Examensarbeit, 2007
84 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Hausarbeit untersucht das Phänomen von Gewalt an Schulen im Kontext der „Neuen Medien“. Ziel ist es, die Verbreitung, Ursachen und Auswirkungen von Mediengewalt unter Jugendlichen zu beleuchten und mögliche Präventions- und Interventionsmaßnahmen zu diskutieren.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema und stellt den theoretischen Rahmen dar. Im zweiten Kapitel wird der Ist-Zustand von Gewalt an Schulen beleuchtet, gefolgt von einer Analyse der Rolle von Jugendlichen und Gewalt. Kapitel 4 beschäftigt sich mit den „Neuen Medien“ und deren Einfluss auf das Gewaltverhalten. Der Abschnitt über Mediengewalt analysiert verschiedene Definitionen, historische Entwicklungen, Reize und Wirkungen von Mediengewalt. Anschließend werden verschiedene Maßnahmen gegen Gewalt an Schulen vorgestellt, darunter das Olweus Modell und weitere medienpädagogische Ansätze. Der empirische Teil der Arbeit präsentiert die Ergebnisse einer Umfrage zu den Mediennutzungsgewohnheiten und Einstellungen von Schülern. Die Schlussfolgerungen aus den Ergebnissen werden im letzten Kapitel diskutiert, wobei ein Schwerpunkt auf den Auswirkungen der „Neuen Medien“ auf das Gewaltverhalten und die Rolle der Schule liegt.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Gewalt an Schulen, „Neue Medien“, Mediengewalt, Präventions- und Interventionsmaßnahmen, Handyverbote, Internetportale, Jugendkultur und Mediennutzung. Die Untersuchung analysiert empirische Daten zu Mediennutzungsgewohnheiten und Einstellungen von Schülern und beleuchtet den Einfluss von „Neuen Medien“ auf das Gewaltverhalten von Jugendlichen.
Zu den neuen Formen gehören Cyberbullying (Belästigung über das Internet), Happy-Slapping (Aufnahme und Verbreitung von körperlichen Angriffen per Handy) und der Konsum gewalthaltiger Computerspiele (Ego-Shooter).
Die Arbeit behandelt Theorien wie die Katharsistheorie, die Habitualisierungsthese, die Lerntheorie (Lernen am Modell) und die Stimulationstheorie.
Die Arbeit untersucht empirisch, ob der Anteil aggressiver Inhalte wirklich so verbreitet ist, wie allgemein angenommen wird, und analysiert dazu die Mediennutzungsgewohnheiten von Schülern.
Es werden medienpädagogische Maßnahmen wie das Olweus-Modell und spezifische Ansätze zur Sensibilisierung für den Umgang mit Handys und Internetportalen vorgestellt.
Die Arbeit diskutiert kritisch, ob Verbote wirksam sind oder ob pädagogische Interventionen und die Förderung von Medienkompetenz nachhaltigere Lösungen darstellen.
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