Masterarbeit, 2016
113 Seiten, Note: 1,7
Die Masterarbeit untersucht den Functional Movement Screen (FMS™) als Prädiktor für Verletzungen im Amateurfußball. Ziel ist es, die Aussagekraft des FMS™ in Bezug auf das Verletzungsrisiko von Amateurfußballspielern zu beleuchten und somit einen Beitrag zur Verletzungsprävention in dieser Spielklasse zu leisten.
Die Einleitung führt in die Thematik der Verletzungsprävention im Amateurfußball ein und erläutert die Bedeutung des FMS™ als potenzielles Instrument zur Identifizierung von Risikofaktoren. Kapitel 2 beleuchtet die Anforderungen an die Leistungsfähigkeit von Fußballspielern, wobei die verschiedenen Bewegungskomponenten und ihre Bedeutung für die Spielpraxis im Vordergrund stehen. In Kapitel 3 werden Verletzungen im Fußball definiert, die epidemiologischen Aspekte beleuchtet und aktuelle Ansätze zur Verletzungsprävention vorgestellt. Kapitel 4 widmet sich dem Functional Movement Screen (FMS™): Es werden die Entstehung, die theoretischen Grundlagen und die wissenschaftliche Validierung des Tests dargelegt. Darüber hinaus werden die Testgütekriterien und die kritische Diskussion des FMS™ als Prädiktor von Verletzungen beleuchtet. Kapitel 5 beschreibt die empirische Untersuchung, in der der FMS™ an einer Gruppe von Amateurfußballspielern eingesetzt wird, um dessen Aussagekraft hinsichtlich des Verletzungsrisikos zu evaluieren.
Functional Movement Screen (FMS™), Verletzungsrisiko, Amateurfußball, Bewegungsmuster, Prävention, Testgütekriterien, Validierung, Empirische Untersuchung, Verletzungsinzidenz, Verletzungslokalisation, Spielposition.
Der FMS™ ist ein Schnelltest, der komplexe Bewegungsmuster hinsichtlich Kraft, Rumpfstabilität, Koordination und Beweglichkeit analysiert, um ein Bewegungsprofil eines Sportlers zu erstellen.
Die Arbeit untersucht, ob der FMS™-Score als Prädiktor (Vorhersagewert) für die Verletzungsanfälligkeit dient. Ein niedriger Score kann auf funktionelle Defizite hinweisen, die das Risiko erhöhen.
Hohe Belastungen durch Richtungswechsel, Landungen und Sprints führen oft zu neuromuskulärer Ermüdung, was bei bestehenden muskulären Dysbalancen das Verletzungsrisiko steigert.
Eine ausgeprägte Rumpfkraft stabilisiert dynamische Bewegungsmuster und hilft dabei, Ermüdungserscheinungen hinauszuzögern und Fehlbelastungen zu vermeiden.
Es wurden Daten zu Verletzungsinzidenz, Lokalisation, Schweregrad und Ursachen erhoben und verletzte mit nicht verletzten Spielern in Bezug auf ihren FMS™-Score verglichen.
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