Diplomarbeit, 2008
102 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Darstellung des Sachverhalts
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Intangible Assets
2.1 Begriffsklärungen
2.2 Kategorisierung der Intangible Assets
2.3 Relevanz von Intangible Assets
2.3.1 Diskrepanz zwischen Buch- und Marktwerten
2.3.2 Korrelation von Finanzkennzahlen und Aktienkurs
2.3.3 Der „Value Creation Index“
2.3.4 Abgrenzung von Intangible Assets und Goodwill
2.3.5 Bilanzielle Behandlung von Intangible Assets
2.3.5.1 Bilanzierung nach HGB
2.3.5.2 Bilanzierung nach IFRS und US-GAAP
2.4 Bewertungsmethoden
2.4.1 Marktkapitalisierungsmethoden
2.4.1.1 Marktwert-Buchwert-Verhältnis
2.4.1.2 Tobin’s q
2.4.2 Return on Assets
2.4.3 Direkte Messung und Scorecard-Methode
3. Analyse empirischer Studien
3.1 Indikatoren
3.1.1 Forschung und Entwicklung
3.1.1.1 „Stock Market Valuation of R&D Expenditures“
3.1.1.2 „The capitalization, amortization, and value-relevance of R&D“
3.1.1.3 „Excess Returns to R&D-Intensive Firms“
3.1.1.4 „Firm Size and the Effect of R&D on Tobin’s q“
3.1.2 Werbung & Marken
3.1.2.1 „Advertising, R&D Expenditures and the Market Value of the Firm”
3.1.2.2 „Brand Values and Capital Market Valuation“
3.1.2.3 „Measuring Intangibles: The Asset Value of Advertising“
3.1.3 Humankapital
3.1.3.1 „The Impact of U.S. Firms’ Investment in Human Capital on Stock Prices“
3.1.3.2 „Does the Stock Market Fully Value Intangibles? Employee Satisfaction and Equity Prices“
3.2 Kongruenz der jeweiligen Ergebnisse
3.3 Indikatoren mit größtem Einfluss auf die Performance
4. Zusammenfassung und Ausblick
Diese Arbeit analysiert empirische Studien, um den Einfluss von immateriellen Vermögenswerten (Intangible Assets) auf die Unternehmensperformance und den zukünftigen Unternehmenserfolg zu untersuchen. Das primäre Ziel ist es, die wichtigsten Indikatoren für diese Vermögenswerte zu identifizieren, deren Wertrelevanz am Kapitalmarkt zu bewerten und den Zusammenhang zwischen Investitionen in diese Bereiche und der langfristigen Aktienkursentwicklung darzustellen.
1.1 Darstellung des Sachverhalts
Die Bedeutung von materiellen Vermögensgegenständen hat innerhalb der letzten Jahrzehnte dramatisch abgenommen. An ihre Stelle sind immer mehr immaterielle Werte, die so genannten Intangible Assets, getreten.
Als Ursache für diese Entwicklung gilt vor allem der industrielle Wandel der letzten Jahrzehnte, weg von der produzierenden Industrie hin zu einer Wissens- und Informationsindustrie.
Da Intangible Assets schwer zu bewerten sind und die zukünftigen Cashflows aus diesen als unsicher angesehen werden, verbieten die derzeitigen Bilanzierungsstandards eine Aktivierung selbst erschaffener immaterieller Werte. Nichtsdestotrotz werden am Kapitalmarkt immaterielle Vermögenswerte bewertet, was dazu führt, dass der Marktwert der Unternehmen den Buchwert oftmals deutlich übersteigt.
1. Einleitung: Einführung in die wachsende Bedeutung von immateriellen Werten und die Zielsetzung der Arbeit zur Analyse ihres Einflusses auf den Unternehmenserfolg.
2. Intangible Assets: Theoretische Grundlagen, Begriffsdefinitionen, Kategorisierung und Analyse verschiedener Bewertungsmethoden wie Marktkapitalisierungsansätze.
3. Analyse empirischer Studien: Tiefgehende Untersuchung empirischer Arbeiten zu den Themen Forschung & Entwicklung, Werbung & Marken sowie Humankapital und deren Einfluss auf die Performance.
4. Zusammenfassung und Ausblick: Fazit der Analyse zur Wertrelevanz der Indikatoren und Diskussion der Notwendigkeit weiterer Forschung zur Risikotheorie bei Intangible Assets.
Intangible Assets, Marktwert, Buchwert, Forschung und Entwicklung, Werbekapital, Markenwerte, Humankapital, Unternehmensperformance, Kapitalmarktforschung, Tobin’s q, Aktienkursrendite, Bilanzierung, Immaterielle Werte, Werttreiber, Shareholder Value
Die Arbeit untersucht die zunehmende Bedeutung von immateriellen Vermögenswerten (Intangible Assets) für den Unternehmenswert und analysiert, wie der Kapitalmarkt diese Werte bewertet.
Die zentralen Felder sind die Definition von Intangible Assets, deren bilanzielle Behandlung sowie der Zusammenhang zwischen spezifischen Investitionen (F&E, Werbung, Humankapital) und der Marktentwicklung von Unternehmen.
Ziel ist es, zu identifizieren, welche Indikatoren der Intangible Assets als positive Werttreiber fungieren und ob ein signifikanter Zusammenhang zwischen diesen Investitionen und dem zukünftigen Unternehmenserfolg existiert.
Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven und analytischen Auswertung bestehender empirischer Studien, die Marktdaten des US-amerikanischen Aktienmarktes und statistische Verfahren wie Regressionsanalysen nutzen.
Der Hauptteil analysiert empirisch belegte Indikatoren: Investitionen in Forschung & Entwicklung, Werbe- und Markenkapital sowie Humankapital, um deren Einfluss auf die langfristige Performance zu prüfen.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Intangible Assets, Marktwert-Buchwert-Diskrepanz, F&E-Intensität, Tobin’s q und der Einfluss von Mitarbeiterzufriedenheit auf den Aktienkurs.
F&E-Investitionen gelten als der wichtigste Indikator für Intangible Assets, da sie in technologieorientierten Branchen maßgeblich den zukünftigen wirtschaftlichen Nutzen und damit den Marktwert beeinflussen.
Die Diskrepanz verdeutlicht, dass die aktuelle Rechnungslegung viele immaterielle Werte nicht in der Bilanz erfasst, was zu einer systematischen Unterbewertung forschungs- und werbeintensiver Unternehmen führt.
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