Bachelorarbeit, 2020
46 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
2. Geschichtliche Entwicklung der Phraseologieforschung und Einordnung in die Linguistik
2.1 Definition: Phraseologie
2.2 Definition: Phraseologismus
2.3 Kontrastive Phraseologie: geschichtliche Entwicklung und Definition
2.4 Funktionen von Phraseologismen (nach E. Donalies)
2.5 Unterschied: freie vs. feste Wortverbindungen
3. Allgemeine Charakteristika von Phraseologismen
3.1 Polylexikalität
3.2 Festigkeit (Einteilung nach H. Burger)
3.2.1 Gebräuchlichkeit
3.2.2 Psycholinguistische Festigkeit
3.2.3 Strukturelle Festigkeit
3.3 Idiomatizität
3.3.1 Voll-idiomatische Phraseologismen
3.3.2 Teil-idiomatische Phraseologismen
3.3.3 Nicht-idiomatische Ausdrücke
3.4 Lexikalisierung
4. Übersetzbarkeit von Phraseologismen
4.1 Totale Äquivalenz
4.2 Substitutions-Äquivalenz
4.3 Partielle Äquivalenz
4.4 Null-Äquivalenz
4.5 Schein-Äquivalenz
5. Kontrastive Untersuchung von Äquivalenzbeziehungen spanischer und deutscher Phraseologismen
5.1 Methodik und Analyseumfang
5.2 Kontrastive Untersuchung spanischer Phraseologismen mit Tierkomponente und ihrer deutschen Entsprechung sowie die Bestimmung des Äquivalenztyps
5.2.1 Totale Äquivalenz
5.2.2 Substitutions-Äquivalenz
5.2.3 Partielle Äquivalenz
5.2.4 Null-Äquivalenz
5.3 Ergebnisse der kontrastiven Untersuchung
6. Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit verfolgt das Ziel, spanische Phraseologismen mit Tierkomponenten kontrastiv zum Deutschen zu untersuchen, um Äquivalenzbeziehungen zu bestimmen und übersetzerische Herausforderungen aufzuzeigen.
1. Einleitung
Das Thema dieser Arbeit ist die kontrastive Phraseologie. Hauptgegenstand der kontrastiven Phraseologie ist das Vergleichen von Redewendungen¹ verschiedener Sprachen. Charakteristisch für einen Phraseologismus ist, dass es zum Verständnis mehr verlangt als die wörtliche Übersetzung der einzelnen Lexeme, aus denen er sich zusammensetzt. Denn das, was ausgedrückt werden soll, weicht mitunter sehr von der wörtlichen Bedeutung ab. Der Phraseologismus ist somit, ähnlich wie die Metapher, nicht wörtlich zu verstehen, sondern in seiner übertragenen beziehungsweise² wendungsinternen oder phraseologischen Bedeutung. Dies erweist sich insbesondere für Fremdsprachenlerner³, Übersetzer und Dolmetscher als teilweise sehr herausfordernd. Denn es reicht nicht aus, einen Phraseologismus wörtlich von der Ausgangssprache (AS) in die Zielsprache (ZS) zu übersetzen, um ihn zu verstehen. Es gibt Phraseologismen, die in gleicher oder ähnlicher Form auch in der ZS existieren. Für andere hingegen gibt es keine Entsprechung. Diese Arbeit zeigt die Besonderheiten von Phraseologismen auf und soll Fremdsprachenlerner, Übersetzer, etc. dafür sensibilisieren, dass nicht alle Ausdrücke der AS wörtlich übersetzt werden können, sondern zum Teil paraphrasiert werden müssen, um sie in der ZS zu verstehen.
1. Einleitung: Vorstellung des Themas der kontrastiven Phraseologie, der Problematik bei der Übersetzung von Phraseologismen und der methodischen Vorgehensweise der Arbeit.
2. Geschichtliche Entwicklung der Phraseologieforschung und Einordnung in die Linguistik: Überblick über die historische Entwicklung der Disziplin, begriffliche Definitionen sowie die Einordnung der Funktionen von Phraseologismen nach Donalies.
3. Allgemeine Charakteristika von Phraseologismen: Detaillierte Darstellung der Kernmerkmale wie Polylexikalität, Festigkeit, Idiomatizität und Lexikalisierung zur Abgrenzung von freien Wortverbindungen.
4. Übersetzbarkeit von Phraseologismen: Erläuterung verschiedener Äquivalenztypen von der totalen Äquivalenz bis zur Schein-Äquivalenz, um die Schwierigkeiten bei der interlingualen Übertragung zu systematisieren.
5. Kontrastive Untersuchung von Äquivalenzbeziehungen spanischer und deutscher Phraseologismen: Praktische Durchführung der Analyse anhand ausgewählter spanischer Tierphraseologismen, deren Einordnung in Äquivalenzklassen und Auswertung der Ergebnisse.
6. Zusammenfassung und Ausblick: Resümee der Untersuchungsergebnisse hinsichtlich der Äquivalenzverteilung und Identifikation möglicher Ansätze für weiterführende Studien.
Kontrastive Phraseologie, Phraseologismus, Äquivalenz, Tierkomponente, Übersetzbarkeit, Spanisch, Deutsch, Idiomatizität, Lexikalisierung, Sprachvergleich, Festigkeit, Phraseologieforschung, Sprachwissenschaft.
Die Arbeit befasst sich mit der kontrastiven Untersuchung von Phraseologismen, konkret mit dem Vergleich von spanischen Redewendungen mit Tierkomponenten und deren Äquivalenten im Deutschen.
Zu den Schwerpunkten zählen die theoretische Einordnung der Phraseologie, die Bestimmung der Hauptmerkmale von Phraseologismen sowie die Analyse ihrer Übersetzbarkeit mittels verschiedener Äquivalenzklassen.
Das Ziel ist es, Übereinstimmungen, Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen spanischen und deutschen Tierphraseologismen herauszuarbeiten und den jeweiligen Äquivalenztyp zu ermitteln, um Übersetzungsschwierigkeiten aufzudecken.
Es erfolgt eine unilateral angelegte kontrastive Analyse, die auf linguistischer Literatur basiert und durch empirische Daten (Wörterbuchvergleiche und eine Umfrage unter spanischen Muttersprachlern) gestützt wird.
Im Hauptteil werden zunächst theoretische Grundlagen wie Festigkeit und Idiomatizität definiert, gefolgt von einer detaillierten praktischen Untersuchung von 15 ausgewählten spanischen Phraseologismen.
Zentrale Begriffe sind Kontrastive Phraseologie, Äquivalenz, Tierkomponente, Übersetzbarkeit, Idiomatizität und Sprachvergleich.
Da die phraseologische Bedeutung oft stark von der wörtlichen Bedeutung abweicht, erfordert die Übersetzung weit mehr als eine einfache Wort-für-Wort-Übertragung, was besonders für Fremdsprachenlerner schwierig ist.
Die Auswahl basierte auf dem „Thematischen Wortschatz spanisch-deutsch“, wobei nur Begriffe in die Analyse einflossen, die in mehreren Wörterbüchern belegt sind und in einer Umfrage eine hohe Gebräuchlichkeit aufwiesen.
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