Magisterarbeit, 2007
107 Seiten, Note: 2,3
Die Arbeit befasst sich mit der Organisation und Selbstdarstellung von Afrikanern in Berlin und untersucht die Rolle von Vereinen als Plattform für die afrikanische Diaspora in der deutschen Hauptstadt.
Die Einleitung stellt den Kontext der Arbeit vor und beleuchtet den Besuch des senegalesischen Präsidenten Abdoulaye Wade in Berlin im September 2006. Sie führt den Leser in die Thematik der afrikanischen Gemeinde in Berlin ein und hebt die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit den verschiedenen Organisationen von Afrikanern in der Stadt hervor. Das erste Kapitel untersucht die Rahmenbedingungen für Afrikaner in Berlin und beleuchtet die historische Entwicklung der afrikanischen Präsenz in der Stadt sowie die aktuelle demographische Situation und die rechtlichen Rahmenbedingungen. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit der Organisationsform "Verein" und erläutert die Funktion und Wirkungsweise von Vereinen im deutschen Kontext. Es werden auch Migrantenvereine behandelt, ihre Entstehung und ihre verschiedenen Aktivitäten. Das dritte Kapitel konzentriert sich auf die Vereine der afrikanischen Diaspora in Berlin. Es wird der Begriff "afrikanische Diaspora" definiert und die Aktivitäten verschiedener Vereine werden vorgestellt. Den zentralen Teil dieses Kapitels bildet die empirische Untersuchung der Vereine "Afrikanische Ökumenische Kirche e. V." und "Nzuko Umu Igbo e. V."
Afrikaner in Berlin, Vereine, afrikanische Diaspora, Integration, Selbstorganisation, Lobbyarbeit, Migrantenvereine, empirische Untersuchung, Afrikanische Ökumenische Kirche, Nzuko Umu Igbo.
Zum Zeitpunkt der Untersuchung lebten ungefähr 18.000 Menschen afrikanischer Herkunft in Berlin, stammend aus 54 verschiedenen Ländern.
Vereine sind eine typisch deutsche Organisationsform. Afrikaner nutzen sie, um sich Gehör zu verschaffen, Interessen zu bündeln und kulturelle Identität zu wahren.
Es handelt sich um einen der untersuchten Vereine, der religiöse Gemeinschaft mit sozialer Unterstützung für die afrikanische Diaspora verbindet.
Dieser Verein konzentriert sich auf die Vernetzung von Menschen der Igbo-Ethnie in Berlin und Brandenburg und fördert den kulturellen Austausch.
Ja, es gibt eine Gedenktafel zur Berliner Afrikakonferenz von 1884. Die Gemeinde fordert jedoch weitere Denkmäler für die Opfer von Sklaverei und Kolonialismus.
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