Masterarbeit, 2016
190 Seiten, Note: 1,0
A Einführung
1 Problemstellung und Ausgangspunkt
2 Erkenntnisinterresse
2.1 Abgrenzung des Untersuchungsgegenstandes
2.2 Stand der Forschung
2.3 Forschungslücke und diesbezügliche Forschungsfragen
2.4 Zielsetzung der Arbeit
3 Methodik und Aufbau der Arbeit
B Theoretischer Bezugsrahmen
1 Grundlagen der Marke im Sportkontext
1.1 Definition des Markenbegriffs
1.2 Funktionen der Marke aus Nachfrager- und Anbieterperspektive
1.3 Erscheinungsformen von Marken
2 Grundlagen der Markenführung
2.1 Begriff und Zielsystem der Markenführung
2.2 Bezugsrahmen der Markenführung
2.2.1 Markensituationsanalyse
2.2.2 Strategische Markenführung
2.2.3 Operative Markenführung
2.2.4 Markencontrolling
2.3 Markenkommunikation im Sportkontext
2.4 Branding vs. E-Branding vs. Digital Branding
3 Digital Sports Branding – Digitale Markenführung im Sportkontext
3.1 Definiton und Ziele des Digital Sports Branding
3.2 Systematisierung des Digital Sports Branding
3.3 Erfolgsfaktoren des Digital Sports Branding
4 Instrumente des Digital Sports Branding
5 Controlling des Digital Sports Branding
C Empirischer Bezugsrahmen
1 Untersuchungsgegenstand: GoPro (versus Nikon)
2 Ziel der Untersuchung und Befragungsmethode
3 Ableitung der Forschungshypothesen
4 Untersuchungsdesign
4.1 Stichprobenauswahl- und Generierung
4.2 Operationalisierung
4.2.1 Markenimage
4.2.2 Konsument-Marke-Beziehung
4.2.3 Einstellung zu den digitalen Kommunikationsinstrumenten
4.3 Fragebogendesign und Pretest
4.4 Verfahren der Datenauswertung
5 Durchführung, Erhebungsablauf und Beschreibung der Stichprobe
6 Wichtigste Ergebnisse der empirischen Erhebung
7 Hypothesenüberprüfung
7.1 Brand Meaning Hypothese [H1]
7.2 Markenimage Hypothese [H2]
7.3 KMB Hypothese I [H3]
7.4 KMB Hypothese II [H4]
7.5 KMB Hypothese III [H5]
7.6 EZK Hypothese [H6]
8 Zusammenfassende Erkenntnisse der quantitativen Erhebung
9 Diskussion der Ergebnisse
D Fazit
1 Zielabgleich
2 Beantwortung der zentralen Forschungsfragen
E Ausblick
F Anhang
Die Masterarbeit hat zum Ziel, ein fundiertes Verständnis für das Digital Sports Branding in Bezug auf Grundlagen, Instrumente und Erfolgsfaktoren zu entwickeln und dabei eine eigenständige Definition sowie eine empirische Untersuchung der Relevanz des "Brand Meanings" im Markenvergleich zwischen GoPro und Nikon zu präsentieren.
Digital Sports Branding
Digital Sports Branding ist eine Erweiterung der klassischen Markenführung um die Kommunikations- und Interaktionsmöglichkeiten digitaler Instrumente im Sportkontext. Im Zentrum dieser Gestaltungsmöglichkeiten steht der Prozess der emotionalen Aufladung einer Marke sowie die Kommunikation zentraler Nutzenangebote mit dem Ziel, sich durch spezifische, authentische und relevante Markenerlebnisse (User Experience) an unterschiedlichen digitalen Markenkontaktpunkten (Brand Touch Points) präferenzstiftend vom Wettbewerb zu differenzieren. Das Digital Sports Branding ist integraler Bestandteil eines ganzheitlichen Markenführungsansatzes, der durch die digitale Markenführung im Sport (Einzelsportler, Vereine, Verbände und Mannschaften) und die digitale Markenführung mit Sport (Sport als Kommunikationsplattform) konkretisiert wird. Digital Sports Branding versteht sich dabei als Schnittstelle der interaktiven Kommunikation von Marken mit den jeweilgen Anspruchsgruppen, die durch aktive Partizipation die Marke mitgestalten.
A Einführung: Erläutert den Paradigmenwechsel in der Kommunikation durch das Internet und führt das Digital Sports Branding als strategischen Lösungsansatz ein.
B Theoretischer Bezugsrahmen: Legt das theoretische Fundament durch Grundlagen der Markenführung, die Definition des Digital Sports Branding und die Systematisierung relevanter Instrumente und Erfolgsfaktoren.
C Empirischer Bezugsrahmen: Dokumentiert das Design und die Ergebnisse der quantitativen Untersuchung, die den Erfolgsfaktor "Brand Meaning" anhand eines Markenvergleichs zwischen GoPro und Nikon prüft.
D Fazit: Zieht einen Abgleich zwischen den gesetzten Zielen und den Ergebnissen und beantwortet die zentralen Forschungsfragen.
E Ausblick: Reflektiert die Ergebnisse und weist auf zukünftige Forschungsfelder im Bereich der digitalen Markenführung im Sport hin.
Digital Sports Branding, Markenführung, Sportmarketing, Brand Meaning, Brand Touch Points, Interaktion, Service-Dominant Logic, Markenimage, Markenbekanntheit, Social Media, Konsument-Marke-Beziehung, Online-Kommunikation, Corporate Website, User Generated Content, Erfolgsfaktoren.
Die Arbeit untersucht den Wandel der Markenführung im digitalen Zeitalter, insbesondere im Sportkontext, und entwickelt hierfür den Begriff des "Digital Sports Branding" als fundierten Managementansatz.
Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen der Marke, die spezifischen Herausforderungen der digitalen Kommunikation, die Systematisierung von Branding-Instrumenten und eine empirische Validierung von Erfolgsfaktoren.
Das primäre Ziel ist es, ein Verständnis für Grundlagen, Instrumente und Erfolgsfaktoren des Digital Sports Branding zu schaffen und zu prüfen, ob die Marke GoPro als Vorreiter eine höhere Relevanz (Brand Meaning) bei Konsumenten besitzt als die klassische Marke Nikon.
Die Arbeit nutzt eine quantitative Methode in Form einer standardisierten Online-Befragung, um Einstellungen und Markenbeziehungen zu analysieren, ergänzt durch eine fundierte Literaturrecherche zum theoretischen Bezugsrahmen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Markenführung und des Digital Sports Branding sowie in eine empirische Studie, die Hypothesen zum Brand Meaning und zu Markenassoziationen testet.
Die Arbeit zeichnet sich durch die Verknüpfung von Theorien der Markenführung mit modernen digitalen Konzepten (wie Service-Dominant Logic) und deren spezifische Anwendung auf den Sportmarkt aus.
Brand Meaning wird als zentraler, holistischer Erfolgsfaktor definiert, der über das reine Markenwissen hinausgeht und die Qualität der Beziehung zwischen Marke und Konsument in einer digitalen Umgebung abbildet.
GoPro gilt als Paradebeispiel für Digital Sports Branding, da die Marke den Sport als Erlebnisplattform nutzt und durch User Generated Content eine hohe Interaktivität und Bindung zu Marken-Stakeholdern aufbaut.
Beim Branding *im* Sport sind Sportler, Vereine oder Ligen die Marke selbst, während beim Branding *mit* Sport sportfremde Unternehmen den Sport als Kommunikationsplattform nutzen, um ihre eigene Marke zu positionieren.
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