Diplomarbeit, 2008
50 Seiten, Note: 1,5
Die Arbeit zielt darauf ab, die Entstehungsgeschichte und Entwicklung der Stummfilmmusik umfassend zu beleuchten. Dabei werden die Funktionen der Musik im Stummfilm untersucht und anhand eines exemplarischen Beispiels veranschaulicht.
Die Einleitung führt in die Thematik der Stummfilmmusik ein und stellt die zentralen Fragestellungen der Arbeit dar. Kapitel 1 klärt wichtige Definitionen, insbesondere die Definition von Stummfilmmusik, und behandelt die enge Verbindung zwischen Film und Musik. Es werden außerdem die Probleme hinsichtlich der Verlässlichkeit von Quellen aufgezeigt.
Kapitel 2 befasst sich mit der Entstehungsgeschichte des Stummfilms und der Entwicklung der Stummfilmmusik. Es wird die Bedeutung der Musik für die frühen Filme beleuchtet und die unterschiedlichen Formen des Kinobetriebs, vom Ein-Mann-Kino bis zum Luxuskino, beschrieben.
Kapitel 3 widmet sich den Funktionen der Stummfilmmusik. Es werden die vielfältigen Aufgaben der Musik in der Filmwelt, von der Untermalung der Handlung bis hin zur emotionalen Beeinflussung des Zuschauers, aufgezeigt.
Kapitel 4 bietet eine exemplarische Analyse der Musik zu Charlie Chaplins Film „Moderne Zeiten". Die Analyse untersucht den Charakter und die Funktionen der Musik in den einzelnen Szenen und erläutert diese im Kontext der vorherigen Kapitel.
Stummfilmmusik, Filmgeschichte, Musikfunktionen, Filmanalyse, "Moderne Zeiten", Charlie Chaplin, Cue-Sheets, Kinothek, Illustrationsprinzip, Leitmotiv, Quellenkritik, Authentizität.
Musik diente dazu, das ratternde Geräusch des Projektors zu übertönen, die Stille im Saal zu füllen und die emotionale Wirkung der Bilder zu verstärken.
Cue-Sheets waren Listen für Kinopianisten, die genau vorgaben, welche Musikstücke zu welchen Filmszenen gespielt werden sollten, um Willkür zu vermeiden.
Sie hat illustrative (Nachahmung von Geräuschen), charakterisierende (Leitmotive für Personen) und syntaktische Funktionen (Verbindung von Szenen).
Chaplin nutzt Musik meisterhaft zur Imitation von Geräuschen (Mickey-Mousing) und zur Untermalung der tragikomischen Handlung durch einprägsame Leitmotive.
Die Kinothek war eine Sammlung von Musikstücken, die nach Stimmungen (z.B. "Eifersucht", "Sturm", "Freude") sortiert waren, damit Musiker schnell passende Begleitung fanden.
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