Fachbuch, 2021
78 Seiten
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretischer Hintergrund und Forschungsstand
2.1 Arbeitszeit
2.2 Rechtliche Grundlagen
2.3 Flexible Arbeitszeitmodelle für Arbeitnehmer
2.4 Flexible Arbeitszeitanforderungen der Arbeitgeber
2.5 Berufstätige Generationen
2.6 Stand der Forschung
2.7 Kritische Würdigung
3 Empirie
3.1 Methode
3.2 Vorgehensweise
3.3 Auswertung
3.4 Interpretation
4 Handlungsempfehlung
5 Schluss
5.1 Zusammenfassung
5.2 Fazit
5.3 Ausblick
Diese Bachelorarbeit untersucht, inwieweit flexible Arbeitszeitmodelle von der Generation Y genutzt werden, welchen Stellenwert sie für diese Zielgruppe einnehmen und wie Unternehmen durch geeignete Modelle ihre Arbeitgeberattraktivität steigern können.
2.1 Arbeitszeit
Für das Verständnis flexibler Arbeitszeitmodelle ist zunächst die Definition des Begriffes „Arbeitszeit“ relevant. Generell lässt sich sagen, dass die Arbeit mit Zeit verbunden ist.16 Deshalb wird auch im Gesetz die Arbeitszeit als „Zeit vom Beginn bis zum Ende der Arbeit“ definiert (§ 2 Abs. 1 ArbZG). Pausenzeiten bleiben in dieser Definition unberücksichtigt. Die Rechte und Pflichten des Arbeitgebers und des Arbeitnehmers werden nach der gesetzlichen Definition und den daraus folgenden Regelungen in einem Arbeitsvertrag festgelegt. Der Arbeitnehmer muss laut Bürgerlichem Gesetzbuch die Arbeit während einer vereinbarten Arbeitszeit verrichten und erhält hierfür vom Arbeitgeber eine entsprechende Vergütung (§ 611 Abs. 1 BGB). Je nach Arbeitszeitregelung kann die vertraglich vereinbarte Zeit auf Tage, Wochen, Monate oder das ganze Jahr verteilt werden.17
Historisch gesehen hat ein Bewusstsein für die Regulierung der Arbeitszeit bereits zu Zeiten der Industrialisierung im 19. Jahrhundert eingesetzt. Gerade in der Zeit, als Angestellte in der Regel bis zu 80 Wochenstunden gearbeitet haben, hat die Auseinandersetzung mit dem Thema begonnen. Um diese Überlastung der Arbeitskräfte zu unterbinden, ist im Jahre 1924 die erste Arbeitszeitordnung in Kraft getreten, welche die maximale Wochenarbeitszeit von Volljährigen auf durchschnittlich 48 Stunden vorgeschrieben hat.
1 Einleitung: Einführung in das Thema der flexiblen Arbeitszeitgestaltung, die Relevanz für Arbeitnehmer und Arbeitgeber sowie die Zielsetzung der Arbeit.
2 Theoretischer Hintergrund und Forschungsstand: Erläuterung der rechtlichen Rahmenbedingungen, Vorstellung verschiedener Arbeitszeitmodelle sowie Charakterisierung der Generation Y im Kontext des Arbeitsmarktes.
3 Empirie: Dokumentation der gewählten qualitativen Untersuchungsmethode, des Vorgehens bei der Befragung von 40 Teilnehmern sowie Auswertung und Interpretation der Ergebnisse.
4 Handlungsempfehlung: Ableitung konkreter Strategien für Arbeitgeber zur Etablierung flexibler Arbeitszeitmodelle, mit Fokus auf die Implementierung von Gleitzeit.
5 Schluss: Zusammenfassender Rückblick auf die Arbeit, Fazit bezüglich der Forschungsfrage und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich der Arbeitszeitgestaltung.
Arbeitszeitmodelle, Generation Y, Work-Life-Balance, Gleitzeit, Vertrauensarbeitszeit, Fachkräftemangel, Arbeitgeberattraktivität, Arbeitszeiterfassung, Teilzeit, Digitalisierung, Personalmanagement, Flexibilisierung, Arbeitszeitgesetz, Berufstätige Generationen, Mitarbeiterbindung.
Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung flexibler Arbeitszeiten, insbesondere für die Generation Y, und untersucht, wie Unternehmen moderne Arbeitszeitmodelle einsetzen können.
Zu den Schwerpunkten zählen die theoretischen Grundlagen der Arbeitszeit, die Abgrenzung verschiedener Generationen, die Analyse flexibler Arbeitszeitmodelle und die empirische Untersuchung zur Nutzung dieser Modelle durch die Generation Y.
Das Ziel ist es, den Stellenwert und die Nutzung flexibler Arbeitszeitmodelle aus Sicht der Generation Y zu verstehen, um darauf basierend Handlungsempfehlungen für Unternehmen zu entwickeln.
Es wird eine induktive Herangehensweise genutzt, wobei ein qualitativer Methodenmix aus Leitfadeninterviews und standardisierten Fragen angewendet wurde, um 40 Personen der Generation Y zu befragen.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil mit Definitionen und Rechtsgrundlagen sowie einen empirischen Teil, in dem die Daten von 40 Untersuchungspersonen ausgewertet und interpretiert werden.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Generation Y, Work-Life-Balance, Gleitzeit, Flexibilisierung, Arbeitgeberattraktivität und Personalmanagement charakterisiert.
Die Generation Y stellt eine wichtige Zielgruppe für Unternehmen dar, da sie durch den demographischen Wandel und Fachkräftemangel als zukünftige Basis der Erwerbsbevölkerung von hoher Bedeutung für die Mitarbeitergewinnung und -bindung ist.
Die Arbeit identifiziert die Gleitzeit als das empfehlenswerteste Arbeitszeitmodell für die Generation Y, da sie eine hohe Flexibilität bietet und gleichzeitig eine gerechte Zeiterfassung ermöglicht.
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