Bachelorarbeit, 2020
88 Seiten, Note: 2,4
1 Einleitung
2 Theoretische Erfolgskriterien sowie -faktoren von aktiv und passiv gemanagten Fonds und Erwartungen der Privatanleger als Ausgangspunkt
2.1 Erfolgsmerkmale
2.1.1 Informationseffizienz der Finanzmärkte
2.1.2 Kritik an Famas Kapitalmarkthypothese:
2.2 Erfolgsfaktoren
2.2.1 Aktiv gemanagte Fonds
2.2.2 Passiv gemanagte Fonds
2.3 Erwartungen eines Privatanlegers an seine Fondsanlage
3 Performance- und Leistungsvergleich von aktiv und passiv gemanagten Fonds
3.1 Beschreibung der Methodik des Performancevergleiches
3.2 Darstellung und Interpretation der Ergebnisse aus der angewandten Berechnungsmethodik
3.3 Bewertung der Erwartungserfüllung von Privatanlegern durch die Fondsmanagementformen
4 Diskussion und Ableitung einer Handlungsempfehlung anhand der Ergebnisse
4.1 Diskussion der Fondsanalyse anhand ergänzender wissenschaftlicher Literatur
4.2 Ursachen für Abweichungen der Ergebnisse der Fondsanalyse
4.3 Anlagestrategien für Privatanleger
5 Schlussbetrachtung
Die vorliegende Bachelor Thesis untersucht die Erfolgskriterien von aktiv gemanagten Fonds im direkten Vergleich zu passiv gemanagten Fonds (ETFs) aus der spezifischen Perspektive von Privatanlegern. Das primäre Ziel der Arbeit besteht darin, auf Basis aktueller wissenschaftlicher Literatur sowie eigener empirischer Untersuchungen eine fundierte Handlungsempfehlung für Privatanleger der Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG (VB-RB) abzuleiten und zu klären, welche Faktoren für den Anlageerfolg bei unterschiedlichen Managementformen maßgeblich sind.
2.1.1 Informationseffizienz der Finanzmärkte
Das Konzept der Informationseffizienz beschreibt die Eigenschaft des Kapitalmarktes, wie Informationen verarbeitet werden und die Art wie die Informationen in die Marktpreise der Finanztitel einfließen. Anders formuliert bezeichnet es das Ergebnis des Informationsverarbeitungsprozesses des Kapitalmarkts. Fama setzt für seine Überlegung der Effizienz voraus, dass der Markt bei der Festlegung der Wertpapierpreise jederzeit alle verfügbaren Informationen korrekt verwendet. Die Kernaussage des Konzeptes ist es, dass es niemanden möglich ist durch rascheres Erteilen von Börsenaufträgen Mehrgewinne oder niedrigere Verluste zu erzielen. Ebenfalls vergeht keine Zeit, zwischen der Veränderung der Erwartung über Rendite und Risiko, bis zu ihrer Berücksichtigung im Börsenkurs. Infolgedessen reagieren die Anlagepreise in einem informationseffizienten Markt schnell und rational auf neue Informationen, dass bedeutet, dass in den Preisen sämtliche vergangenen und gegenwärtigen Informationen verarbeitet sind. Durchschnittlich höhere risikoadjustierte Renditen sind daher in einem effizienten Markt nicht möglich. Demnach generiert eine passive Anlagestrategie in einem effizienten Kapitalmarkt die gleiche Rendite wie eine aktive Anlagestrategie, aber weist im Vergleich niedrigere Kosten wie etwa Transaktions- und Analysekosten auf. Die Wichtigkeit, dass die Investoren die Eigenschaften von effizienten Märkten verstehen und in der Lage sind den Effizienzgrad der Märkte zu beurteilen, spiegelt sich in der Auffassung wider, dass wenn der Markt ineffizient ist, also der Preis nicht sämtlich Informationen enthält, mit einer aktiven Anlagestrategie, durch das ausnutzen der Marktineffizienzen, Überrenditen möglich sind.
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die aktuelle Niedrigzinsphase und die wachsende Bedeutung von Investmentfonds als Alternative zum klassischen Sparbuch dar, während die Forschungsfrage zum Vergleich von aktiven und passiven Fonds definiert wird.
2 Theoretische Erfolgskriterien sowie -faktoren von aktiv und passiv gemanagten Fonds und Erwartungen der Privatanleger als Ausgangspunkt: Dieses Kapitel erläutert das Konzept der Informationseffizienz nach Fama und analysiert die theoretischen Erfolgsfaktoren sowie die spezifischen Erwartungen von Privatanlegern an ihre Geldanlage.
3 Performance- und Leistungsvergleich von aktiv und passiv gemanagten Fonds: Hier erfolgt die methodische Beschreibung und anschließende Durchführung des Performancevergleichs von Union Investment Fonds gegenüber ETFs, inklusive der Bewertung von Kriterien wie Sharpe Ratio und maximalem Verlust.
4 Diskussion und Ableitung einer Handlungsempfehlung anhand der Ergebnisse: Dieses Kapitel diskutiert die gewonnenen Ergebnisse im Lichte existierender wissenschaftlicher Literatur, analysiert Ursachen für Abweichungen und formuliert Handlungsempfehlungen für verschiedene Anlegertypen.
5 Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse und einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Fondsmanagement sowie der Rolle der Anlageberatung.
Aktive Fonds, Passive Fonds, ETFs, Informationseffizienz, Performancevergleich, Risikomanagement, Privatanleger, Union Investment, Rendite, Volatilität, Sharpe Ratio, Kapitalmarkt, Anlagestrategie, Finanzberatung, Anlageberatung.
Die Arbeit untersucht den Vergleich zwischen aktiv gemanagten Fonds und passiven Indexfonds (ETFs) und analysiert deren Erfolgskriterien aus der Sicht von Privatanlegern.
Die Schwerpunkte liegen auf der Markteffizienz, dem Performancevergleich zwischen Union Investment Produkten und ETFs sowie den individuellen Erwartungen und Anforderungen von Privatanlegern an ihre Geldanlage.
Das Hauptziel besteht darin, auf Basis einer fundierten Fondsanalyse eine konkrete Handlungsempfehlung für Kunden der Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee zu entwickeln.
Es wird eine empirische Analyse durchgeführt, die verschiedene Kennzahlen wie die geometrische Rendite, das Sharpe Ratio und den maximalen Verlust heranzieht, um die Performance historisch zu vergleichen.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Erfolgskriterien, die detaillierte Darstellung und Interpretation der Performanceberechnungen sowie die Diskussion der Ergebnisse unter Einbeziehung wissenschaftlicher Studien.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen aktive Fonds, passive Fonds, ETFs, Markteffizienz, Sharpe Ratio, Risikomanagement und Anlegermentalität.
Die Ergebnisse zeigen, dass passive Fonds in kürzeren Zeiträumen oft Kostenvorteile bieten, während aktive Fonds in bestimmten globalen Sektoren oder langfristigen Szenarien durchaus konkurrenzfähig bleiben können.
Die Arbeit betont, dass viele Privatanleger aufgrund mangelnder Finanzbildung Unterstützung bei der Auswahl ihrer Strategie benötigen, wobei eine aktive Beratung den Kundennutzen gegenüber einer reinen Eigenverwaltung steigern kann.
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