Bachelorarbeit, 2020
44 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Das Unternehmen und die Grundidee hinter Libra
2.1 Das Unternehmen hinter Libra
2.2 Die Grundidee hinter Libra
3. Technische Besonderheiten von Libra
3.1 Die Blockchain-Technologie am Beispiel von Bitcoin
3.1.1 Die Geschichte und aktuelle Lage der Blockchain-Technologie
3.1.2 Das Mining von Bitcoins
3.1.3 Das Peer-to-Peer-Netzwerk
3.2 Umsetzung der Blockchain-Technologie bei der Kryptowährung „Libra“
3.2.1 Gestaltungsentscheidungen bei der Kryptowährung „Libra“
3.2.2 Die Programmiersprache Move
3.2.3 Konsensbasierten Arbeitsweise
3.2.4 Datenstruktur der Libra-Blockchain
3.3 Gegenüberstellung von Libra und Bitcoin
3.3.1 Das Herstellen von neuen Coins
3.3.2 Der Netzwerkaufbau im Vergleich
3.3.3 Vergleich der Programmiersprachen
3.3.4 Ergebnis
4. Aufsichtsrechtliche sowie regulatorische Einordnung von Libra
4.1 Aufsichtsrechtliche Einordnung von Libra
4.2 Geldwäscheprävention bei Libra
4.3 Umsetzung von Datenschutz bei Libra
4.4 Ergebnis
5. Beurteilung der Erfolgsaussichten von Libra
5.1 Intervention von Staaten und Aufsichtsbehörden
5.2 Die Bereitschaft zur Nutzung von Libra
5.3 Ergebnis
6. Fazit
Ziel dieser Bachelorarbeit ist die kritische Analyse der Kryptowährung Libra hinsichtlich ihrer technischen Umsetzung sowie ihrer aufsichtsrechtlichen und regulatorischen Einordnung. Dabei wird untersucht, ob das von Facebook unter der Führung der Libra Association geplante Unterfangen unter den gegenwärtigen globalen Finanzmarktbedingungen und gesetzlichen Rahmenbedingungen realisierbar ist und welche Erfolgsaussichten sich daraus ableiten lassen.
Die Grundidee hinter der Kryptowährung Libra
Die grundsätzliche Idee hinter Libra ist es, eine stabile globale digitale Währung zu verkörpern, die von jedermann leicht genutzt werden kann. Die Kernfunktion von Libra soll sein, dass man Geld weltweit verschicken kann, ohne dafür Gebühren zu bezahlen. Dabei wird es zusätzlich möglich werden, Vermögenswerte (Geld) auf dem eigenen Endgerät (z. B. Smartphone) zu speichern. Damit würde das Mobiltelefon gleichzeitig als bankunabhängiges Konto agieren.
Die Grundidee hinter der Kryptowährung Libra setzt sich aus drei entscheidenden Teilen zusammen:
1. Libra basiert auf der Blockchain-Technologie (mehr dazu im Kapitel 3 „Technische Besonderheiten von Libra“).
2. Libra soll durch eine Währungsreserve gestützt werden.
3. Die Kryptowährung wird, wie in Kapitel 2.1 beschrieben, von der Libra Association reguliert.
Besonders der zweite Punkt bedarf im Zuge dieses Kapitels einer genaueren Erläuterung.
Um die Währung sicherer und weniger anfällig gegenüber Volatilität zu gestalten, verspricht die Libra Association, die Kryptowährung mit Vermögenswerten zu decken. Durch diese Maßnahme soll garantiert werden, dass die Kryptowährung einen reellen Gegenwert (eine Geldreserve) besitzt und jederzeit in die jeweilige Landeswährung eingetauscht werden kann.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Kryptowährung Libra ein, benennt die Kritikpunkte (z.B. Datenschutz) und definiert das Ziel der Arbeit: die Beantwortung der Frage, ob Libra trotz der regulatorischen Hürden erfolgreich sein kann.
2. Das Unternehmen und die Grundidee hinter Libra: Dieses Kapitel analysiert die Struktur der Libra Association und beschreibt die Kernidee von Libra als globale, reservegestützte digitale Währung.
3. Technische Besonderheiten von Libra: Hier werden die technischen Grundlagen durch einen Vergleich mit Bitcoin (Blockchain, Mining, Peer-to-Peer) erarbeitet und die spezifischen technischen Entscheidungen bei Libra (Move, BFT, Star-Netzwerk) dargelegt.
4. Aufsichtsrechtliche sowie regulatorische Einordnung von Libra: Dieses Kapitel prüft die rechtliche Definition von Libra als Finanzinstrument, die aufsichtsrechtlichen Anforderungen der BaFin und die problematische Umsetzung von Datenschutz und Geldwäscheprävention.
5. Beurteilung der Erfolgsaussichten von Libra: Die Beurteilung analysiert die Faktoren staatliche Intervention und Nutzungsbereitschaft, wobei für westliche Märkte kritische Erfolgsaussichten, für Schwellenländer hingegen höhere Chancen attestiert werden.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass Libra zwar innovativ ist, aber aufgrund regulatorischer und sicherheitstechnischer Defizite in den Industrienationen mit starken Widerständen zu rechnen hat.
Libra, Kryptowährung, Blockchain, Libra Association, Facebook, Finanzstabilität, Datenschutz, Geldwäscheprävention, BaFin, Smart Contracts, Stable Coin, Finanzinstrument, digitale Währung, regulatorische Einordnung, Zahlungsverkehr
Die Arbeit befasst sich mit der Kryptowährung Libra, ihrem technischen Konzept, der regulatorischen Einordnung und einer Beurteilung ihrer Erfolgsaussichten unter Berücksichtigung kritischer Faktoren.
Die Arbeit gliedert sich in die Bereiche Unternehmensstruktur der Libra Association, technische Spezifika im Vergleich zu Bitcoin, regulatorische Anforderungen (BaFin) sowie eine Markt- und Erfolgsevaluation.
Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, ob das geplante Unterfangen von Facebook/Libra unter den aktuellen finanzwirtschaftlichen und regulatorischen Bedingungen langfristig erfolgreich umgesetzt werden kann.
Die Arbeit nutzt eine Literatur- und Konzeptanalyse, in der aktuelle Whitepaper, regulatorische Berichte (BaFin, Bundesbank) und wirtschaftswissenschaftliche Fachpublikationen ausgewertet werden.
Der Hauptteil behandelt die technische Funktionsweise (Blockchain, Smart Contracts), die rechtliche Einordnung als Finanzinstrument und die kritische Auseinandersetzung mit Datenschutz- und Geldwäscheanforderungen.
Wichtige Begriffe sind Libra, Blockchain, Libra Association, Datenschutz, Finanzstabilität, Regulatorik und Stable Coin.
Während Bitcoin auf einem dezentralen Mesh-Netzwerk und Proof-of-Work basiert, nutzt Libra ein zentrales Star-Netzwerk mit Validatoren der Libra Association und implementiert Smart Contracts via Move.
Aufgrund strenger regulatorischer Anforderungen, Bedenken hinsichtlich der Finanzstabilität und widersprüchlicher Datenschutzpolitiken der Libra Association sieht der Autor für Europa nur geringe Erfolgschancen.
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