Diplomarbeit, 2008
46 Seiten, Note: 2,0
1 Finanzplanung - Grundsicherung für Arbeitsuchende
1.1 Grundlegendes
1.2 Problematik
1.3 Zielsetzung
2 Reform im öffentlichen Haushaltswesen
2.1 Von der Kameralistik zur Doppelten Buchführung
2.1.1 Allgemeine Historie
2.2 Neuerungen
2.2.1 Entdeckung von Budget und Controlling
2.3 Praxisbezug zum Spezifikum ARGE
3 Die Budgetierung
3.1 Begriff
3.2 Flexibilisierung
3.3 Absicht der Budgetierung
3.4 Aufbau und Formen der Budgetierung
3.5 Implementierung von Budgets
4 Controlling im öffentlichen Finanzwesen
4.1 Budgetierung als Controllinginstrument
4.2 Planung und Zielsetzung des Finanzcontrollings
4.3 Controlling als Steuerungselement
4.4 Die Entwicklung eines Controlling-Tools
4.4.1 Voraussetzungen
4.4.2 Aufbau
4.4.3 Zukünftige Entwicklungen
5 Schlusswort
Die Arbeit verfolgt das Ziel, ein effektives Controlling-Tool zu entwickeln, das auf Basis von Erfahrungswerten eine präzise Finanzplanung und Just-In-Time-Überwachung in Arbeitsgemeinschaften ermöglicht, um Mittel gesetzeskonform und erfolgswirksam einzusetzen.
1.2 Problematik
Das eigentliche bzw. größte Problem der finanzplanerischen Aktivität des Finanzcontrollers einer ARGE sind die Arbeitsgelegenheiten.
Arbeitsgelegenheiten gliedern sich kostenrechnerisch in zwei Teile. Zum einen in eine Qualifizierungs-/Trägerpauschale, die den Aufwand des „Arbeitsgelegenheitsgebers“ (Träger) decken soll. Zum anderen in den Kostenfaktor „Mehraufwandsentschädigung“ (MAE) welcher an die Ein-Euro-Jobber ausgezahlt wird.
Zum Aufwand im Rahmen der Trägerpauschale zählen z.B. Betreuungsaufwand zur Einarbeitung in das spezifische Arbeitsfeld des Ein-Euro-Jobbers als auch Qualifizierungsbestandteile wie beispielsweise Gabelstaplerschein, Erste-Hilfe-Kurs oder ein Kettensägenlehrgang. Diese Position wird in Form von Pauschalen an den Träger erstattet. Die Höhe kann hierbei, je nach Aufwand, welcher vor der Maßnahme per Bescheid festgelegt wird, von € 0,00 bis ca. € 450,00 pro betreute Person und Monat betragen.
1 Finanzplanung - Grundsicherung für Arbeitsuchende: Einführung in die gesetzlichen Grundlagen und die spezifische Problematik der Kostenplanung bei Arbeitsgelegenheiten.
2 Reform im öffentlichen Haushaltswesen: Betrachtung des Wandels von der Kameralistik zur doppelten Buchführung und die Einführung von Controlling-Instrumenten.
3 Die Budgetierung: Analyse des Begriffs, der Flexibilisierungsmöglichkeiten sowie der praktischen Implementierung von Budgets in der Arbeitsverwaltung.
4 Controlling im öffentlichen Finanzwesen: Detaillierte Darstellung der Budgetierung als Steuerungselement und der Entwicklung eines praktischen Controlling-Tools auf Excel-Basis.
5 Schlusswort: Fazit zur erfolgreichen Etablierung persönlicher Budgets und Ausblick auf zukünftige Optimierungspotenziale mittels Datenbanklösungen.
Budgetierung, Controlling, öffentliche Verwaltung, ARGE, Finanzplanung, Doppik, Kameralistik, Arbeitsgelegenheiten, Eingliederungsleistungen, Kostensteuerung, Just-In-Time, Haushaltswesen, Fallmanagement, Mittelbewirtschaftung, IT-gestützte Steuerung
Die Arbeit behandelt die Finanzkostenplanung in öffentlich geführten Arbeitsgemeinschaften und zeigt auf, wie moderne Controlling-Instrumente zur effizienten Mittelsteuerung eingesetzt werden können.
Im Fokus stehen die Budgetierung, die Umstellung auf die doppelte Buchführung, die finanzielle Steuerung von Eingliederungsmaßnahmen sowie die Entwicklung eines praktischen Controlling-Tools.
Das Ziel ist die Entwicklung eines Controlling-Tools, das auf Erfahrungswerten basiert, Ausfälle frühzeitig erkennt und eine präzise, kurzfristig anpassbare Finanzplanung ermöglicht.
Die Arbeit nutzt einen deskriptiven Ansatz und stützt sich auf die praktische Arbeit des Verfassers im Finanzcontrolling der ARGE Deutsche Weinstraße.
Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen der Haushaltsreform, die Mechanismen der Budgetierung in der Praxis sowie den konkreten Aufbau eines IT-gestützten Controlling-Tools.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Budgetierung, Controlling, ARGE, Finanzplanung, Doppik und Eingliederungsleistungen.
Die Flexibilisierung erlaubt es, Mittel zwischen verschiedenen Titeln umzuschichten, um ad hoc auf Mehr- oder Minderbedarfe im laufenden Geschäftsjahr reagieren zu können.
Eine Access-Datenbank bietet gegenüber Excel-Tableaus deutlich erweiterte Möglichkeiten für komplexe Auswertungen, Statistiken und eine höhere Datensicherheit bei der Erfassung.
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