Bachelorarbeit, 2020
77 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Ziel der Arbeit
1.2 Aufbau und Methodik
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Begriffsdefinitionen
2.2 Aufgaben und Ziele der Personalentwicklung
2.2.1 Aus der Sicht des Unternehmens
2.2.2 Aus Sicht der Gesellschaft
2.2.3 Aus Sicht der Mitarbeiter
2.3 Funktionszyklus der Personalentwicklung
2.4 Methoden der Personalentwicklung
3. Fallbeispiel Jobrotation in der Akutpsychiatrie
3.1 Ausgangssituation
3.2 Projektstart und Projektplanung
3.3 Projektfortschritt und Projektabschluss
3.4 Mitarbeiterbefragung und Datenauswertung
3.4.1 Demografische Angaben
3.4.2 Fragebogen Beginn Rotationseinsatz
3.4.3 Fragebogen Ende Rotationseinsatz
4. Diskussion der Ergebnisse
5. Fazit und Ausblick
Anhang A: Konzept Jobrotation Akutpsychiatrie
Anhang B: Fragebögen
Die Arbeit untersucht die Implementierung eines Jobrotationskonzepts in der Akutpsychiatrie, um der zunehmenden Komplexität im Krankenhausalltag zu begegnen, die Mitarbeiterqualifikation zu steigern und eine strategische Personalentwicklung zu fördern.
1. Einleitung
„Der Fortschritt lebt vom Austausch des Wissens“, sagte einst Albert Einstein (Lehner, 2009, S. 9) und wusste schon damals, dass der Wissenstransfer essentiell für die berufliche Weiterentwicklung ist. Unternehmen im Gesundheitswesen sind seit einigen Jahren von Veränderungsprozessen betroffen, die durch eine zunehmende Komplexität und Dynamik gekennzeichnet sind. Ursachen für diesen Veränderungsdruck sind der demografische Wandel, die zunehmende Globalisierung, veränderte Wertvorstellungen und die gestiegene Markt- und Technologiedynamik (Mudra, 2004, S.1).
Ganz allgemein ist eine der größten Herausforderungen der heutigen Gesellschaft ihre immense Komplexität. Aus ihrer Unfähigkeit heraus reagieren immer mehr Organisationen mit der falschen Strategie. Sie wollen Komplexität reduzieren, um weiterhin an ihrem veralteten Funktionieren festhalten zu können. Damit verhindern sie die Lösungen und tragen zur Verschärfung von Krisen bei (Malik, 2015, S. 11 - 12).
Die Qualifikation und Veränderungsbereitschaft der eigenen Mitarbeiter ist die größte Ressource um diesem unberechenbaren Wandel gerecht werden zu können (Mudra, 2004, S.2). Deshalb ist es die Aufgabe der Organisationen, die eigenen Mitarbeiter zu binden bzw. zu qualifizieren (Hasebrook, von Schirach & Heitmann, 2014, S.1). Persönlich hat der Autor in seiner Berufspraxis als Gesundheits- und Krankenpfleger einer Gerontopsychiatrie und Akutpsychiatrie die Erfahrung gemacht, dass veraltete Strukturen die Mitarbeiter unflexibel machen und der Personalentwicklung im Wege stehen. Selbst er hat sich dazu leiten lassen, Veränderungen gegenüber skeptisch zu sein. Ein Leitspruch seines ehemaligen Pflegeteams war: „Was sich bewährt hat, muss man durch nichts Neues ersetzen.“ Mit dem beruflichen Wechsel des Autors aus der Akutpflege in den Managementbereich als Zentrumsleitung der gesamten Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik er sich kritisch mit festgefahrenen Strukturen und Verhaltensmustern der Mitarbeiter auseinandersetzt. Veränderung und Wandel erreicht man aber nur indem man etwas bewegt. „Will ein Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben, muss es sich kontinuierlich mit seiner Umwelt verändern.“ (Nerdinger, 2014, S. 167)
1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert den zunehmenden Veränderungsdruck im Gesundheitswesen und führt das Konzept der Jobrotation als strategisches Personalentwicklungsinstrument ein.
2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe der Personalentwicklung sowie Jobrotation und erläutert deren Aufgaben, Ziele und methodische Einordnung.
3. Fallbeispiel Jobrotation in der Akutpsychiatrie: Hier wird die praktische Umsetzung des Jobrotationskonzepts an der Klinik beschrieben, inklusive der Ausgangssituation, Planung und der begleitenden Mitarbeiterbefragungen.
4. Diskussion der Ergebnisse: Das Kapitel reflektiert die Ergebnisse der Befragungen im Hinblick auf die aufgestellten Hypothesen und vergleicht sie mit der Literatur.
5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen, bestätigt die Sinnhaftigkeit der Jobrotation und gibt einen Ausblick auf die Weiterentwicklung des Konzepts.
Personalentwicklung, Jobrotation, Akutpsychiatrie, Krankenhaus, Mitarbeiterbindung, Kompetenzentwicklung, Organisationsentwicklung, Fachkräftemangel, Mitarbeiterzufriedenheit, Prozessoptimierung, Wissenstransfer, Stationswechsel, Mitarbeiterbefragung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der strategischen Personalentwicklung in einem Krankenhaus, speziell durch die Implementierung eines Jobrotationskonzepts in der Akutpsychiatrie.
Zentrale Themen sind Personalentwicklung, Prozessmanagement, Mitarbeiterbindung, Kompetenzerweiterung durch Arbeitsplatzwechsel und die psychischen Anforderungen in der Akutpsychiatrie.
Das Ziel ist es, ein Konzept zur Jobrotation zu entwickeln und zu implementieren, um das Teamgefüge zu stärken, Fachwissen zu transferieren und die Mitarbeiter strategisch weiterzuentwickeln.
Es erfolgt eine Literaturanalyse sowie eine empirische Untersuchung durch einen qualitativen Fragebogen, um die Einstellungen der Mitarbeiter zu evaluieren.
Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen der Personalentwicklung dargelegt und der konkrete Prozess von der Projektplanung bis zur Auswertung der Befragungen im klinischen Alltag beschrieben.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Jobrotation, Personalentwicklung, Mitarbeiterbindung, Akutpsychiatrie und Kompetenzentwicklung beschreiben.
Durch Transparenz, Einbeziehung der Mitarbeiter in die Planung mittels „Ideenboxen“ und eine strukturierte Einarbeitung konnte die anfängliche Ablehnung weitgehend abgebaut werden.
Die Mitarbeiter konnten laut Auswertung ihre Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz erweitern und profitierten von einem besseren Verständnis für andere Bereiche.
Die Hypothese, dass Rotation als Bestrafung wahrgenommen wird, wurde widerlegt; die Hypothese, dass langjährig beschäftigte Mitarbeiter größere Schwierigkeiten mit einem Wechsel haben, wurde bestätigt.
Ja, der Autor empfiehlt die Fortführung und Ausweitung der Jobrotation, um flexibel auf Anforderungen zu reagieren und ein positives Betriebsklima zu fördern.
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