Fachbuch, 2021
113 Seiten
1 Einleitung
2 Theoretischer Bezugsrahmen
2.1 Charakteristika von Non-Profit Organisationen
2.2 Marketing
2.3 Instagram
2.4 Marketing mit Instagram
3 Blick in die Praxis: Welche Non‐Profit Organisationen und Initiativen praktizieren Marketing über Instagram?
4 Empirischer Teil
4.1 Methodische Vorüberlegungen
4.2 Forschungsansatz
4.3 Erhebungsinstrument
4.4 Leitfaden
4.5 Auswahl und Beschreibung der Expert*innen
4.6 Vorgehen und Durchführung
4.7 Darstellung der Ergebnisse
4.8 Diskussion
5 Handlungsempfehlungen für die Praxis
6 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Möglichkeiten und Herausforderungen beim Einsatz von Instagram als Instrument im Online-Marketing für Organisationen der Sozialen Arbeit. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, ob und wie der Non-Profit-Sektor von Social Media Marketing profitieren kann, um die eigene Arbeit sichtbar zu machen und Zielgruppen anzusprechen, ohne dabei den pädagogischen Auftrag zu gefährden.
Besonderheiten im Marketing von Organisationen Sozialer Arbeit
Im folgenden Abschnitt steht die Verknüpfung der beschriebenen Grundlagen im Vordergrund. Auf Basis der dargelegten Annahmen werden Schlüsse für die Marketingaktivitäten von Organisationen in der Sozialwirtschaft formuliert.
Ein bedeutender Unterschied zum konventionellen betriebswirtschaftlichen Marketing liegt in der Immaterialität der zu erbringenden sozialen Leistungen. Sie sind nur begrenzt standardisierbar, weil die individuellen Bedürfnisse der Hilfesuchenden berücksichtigt werden müssen. Merchel merkt des Weiteren an, dass soziale Dienstleistungen standortgebunden bzw. nicht transportfähig sind (vgl. Merchel 2009: 47). Sie sind daneben nicht präzise planbar, weil die Kapazitäten und der Umfang der Aufgaben nicht bekannt sind. Für das Marketingkonzept bedeutet dies, dass bereits in der Analysephase die Einstellungen, Erwartungen, Bedürfnisse und Verhaltensweisen zu identifizieren und auf Grundlage der Erkenntnisse passende Instrumente zu entwickeln sind. Es lässt sich ableiten, dass es eine Herausforderung an das Marketing ist, die Dienstleistungen adäquat gemäß der Qualitäten zu beschreiben (vgl. ebd.). Es besteht teilweise eine Hemmschwelle aufseiten der Kundschaft als auch der Anbietenden gegenüber dem Marketing. Es wird von einer reinen „Vermarktung“ gesprochen. Außerdem verfügen soziale Organisationen nur über eingeschränkte finanzielle Mittel für Marketingaktivitäten. Da viele Organisationen auf das Budget achten müssen, kann dieser Aspekt eine Hürde darstellen. Im Allgemeinen besteht eine Problematik dabei, den relevanten Markt zu bestimmen und die Charakteristika des Produktes/ der Leistung abzugrenzen. Ebenfalls wurde bereits umrissen, dass es eine Vielzahl an Anspruchsgruppen gibt, welche zu berücksichtigen sind. Die Nachfragenden sind in diesem Zusammenhang im Vergleich zu anderen Bereichen nicht immer klar zu differenzieren. Die Fragen: Wer ist letztendlich empfangsberechtigte Person der Leistung? bzw. Wer ist die Zielgruppe des Marketings?, müssen vorab beantwortet werden. Ebenso ist der große Anteil von ehrenamtlichen Mitarbeitenden von Relevanz und darf nicht außer Acht gelassen werden (vgl. Bruhn 2019: 37f.).
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung von Marketing in der Sozialwirtschaft und führt in die Thematik der Instagram-Nutzung durch Organisationen der Sozialen Arbeit ein.
2 Theoretischer Bezugsrahmen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Non-Profit Organisationen, Marketing und Online Marketing und erläutert deren spezifische Anwendungsmöglichkeiten im sozialen Sektor.
3 Blick in die Praxis: Welche Non‐Profit Organisationen und Initiativen praktizieren Marketing über Instagram?: Hier erfolgt eine Bestandsaufnahme von Non-Profit Organisationen auf Instagram sowie eine exemplarische Analyse eines Accounts.
4 Empirischer Teil: Dieser Teil beschreibt die methodische Vorgehensweise bei der Expertenbefragung sowie die Auswertung und Diskussion der gewonnenen Erkenntnisse zu Chancen und Risiken.
5 Handlungsempfehlungen für die Praxis: Das Kapitel leitet auf Basis der gewonnenen Theorie und Empirie praktische Handlungsempfehlungen für soziale Organisationen ab.
6 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Kernergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Relevanz von Instagram im Bereich Sozialer Arbeit.
Soziale Arbeit, Non-Profit Organisation, Marketing, Social Media Marketing, Instagram, Online-Marketing, Personalmarketing, Zielgruppen, Dienstleistungen, Experteninterviews, Reichweite, Imagebildung, Kommunikation, Sozialwirtschaft, Digitalisierung.
Die Arbeit analysiert, wie Organisationen der Sozialen Arbeit Instagram als Instrument im Online-Marketing einsetzen können, um sich in einem wettbewerbsintensiven Umfeld zu positionieren.
Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen des Non-Profit-Marketings, die technische und strategische Funktionsweise von Instagram sowie die spezifischen Herausforderungen bei der Anwendung in der Sozialwirtschaft.
Ziel ist es, die Chancen und Risiken zu identifizieren, die für Organisationen Sozialer Arbeit beim Einsatz von Instagram entstehen, und daraus fundierte Handlungsempfehlungen für die Praxis abzuleiten.
Die Arbeit bedient sich eines qualitativen Forschungsansatzes und nutzt Expert*inneninterviews als Haupterhebungsinstrument, um fundierte Einblicke in die Praxis zu erhalten.
Im Hauptteil werden sowohl theoretische Konzepte (Marketing, NPO, Social Media) dargelegt als auch ein praxisorientierter Blick auf bestehende Accounts geworfen, ergänzt durch die Auswertung der durchgeführten Experteninterviews.
Die zentralen Begriffe umfassen Soziale Arbeit, Non-Profit-Marketing, Social Media Marketing, Instagram-Strategie, Zielgruppenansprache und Personalmarketing.
Laut den Interviews spielen insbesondere Datenschutzbedenken, Sorgen vor einem Kontrollverlust (Shitstorm), Ressourcenknappheit sowie die Unsicherheit bezüglich der passenden Zielgruppenansprache eine Rolle.
Der Fachkräftemangel zwingt soziale Organisationen dazu, ihre Arbeitgebermarke durch Social Media Marketing sichtbarer zu machen, um für potenzielle Bewerber attraktiv zu sein und Rekrutierungsprozesse niederschwelliger zu gestalten.
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