Bachelorarbeit, 2019
30 Seiten, Note: 1.5
Diese Arbeit befasst sich mit der Frage, wie wir uns Tieren gegenüber moralisch verhalten sollen. Sie analysiert verschiedene tierethische Positionen und diskutiert die Argumente für und gegen die Gleichstellung von Tieren und Menschen.
Die Einleitung führt in das Thema der Tierethik ein und stellt die Problematik des unterschiedlichen moralischen Status von Tieren und Menschen dar. Kapitel 2 analysiert den Begriff der anthropologischen Differenz und stellt die Frage, ob diese die unterschiedliche Behandlung von Tieren rechtfertigt. Kapitel 3 beleuchtet die tierethische Position von Peter Singer, wobei seine zentralen Argumente für die Gleichstellung von Tieren und Menschen vorgestellt werden. Kapitel 4 widmet sich Tom Regans Position und diskutiert die Frage, ob Tieren Rechte zukommen. Cora Diamonds Position, die sich kritisch mit den Ansätzen von Singer und Regan auseinandersetzt, wird in Kapitel 5 behandelt. Kapitel 6 beschäftigt sich mit den Gründen für eine vegetarische Ernährung und diskutiert die Frage, ob der Konsum von Fleisch moralisch vertretbar ist.
Tierethik, Moralischer Status von Tieren, Anthropologische Differenz, Utilitarismus, Speziesismus, Tierrechte, inhärenter Wert, Tugendmoral, Vegetarismus.
Singer vertritt einen utilitaristischen Ansatz und prägte den Begriff des Speziesismus, um die Diskriminierung von Tieren aufgrund ihrer Artzugehörigkeit zu kritisieren.
Regan argumentiert über den „inhärenten Wert“ von Tieren als „Subjekte eines Lebens“, denen daraus unantastbare Rechte erwachsen.
Diamond argumentiert tugendethisch und kritisiert, dass rein rationale Argumente (wie bei Singer/Regan) die emotionale Beziehung zwischen Mensch und Tier ignorieren.
Es ist die Frage nach dem wesentlichen Unterschied zwischen Mensch und Tier und ob dieser eine ungleiche moralische Behandlung rechtfertigt.
Die Arbeit diskutiert Argumente gegen das Töten von Tieren zur Nahrungsgewinnung, unter anderem basierend auf Plutarchs Einwänden und modernen Ethiktheorien.
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