Bachelorarbeit, 2017
48 Seiten, Note: 1,0
1 Veränderte Rahmenbedingungen von Unternehmen durch Klimawandel
2 Das Green Supply Chain Design
2.1 Supply Chain Management
2.2 Supply Chain Design
2.3 Green Supply Chain Design
2.4 Emissionsrechtehandel
3 Literaturübersicht
4 Green Supply Chain Design Modell
4.1 Grundlegende Annahmen des Modells
4.2 Entwicklung des Green Supply Chain Design Modells
5 Die Supply Chain des Unternehmens Minor
5.1 Ausgangsfall
5.2 Sensitivität des Modells auf Änderungen im Emissionsrechtehandel
5.2.1 Änderung des Preises für Emissionsrechte
5.2.2 Modifikation der staatlich regulierten Cap
6 Schlussbetrachtung und Ausblick
Das Hauptziel dieser Bachelor-Thesis ist die Erweiterung eines Supply Chain Design Modells um einen Emissionsrechtehandel nach dem "Cap and Trade"-Prinzip, um die Auswirkungen politischer Klimaschutzmaßnahmen auf die optimale Unternehmensstruktur zu analysieren.
4.1 Grundlegende Annahmen des Modells
Im Folgenden werden zunächst die zentralen Annahmen für die Erweiterung des Modells aufgeführt. Es gelten die Bedingungen von CHOPRA und MEINDL und zusätzlich die hier getroffenen Annahmen.
1. Es liegt ein einheitlicher Preis p für den Kauf beziehungsweise Verkauf von CO2-Zertifikaten vor. Das heißt der Markt für Emissionsrechte befindet sich im Gleichgewicht.
2. Die gesamte Supply Chain nimmt als eine Einheit am Zertifikatehandel teil. Es wird nicht zwischen einzelnen Akteuren oder Unternehmen unterschieden.
3. Die Emissionsobergrenze C wird vom Staat exogen vorgegeben und kann nicht von der Supply Chain beeinflusst werden.
4. Die variablen CO2-Kosten hängen von den produzierten und transportierten Mengen zwischen den einzelnen Akteuren der Supply Chain ab.
5. Der Planungshorizont erstreckt sich auf mehrere Jahre, woraus sich ein langfristiges Modell ergibt.
6. Ein CO2-Zertifikat erlaubt den Ausstoß einer Einheit CO2.
7. Es existiert keine Mengenbegrenzung für den Kauf bzw. Verkauf von Emissionsrechten.
8. Alle Mengen, die in den Produktionsstätten hergestellt werden, werden an die Warenlager geliefert.
9. Mit der Belieferung der Märkte j endet die Supply Chain.
1 Veränderte Rahmenbedingungen von Unternehmen durch Klimawandel: Das Kapitel erläutert die zunehmende Relevanz von Klimaschutzvorgaben und die Bedeutung des Supply Chain Managements in einem globalisierten Umfeld.
2 Das Green Supply Chain Design: Es werden die theoretischen Grundlagen für Supply Chain Management, Design und das "Cap and Trade"-System für Emissionen definiert.
3 Literaturübersicht: Die Arbeit gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung hinsichtlich Optimierungsmodellen im Bereich Green Supply Chain.
4 Green Supply Chain Design Modell: Hier erfolgt die mathematische Herleitung des erweiterten Modells sowie die Festlegung der grundlegenden Modellannahmen.
5 Die Supply Chain des Unternehmens Minor: Das Modell wird auf ein fiktives Unternehmen angewandt, wobei die Auswirkungen von Zertifikatspreisen und Obergrenzen in einer Sensitivitätsanalyse untersucht werden.
6 Schlussbetrachtung und Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und Vorschlägen für zukünftige Forschungsansätze.
Supply Chain Management, Green Supply Chain Design, Emissionsrechtehandel, Cap and Trade, CO2-Zertifikate, Klimaschutz, Optimierungsmodell, Standortplanung, Belieferungsstrategie, Sensitivitätsanalyse, Emissionen, Treibhausgase, Logistik, Nachhaltigkeit, Umweltpolitik
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen ihre Lieferketten unter Berücksichtigung staatlicher Klimaschutzvorgaben (speziell eines Emissionsrechtehandels) ökonomisch optimieren können.
Die zentralen Felder sind die strategische Netzwerkplanung (Standortwahl), das Supply Chain Management und die Integration ökologischer Kostenfaktoren in ökonomische Entscheidungsprozesse.
Das Ziel ist die Entwicklung eines Modells, das gleichzeitig Kosten minimiert und Emissionen einhält, sowie die Beantwortung der Frage, wie Preisänderungen von CO2-Zertifikaten die Logistik beeinflussen.
Die Autorin nutzt ein mathematisches, ganzzahliges Minimierungsprogramm, welches mithilfe des Simplex-Algorithmus (Excel Solver) für eine Fallstudie gelöst wird.
Nach der Modellbildung folgt die Anwendung auf den fiktiven Möbelhersteller MINOR, inklusive einer detaillierten Sensitivitätsanalyse bei variierenden Zertifikatspreisen und staatlichen Caps.
Wichtige Begriffe sind Green Supply Chain Design, Cap and Trade, CO2-Zertifikate, Standortplanung und Sensitivitätsanalyse.
Bei sehr hohen Preisen ändert sich die Supply Chain Struktur signifikant, beispielsweise durch die Eröffnung zusätzlicher Warenlager, um Transportemissionen zu senken und die Gesamtkosten trotz hoher Zertifikatskosten zu kontrollieren.
Eine Senkung der Cap führt zu einem steigenden Bedarf an Zertifikaten und somit zu höheren Emissionskosten, wobei das Modell tendenziell weniger Emissionen freisetzt, da die Kosteneffizienz bei der Zertifikatsmenge zentral bleibt.
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