Diplomarbeit, 2003
100 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen
2.1 Begriffsklärung und Überblick
2.1.1 Content
2.1.1.1 Digitale Assets und ihre Wertschöpfung
2.1.1.2 Der Content Life Cycle
2.1.2 Web Content Management Systeme
2.1.2.1 Entwicklungsprozeß
2.1.2.2 Vorteile und Leistungen
2.1.2.3 Abgrenzung verwandter Systeme
2.2 Einsatzgebiete
2.2.1 Internet
2.2.2 Intranet
2.2.3 Extranet
2.3 Marktüberblick
2.4 Rechtliche Aspekte
2.4.1 Verantwortung für selbsterstellten Content
2.4.2 Einbindung fremder Inhalte
2.4.3 Personenbezogene Daten
3 Architektur & Funktionen
3.1 Grundprinzip
3.2 Technische Komponenten
3.2.1 Serverkonzepte
3.2.1.1 Publishing- / Staging-Server
3.2.1.2 Liveserver
3.2.2 User Interface
3.2.3 Content Repository
3.2.3.1 Formen
3.2.3.2 Suche
3.2.3.3 Sicherheit
3.3 Schnittstellen
3.3.1 Transfer von Inhalten
3.3.1.1 Import
3.3.1.2 Export
3.3.2 Funktionale Erweiterungen
3.3.2.1 Common Gateway Interfaces (CGIs)
3.3.2.2 Skriptsprachen
3.3.2.3 Application Programming Interfaces (APIs)
3.3.3 Integration in die bestehende IT-Umgebung
3.4 Asset Management
3.4.1 Versionierung
3.4.2 Content Authoring
3.4.3 Globalisierung
3.5 Benutzer- und Zugriffsverwaltung
3.5.1 Sicherheitskonzept
3.5.2 Rechtekonzept
3.5.2.1 Nutzer, Gruppen & Rollen
3.5.2.2 Aspekte der Praxis
3.5.3 Verwendung der Nutzerdaten
3.5.3.1 interne Nutzer
3.5.3.2 externe Zugriffe
3.6 Workflow Management
3.6.1 Gestaltung von Workflows
3.6.2 Freigabezyklen und -verfahren
3.6.3 Tools
4 Konzepte
4.1 Enterprise CMS
4.1.1 Charakteristik
4.1.2 Anwendungsbeispiel
4.2 Redaktionssysteme
4.2.1 Charakteristik
4.2.2 Anwendungsbeispiel
4.3 Spezialisierte Systeme
4.3.1 Agenturlösungen
4.3.2 Groupwarelösungen
4.3.2.1 Charakteristik
4.3.2.2 Anwendungsbeispiel
5 Implementierung eines WCMS
5.1 Projektphasen
5.1.1 Vorüberlegungen
5.1.2 Konzeption
5.1.3 Installation & Abnahme
5.2 Risiken
5.3 Auswahl des richtigen Systems
5.4 Wirtschaftlichkeitsbetrachtung
5.4.1 Lizenzkosten
5.4.1.1 Lizenzen
5.4.1.2 Application Service Providing
5.4.1.3 Open Source
5.4.2 Weitere Kosten
5.4.2.1 Projektkosten
5.4.2.2 Betriebskosten
5.4.3 Einsparungs- und Erlöseffekte
5.4.3.1 Einsparungseffekte
5.4.3.2 Erlöse
6 Fazit und Ausblick
Diese Arbeit untersucht die Funktionsweise und Leistungsfähigkeit von Web Content Management Systemen (WCMS) in der modernen Unternehmenspraxis. Dabei wird analysiert, wie diese Systeme durch die strikte Trennung von Inhalt und Layout, automatisierte Workflows und eine zentrale Administration die Effizienz der Web-Publikation steigern, Wissensmanagement unterstützen und den Einstieg in internationale Märkte erleichtern können.
3.1 Grundprinzip
Das zentrale Konzept von WCMS ist die Trennung von Inhalt und Layout, im Idealfall auch noch von Struktur und Funktionalität. Damit ist die Voraussetzung für die sinnvolle Speicherung und Mehrfachverwendung von Content sowie die Grundlage für arbeitsteilige Publikationsprozesse geschaffen.81
Die Umsetzung erfolgt, indem die Content-Lieferanten (besonders bei Textinput aus den Fachbereichen) die erstellten Inhalte über ein vereinfachtes Interface eingeben, welches nur eingeschränkte Formatierung ermöglicht.82 Wichtig hierbei ist die Anwendung des sog. WYSIWYG-Prinzips83, um die Arbeitsabläufe durch das direkte Feedback zu optimieren.84
Um die bereitgestellten Inhalte ansprechend, einheitlich und ggf. CD-gerecht im Web zu präsentieren, werden sie in verschiedene Typen, wie Artikel, Fotoshow, Teaser usw. unterteilt und für jede dieser Kategorien wird ein Template programmiert. Dabei handelt es sich um eine Art Schablone, in welche die Inhalte eingefügt und mit deren Hilfe strukturiert werden.85 Den einzelnen Strukturelementen werden über Stylesheets noch bestimmte Layout-Attribute zugeordnet.86 Das WCMS setzt dann alle Komponenten zu einer Website zusammen, wie in Abbildung 8 dargestellt.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Entwicklung des Internets zum Massenmedium ein und verdeutlicht die Notwendigkeit von WCMS zur effizienten Verwaltung von Web-Inhalten.
2 Grundlagen: Hier werden die Begrifflichkeiten rund um Content und WCMS geklärt, die Anwendungsgebiete erläutert sowie rechtliche Rahmenbedingungen und eine Abgrenzung zu verwandten Systemen dargelegt.
3 Architektur & Funktionen: Dieses Kapitel beschreibt das technische Grundprinzip, die Serverkonzepte, Schnittstellen, Asset-Management, Benutzerverwaltung und das Workflow Management eines WCMS.
4 Konzepte: Hier findet eine Klassifizierung in Enterprise CMS, Redaktionssysteme und spezialisierte Systeme statt, ergänzt durch konkrete Anwendungsbeispiele.
5 Implementierung eines WCMS: Dieser Abschnitt behandelt die Phasen eines Implementierungsprojekts von der Konzeption bis zur Abnahme sowie die damit verbundenen Risiken und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen.
6 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Bedeutung von WCMS als Wettbewerbsfaktor zusammen und gibt einen Ausblick auf die Konsolidierung des Marktes und die Rolle von Open-Source-Lösungen.
Web Content Management, WCMS, Content Life Cycle, Informationstechnologie, Workflow Management, Content Authoring, Enterprise CMS, Redaktionssysteme, Personalisierung, Content Syndication, digitale Assets, Datenbanksysteme, IT-Implementierung, Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, Rechtliche Aspekte.
Die Arbeit analysiert, wie Web Content Management Systeme (WCMS) funktionieren, welche Konzepte und Architekturen ihnen zugrunde liegen und welchen Beitrag sie zur Effizienz der redaktionellen Arbeit in Unternehmen leisten können.
Im Fokus stehen die Architektur von WCMS, das Asset- und Workflow-Management, die rechtlichen Rahmenbedingungen für Web-Inhalte sowie die Herausforderungen bei der Implementierung und Wirtschaftlichkeitsprüfung im Unternehmen.
Es wird untersucht, wie Unternehmen durch den Einsatz von WCMS ihre Publikationsprozesse optimieren, Kosten senken und trotz hoher technischer Komplexität eine nachhaltige Web-Strategie umsetzen können.
Die Autorin nutzt eine fundierte Literaturanalyse und integriert zahlreiche Praxisbeispiele und Fallstudien, um die theoretischen Konzepte von WCMS in den realen Unternehmenskontext zu setzen.
Der Hauptteil erstreckt sich über die Definition der technischen Grundlagen, die Analyse spezifischer Funktionsbereiche (wie Schnittstellen, Rechteverwaltung und Workflow) sowie die Kategorisierung von Systemen wie Enterprise CMS und Redaktionssystemen.
Zentrale Begriffe sind Content Management, Workflow, Asset Management, Implementierung, Architektur, Personalisierung und Wirtschaftlichkeit.
Ein Enterprise CMS zeichnet sich durch hohe Komplexität und die Integration zahlreicher Backend-Systeme aus, während Redaktionssysteme eher auf standardisierte, publikationsorientierte Prozesse für redaktionelle Teams ausgelegt sind.
Das Repository ist der Kern der Speicherung; die Wahl zwischen Dateiverzeichnissen, relationalen oder objektorientierten Datenbanken beeinflusst maßgeblich die Performance, Suchfähigkeit und Skalierbarkeit des Gesamtsystems.
Das Workflow Management ist das "virtuelle Fließband" einer Website. Es stellt sicher, dass Inhalte korrekt geprüft, freigegeben und publiziert werden, wodurch Qualitätssicherung und teamorientiertes Arbeiten erst möglich werden.
Erlöse werden unter anderem durch Content Syndication, die Vermarktung von Inhalten oder die effizientere Gestaltung von Verkaufsprozessen erzielt, da das WCMS eine dynamische und zielgruppengenaue Bereitstellung von Informationen ermöglicht.
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