Bachelorarbeit, 2017
44 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Zusammenspiel von Medien und Pädagogik
3. Die Neuen Medien
3.1 Begriffsdefinitionen
3.2 Medienalltag
3.3 Medieneinstellung und Mediennutzen von Schülern und Lehrern
4. Umgang mit Medien in der Schule
4.1 Medieneinsatz im Kunstunterricht
4.2 Digitale und Analoge Verfahren
4.3 Integration und Umsetzung
4.4 Risiken und Chancen
4.5 Anspruch der Kunstpädagogik
5. Unterrichtsmodelle mit den Neuen Medien
5.1 „Fundstücke“
5.2 „Pflanzen auf der Sommerwiese“
5.3 Kooperationsverfahren
6. Ergebnis und Ausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, wie sich das kunstpädagogische Handeln in der Schule durch den Einfluss der Neuen Medien verändert hat und welche Möglichkeiten sowie Herausforderungen sich daraus für das Fach Kunst ergeben.
4.1 Medieneinsatz im Kunstunterricht
„Im Kunstunterricht geht es um mehr als Kunst, es geht um die ästhetischen Erfahrungsprozesse der Kinder und Jugendlichen in ihrem Wahrnehmen, Handeln und Denken. Ihnen diese Prozesse zu eröffnen, sie darin zu begleiten und selbstständig werden zu lassen, ist Praxis und Konzept des Kunstunterrichts“ (Kirchner, Otto 1998, 1). Diese Beschreibung von Gunter Otto und Constanze Kirchner aus dem Jahr 1998 ist auch noch heute Hauptaufgabe der Kunstpädagogik.
In der Schule stellt das Fach Kunst als einziges das Bild in den Mittelpunkt des Lehrplans. Es stärkt so die Potentiale zur Ausbildung von Bildkompetenz und ermöglicht ästhetisches Wahrnehmen (vgl. Schaper 2012, 16). Die ästhetischen Erfahrungen lassen sich mit künstlerischen beziehungsweise bildnerischen Mitteln produktiv wie rezeptiv hervorrufen, das heißt, im eigenen bildnerischen Gestalten sowie in der Betrachtung von Kunstwerken (vgl. Kirchner, Otto 1987, 8f.).
Ästhetische Erfahrungen treten aber auch außerhalb des Kunstunterrichts, im Alltag auf. Zum Beispiel in „Ereignissen und Szenen“ (ebd.), „die das aufmerksame Auge und Ohr des Menschen auf sich lenken, sein Interesse wecken und, während er schaut und hört, sein Gefallen hervorrufen“ (Dewey 1932 / 1980, 11). Wahrnehmungsprozesse bewusst zu initiieren und mit ästhetischen Mitteln prozessorientiert statt produktorientiert zu arbeiten, ist mit den digitalen Medien im Kunstunterricht realisierbar und erforderlich.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Einfluss der Neuen Medien auf die Identitätsfindung von Jugendlichen und thematisiert die Notwendigkeit, medienpädagogische Ansätze in den Kunstunterricht zu integrieren.
2. Zusammenspiel von Medien und Pädagogik: Dieses Kapitel beschreibt die historische Entwicklung der Medienpädagogik und den Wandel der Akzeptanz gegenüber digitalen Medien im schulischen Kontext.
3. Die Neuen Medien: Hier werden Begrifflichkeiten geklärt, der Medienalltag von Schülern analysiert und die Diskrepanz in der Medieneinstellung zwischen Lehrern und Schülern betrachtet.
4. Umgang mit Medien in der Schule: Das Kapitel analysiert den Medieneinsatz im Kunstunterricht, die Kombination von analogen und digitalen Verfahren, Integrationsstrategien sowie Chancen und Risiken.
5. Unterrichtsmodelle mit den Neuen Medien: Anhand konkreter Projekte wie „Fundstücke“ und „Pflanzen auf der Sommerwiese“ wird die praktische Umsetzung von medienintegriertem Kunstunterricht aufgezeigt.
6. Ergebnis und Ausblick: Das Fazit beantwortet die zentrale Forschungsfrage positiv und betont die Notwendigkeit einer aktiven und kritischen Auseinandersetzung mit digitalen Medien im Kunstunterricht.
Kunstpädagogik, Neue Medien, Medienkompetenz, Kunstunterricht, Digitalisierung, ästhetische Erfahrung, Mediensozialisation, Unterrichtsmodelle, Crossmedia, Bildkompetenz, Medienbildung, Projektarbeit, Lehrerausbildung, analoge Verfahren, Medienpraxis.
Die Arbeit untersucht den Wandel und die Auswirkungen der Neuen Medien auf das fachdidaktische Handeln im Kunstunterricht.
Zentrale Felder sind die Mediennutzung im Alltag von Schülern, die Integration digitaler Medien in den Unterricht und die didaktische Einbindung von Medienkompetenz.
Die zentrale Frage lautet, ob und wie sich das kunstpädagogische Handeln durch die Neuen Medien verändert hat.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung und exemplarischen Vorstellung von Unterrichtsprojekten aus der Fachzeitschrift KUNST+UNTERRICHT.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zum Medienbegriff, eine Analyse des schulischen Umgangs mit Medien sowie die praktische Darstellung konkreter Unterrichtsmodelle.
Wichtige Begriffe sind Kunstpädagogik, Medienkompetenz, ästhetische Erfahrung, Digitalisierung und Unterrichtsmodelle.
Es verbindet die Arbeit im realen Raum mit einer virtuellen Komponente im Internet, wodurch Schüler ihre Arbeitsergebnisse in einem digitalen Museum präsentieren können.
Die Lehrkraft nimmt eine beratende und begleitende Rolle ein, die sowohl die technische Hilfestellung als auch die kritische Reflexion des Mediengebrauchs erfordert.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

