Diplomarbeit, 2008
82 Seiten, Note: 1,7
1 EINLEITUNG
1.1 Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 DER DEMOGRAFISCHE WANDEL IN DEUTSCHLAND
2.1 Einflussfaktoren
2.1.1 Fertilität
2.1.2 Mortalität und Lebenserwartung
2.1.3 Migration
2.2 Altersaufbau und Bevölkerungsentwicklung in Deutschland
3 ENTWICKLUNG DES ARBEITSANGEBOTS
3.1 Das Erwerbspersonenpotential
3.2 Entwicklung des Erwerbspersonenpotentials
3.2.1 Quantitative Entwicklung des Erwerbspersonenpotentials
3.2.2 Entwicklung der Altersstruktur des Erwerbspersonenpotentials
4 AUSWIRKUNGEN DES DEMOGRAFISCHEN WANDELS AUF DIE ALTERSSTRUKTUR IN UNTERNEHMEN
4.1 Möglichkeiten betrieblicher Altersstrukturen
4.2 Untersuchung der Altersstruktur in Unternehmen mittels Arbeitsmarktdaten
4.2.1 Entwicklung der Erwerbstätigkeit Älterer seit Beginn der 90er Jahre
4.2.2 Einflüsse gesetzlicher Rahmenbedingungen
4.2.3 Differenzierte Betrachtung der Erwerbsbeteiligung 55-65 Jähriger
4.2.4 Mittel- bis langfristige Entwicklung der Altersstruktur in Unternehmen
4.3 Altersstrukturanalysen bei ausgewählten Unternehmen
4.3.1 Daimler AG
4.3.2 E.ON AG
4.3.3 Kleine und mittlere Unternehmen
4.4 Zwischenfazit
5 LEISTUNGSFÄHIGKEIT IM ALTER
5.1 Einschätzung der Unternehmen
5.2 Physische Leistungsfähigkeit
5.3 Kognitive Leistungsfähigkeit und Erfahrungsleistung
5.3.1 Fluide Intelligenz
5.3.2 Kristalline Intelligenz
5.4 Entwicklung der Arbeitsunfähigkeitsfälle
5.5 Auswirkungen auf die Produktivität von Unternehmen
6 KONSEQUENZEN UND HANDLUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR UNTERNEHMEN
6.1 Leistungsfähigkeit und Gesundheit
6.2 Qualifikation und Innovationsfähigkeit
6.3 Reaktionen von Unternehmen auf den demografischen Wandel
6.3.1 Daimler AG und E.ON AG
6.3.2 Kleine und mittlere Unternehmen
7 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
Ziel dieser Arbeit ist es, zu analysieren, wie Unternehmen auf den demografischen Wandel und die damit einhergehende Alterung der Belegschaft reagieren. Dabei wird untersucht, ob sich Unternehmen an das veränderte Arbeitsangebot anpassen, ob die Alterung der Belegschaft tatsächlich ein Problem für Unternehmen darstellt und welche Handlungsspielräume bestehen.
4.1 Möglichkeiten betrieblicher Altersstrukturen
Es leuchtet ein, dass nicht alle Unternehmen eine identische Altersstruktur in ihrem jeweiligen Betrieb anstreben. So ist es nachvollziehbar, dass es einerseits Unternehmen gibt, die voll auf die frischen Ideen und Innovationen junger Universitätsabsolventen angewiesen sind, wie es etwa im IT-Bereich oder anderen innovativen Branchen der Fall ist, andererseits aber auch solche Unternehmen existieren, die von einem enormen Erfahrungsschatz ihrer Belegschaft profitieren oder aus anderen Gründen eine Alterszentrierte Belegschaftsstruktur aufweisen, wie es etwa in Organisationen ohne Erwerbszweck häufig zu finden ist. Aufgrund dieser unterschiedlichen Anforderungen und Möglichkeiten in der Zusammensetzung der Belegschaft sollen diese kurz erläutert und schematisch dargestellt werden, bevor auf die tatsächliche Entwicklung der Altersstrukturen in deutschen Unternehmen eingegangen wird.
1 EINLEITUNG: Definiert das Problem des demografischen Wandels für die Personalpolitik und legt die Zielsetzung sowie den methodischen Aufbau der Arbeit dar.
2 DER DEMOGRAFISCHE WANDEL IN DEUTSCHLAND: Analysiert die demografischen Einflussfaktoren Fertilität, Mortalität und Migration sowie deren Auswirkungen auf die zukünftige Altersstruktur der deutschen Bevölkerung.
3 ENTWICKLUNG DES ARBEITSANGEBOTS: Untersucht die zukünftige quantitative und qualitative Entwicklung des Erwerbspersonenpotentials unter Berücksichtigung der demografischen Veränderungen.
4 AUSWIRKUNGEN DES DEMOGRAFISCHEN WANDELS AUF DIE ALTERSSTRUKTUR IN UNTERNEHMEN: Analysiert anhand von Arbeitsmarktdaten und Fallbeispielen, wie sich Unternehmen in der Vergangenheit an demografische Gegebenheiten angepasst haben und welche Strukturen vorzufinden sind.
5 LEISTUNGSFÄHIGKEIT IM ALTER: Beleuchtet aus medizinischer und psychologischer Perspektive, ob eine alternde Belegschaft die Leistungsfähigkeit und Produktivität eines Unternehmens zwangsläufig mindert.
6 KONSEQUENZEN UND HANDLUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR UNTERNEHMEN: Leitet aus den Erkenntnissen konkrete Maßnahmen ab, mit denen Unternehmen den Auswirkungen des demografischen Wandels begegnen und ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern können.
7 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Fasst die zentralen Ergebnisse der Untersuchung zusammen und gibt einen Ausblick auf die Notwendigkeit proaktiven Handelns für Unternehmen.
Demografischer Wandel, Belegschaftsstruktur, Erwerbspersonenpotential, Personalpolitik, Alterung, Produktivität, Leistungsfähigkeit, Arbeitsmarkt, Fachkräftemangel, Altersvorsorge, Gesundheitsförderung, Innovationsfähigkeit, Qualifikation, Unternehmenserfolg, Personalmarketing.
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Altersstruktur von Belegschaften in Unternehmen und analysiert, wie diese ihre Personalpolitik anpassen können.
Die zentralen Felder umfassen die demografische Entwicklung in Deutschland, die Entwicklung des Arbeitsangebots, die Untersuchung betrieblicher Altersstrukturen, die Leistungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer und Strategien zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit.
Das Ziel ist es, herauszufinden, ob eine alternde Belegschaft ein tatsächliches Problem für Unternehmen darstellt und welche Handlungsalternativen Unternehmen haben, um diese Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen.
Die Arbeit nutzt eine literaturgestützte Analyse, kombiniert mit der Auswertung von Arbeitsmarktdaten sowie Fallbeispielen aus der Wirtschaft (Großkonzerne wie Daimler AG und E.ON AG sowie kleine und mittlere Unternehmen).
Der Hauptteil analysiert die demografischen Grundlagen, die Entwicklung des Arbeitsmarktes, betriebliche Altersstrukturen sowie medizinische und ökonomische Aspekte der Leistungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie demografischer Wandel, Belegschaftsstruktur, Produktivität, Personalpolitik und Fachkräftemangel charakterisiert.
Die Forschungsergebnisse deuten meist auf einen "umgekehrt u-förmigen" Verlauf hin: Die Produktivität steigt bis zu einem gewissen Alter an und sinkt danach tendenziell, wobei Erfahrung und gezielte Maßnahmen diesen Prozess beeinflussen können.
KMU werden als Vergleich zu Großkonzernen betrachtet, da sie im Wettbewerb um qualifiziertes Personal oft andere Voraussetzungen haben und stärker von lokalen Gegebenheiten abhängig sind.
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