Bachelorarbeit, 2019
81 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Ziel des Projektes
1.2 Ablauf der Arbeit
2 Kennzahlen und Jahresabschluss
2.1 Grundlegende Informationen zu Kennzahlen
2.1.1 Begriffsbestimmung, Funktionen und Ziele von Kennzahlen
2.1.2 Unternehmenssteuerung mit Kennzahlen
2.1.3 Arten von Kennzahlen
2.1.3.1 Statistische Differenzierung
2.1.3.2 Differenzierung nach der Zielsetzung, Erfolgswirksamkeit & Objektbezug
2.1.4 Risiken und Nachteile von Kennzahlen
2.1.5 Traditionelle Kennzahlensysteme zur Unternehmenssteuerung
2.2 Bilanzanalyse
2.2.1 Aufbau der Bilanz und des Gewinn- & Verlustkontos
2.2.2 Gewinn- & Verlustrechnung
2.3 Visualisierung von Kennzahlen
3 Beschreibung und Berechnung von „Return on“ Kennzahlen
3.1 Traditionelle „Return on“ Kennzahlen
3.1.1 Return on Assets (ROA) & Return on Fixed Assets (ROFA)
3.1.2 Return on Investment (ROI)
3.1.3 Return on Equity (ROE)
3.1.4 Return on Sales (ROS)
3.2 Erweiterte „Return on“ Kennzahlen
3.2.1 Return on Net Assets (RONA)
3.2.2 Return on invested Capital (ROIC)
3.2.3 Return on Capital Employed (ROCE)
3.3 Cash Flow Return on Investment (CFROI)
3.4 Risk Adjusted Profitability Measurement Kennzahlen
3.5 Zusammenfassung aller „Return on“ Kennzahlen
4 Fallstudie - Bilanzanalyse der fiktiven XYZ AG
4.1 Bilanz und Gewinn- & Verlustrechnung der XYZ AG
4.2 Absolute Kennzahlen zur Ermittlung der „Return on“ Kennzahlen
4.3 Berechnung und Interpretation der „Return on“ Kennzahlen
5 Eignung von Kennzahlen & Kennzahlensysteme zur Unternehmenssteuerung
5.1 Eignung der Return on Kennzahlen zur Unternehmenssteuerung
5.2 Eignung des ROA & des ROI zur Unternehmenssteuerung
5.3 Eignung des ROE zur Unternehmenssteuerung
5.4 Eignung des ROS zur Unternehmenssteuerung
5.5 Eignung des ROCE/RONA & des ROIC zur Unternehmenssteuerung
5.6 Eignung des CFROI zur Unternehmenssteuerung
6 Fazit
6.1 Zusammenfassung
6.2 Ansätze für weitere wissenschaftliche Arbeiten
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der Eignung verschiedener „Return on“-Kennzahlen zur effektiven Unternehmenssteuerung. Im Rahmen einer theoretischen Herleitung sowie einer praktischen Fallstudie wird analysiert, inwiefern diese Rentabilitätskennzahlen genutzt werden können, um wirtschaftliche Sachverhalte im Unternehmen transparent zu machen und strategische Entscheidungen zu unterstützen.
3.1.3 Return on Investment (ROI)
Der Return on Investment ist die Spitzenkennzahl des Du Pont-Kennzahlensystems (Kap. 2.1.5), welche sich als Quotient aus dem Gewinn vor Zinsen (Bereinigung von Fremdkapitalzinsen) und dem durchschnittlich eingesetzten Gesamtkapital der jeweiligen Periode ergibt. Außerdem wird sie oft als Maßstab für die Leistung und Rentabilität eines Unternehmens bzw. eines Geschäftsbereiches verwendet. Der Return on Investment setzt sich auch aus der Umsatzrentabilität multipliziert mit der Umschlaghäufigkeit des Gesamtkapitals zusammen.
Differenzierung der Formel des ROI nach KRAUSE:
ROI Variante A = (Bilanzielles Jahresergebnis+Fremdkapitalzinsen x 100%) / Durchschnittliches Gesamtkapital -> Weite Fassung
ROI Variante B = (Operatives Ergebnis vor Steuern und Zinsen x 100%) / Durchschnittlich investiertes Vermögen -> Enge Fassung
(Formel 11)
Bei der ersten Variante handelt es sich um dieselbe Vorgehensweise zur Ermittlung der Gesamtkapitalrentabilität (Return on Assets). Während KRAUSE beide genannten Varianten zur Berechnung des Return on Investment in seinen Ausführungen erwähnt, berücksichtigt HORVÁTH nur die „weite Fassung“ zur Berechnung des Return on Investment. Im Gegensatz zur „weiten Fassung“ berücksichtigt die „enge Fassung“ ausschließlich das Ergebnis der operativen Geschäftstätigkeit und repräsentiert eine Vor-Steuer Größe.
1 Einleitung: Einführung in die Problematik und Zielsetzung der Arbeit, inklusive einer Vorstellung der Forschungsfrage.
2 Kennzahlen und Jahresabschluss: Vermittlung theoretischer Grundlagen zu Kennzahlen, deren Arten und Systemen sowie eine Einführung in die Bilanzanalyse.
3 Beschreibung und Berechnung von „Return on“ Kennzahlen: Detaillierte Darstellung und mathematische Herleitung der verschiedenen traditionellen und erweiterten Rentabilitätskennzahlen.
4 Fallstudie - Bilanzanalyse der fiktiven XYZ AG: Praktische Anwendung der zuvor definierten Formeln anhand eines fiktiven Unternehmens zur Veranschaulichung.
5 Eignung von Kennzahlen & Kennzahlensysteme zur Unternehmenssteuerung: Kritische Analyse und Bewertung der Eignung der einzelnen Kennzahlen als Steuerungsinstrumente.
6 Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Aufzeigen von Ansätzen für zukünftige wissenschaftliche Arbeiten.
Return on Investment, Rentabilitätskennzahlen, Unternehmenssteuerung, Bilanzanalyse, Gesamtkapitalrentabilität, Eigenkapitalrentabilität, ROI, RONA, ROIC, CFROI, Controlling, Kennzahlensysteme, Jahresabschluss, Operative Ertragskraft, Wertsteigerung.
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und Bewertung von „Return on“-Kennzahlen als Instrumente zur Unternehmenssteuerung. Dabei werden verschiedene Kennzahlen beschrieben, berechnet und hinsichtlich ihrer Eignung für das Controlling untersucht.
Zentrale Felder sind die Bilanzanalyse, die Berechnung verschiedener Rentabilitätskennzahlen wie ROI, RONA und CFROI sowie deren kritische Eignung zur Steuerung des unternehmerischen Erfolgs.
Das primäre Ziel ist es zu beantworten, welche „Return on“-Kennzahlen existieren und inwieweit diese sich zur Unternehmenssteuerung eignen, um Schwachstellen aufzudecken und den Unternehmenserfolg messbar zu machen.
Die Autorin nutzt eine fundierte Literaturrecherche zur theoretischen Herleitung sowie ein rechnerisches Fallbeispiel eines fiktiven Unternehmens (XYZ AG), um die Kennzahlen in der Praxis zu interpretieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des Rechnungswesens, die detaillierte Beschreibung der „Return on“-Formeln, die praktische Anwendung in einer Fallstudie sowie eine tiefgehende kritische Analyse der Steuerungseignung.
Die Arbeit zeichnet sich durch einen systematischen Vergleich von traditionellen und wertorientierten Kennzahlen sowie durch die klare Verknüpfung von Theorie und praxisnaher Fallbeispiel-Rechnung aus.
Die Unterscheidung dient dazu, entweder eine Gesamtbetrachtung unter Einbeziehung des Fremdkapitals (weite Fassung) oder eine isolierte Sicht auf die operative Leistung ohne Steuern und Zinsen (enge Fassung) zu ermöglichen.
Der Leverage-Effekt wird genutzt, um zu erklären, wie die Eigenkapitalrentabilität durch die Aufnahme von Fremdkapital gesteigert werden kann, wobei auch auf die damit verbundenen Risiken eingegangen wird.
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