu leisten.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender CI-Konzepte und -Prozesse sowie auf die Systematisierung gängiger Management-Tools für die Wettbewerbsanalyse.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung des CI-Zyklus, die Erläuterung der Informationsquellen und die Anwendung von Analysemethoden wie SWOT, Wargaming und Patentanalyse.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Competitive Intelligence, Wettbewerbsanalyse, Intelligence Cycle, Counter Intelligence und strategische Unternehmensführung charakterisiert.
Die Autorin hebt Human Intelligence als wichtigste Informationsquelle hervor, da sie den Zugriff auf Wissen ermöglicht, das nicht in öffentlichen Dokumenten zu finden ist.
Das Ergebniscontrolling dient der kontinuierlichen Leistungsbeurteilung, um die Qualität der CI-Arbeit zu verbessern und sicherzustellen, dass die gewonnenen Erkenntnisse tatsächlich einen Mehrwert für das Management bieten.
Die Autorin empfiehlt Maßnahmen wie die Sensibilisierung der Mitarbeiter, klare Benutzerrichtlinien sowie den Schutz kritischer Informationen als "Chefsache" zu etablieren.
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