Diplomarbeit, 2008
156 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Gang der Untersuchung
2. Human Resource Management und Personalbeschaffung
2.1 Allgemeine Darstellung und Bedeutung des HRM
2.1.1 Der historische Hintergrund des HRM
2.1.2 Ausgewählte Kernaufgaben im HRM
2.2 Personalbeschaffung als unterstützende Funktion im HRM
2.2.1 Generierung von Bewerbungen über das Personalmarketing
2.2.2 Selektion von Bewerbungen im Rahmen der Personalauswahl
3. Elektronische Prozessunterstützung im HRM
3.1 Von Informationssystemen zum Electronic Business im HRM
3.1.1 Prozessunterstützung durch Human Resource Information Systeme
3.1.2 Der Einfluss des Electronic-Business im HRM
3.2 Die IT-Unterstützung der Personalbeschaffung
3.2.1 Personalmarketing über verschiedenen Online-Kanälen
3.2.2 Die IT-gestützte Personalauswahl mit Hilfe von E-Assessment
3.2.3 Neue Formen der IT-Unterstützung: Bewerbermanagementsysteme
3.3 Der erzielte Nutzen des E-Recruiting aus Unternehmens- und Kandidatensicht
4. Die Akzeptanz des E-Recruiting
4.1 Bewährte Modelle im Rahmen der IT-Akzeptanzforschung
4.1.1 Das Technology Acceptance Model nach Davis
4.1.2 Die Erweiterung zum Technology Acceptance Model 2
4.2 Das E-Recruiting Akzeptanzmodell
4.2.1 Wahrgenommener Nutzen
4.2.2 Wahrgenommene Leichtigkeit der Nutzung
4.2.3 Subjektive Norm und Freiwilligkeit
4.2.4 Erfahrung
4.2.5 Komplexität und Support
5. Empirische Untersuchung
5.1 Präsentation des Unternehmens und der Branche
5.1.1 Die Branche und ihre aktuelle Situation
5.1.2 Historie und Situation der RWE (Power) AG
5.2 Beschreibung der Zielgruppe und Maßnahmen zur Ansprache
5.2.1 Bedeutung und Knappheit der Zielgruppe
5.2.2 Maßnahmen der RWE Power AG zur Personalrekrutierung
5.2.3 Einführung eines Bewerbermanagementsystems im RWE-Konzern
5.3 Charakteristika der Forschungsmethode
5.3.1 Vorgehen der Untersuchung
5.3.2 Durchführung der Untersuchung
5.4 Ergebnisse der Untersuchung
6. Abschließende Beurteilung
6.1 Zusammenfassung der Ergebnisse
6.2 Schlussfolgerungen und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Anwendungsmöglichkeiten sowie die Akzeptanz von E-Recruiting-Methoden, insbesondere Bewerbermanagementsystemen, in der modernen Personalbeschaffung. Ziel ist es, unter Einbeziehung von IT-Akzeptanzmodellen zu analysieren, wie berufserfahrene Fachkräfte – am Beispiel von Ingenieuren bei der RWE Power AG – auf die zunehmende Digitalisierung dieser HR-Prozesse reagieren.
3.2.3 Neue Formen der IT-Unterstützung: Bewerbermanagementsysteme
Die Schaltung von Anzeigen auf der eigenen Homepage sowie in Internet-Jobbörsen dient zunächst dem Zweck, das Personalmarketing zu unterstützen. Bewerbungen gelangen heutzutage überwiegend über die schnellere und kostengünstigere Alternative der Online-Bewerbung (mit oder ohne Anhang) an ein Unternehmen. Hier tritt das Problem auf, dass es eine immense Flut an Bewerbungen gibt, bei teils geringerer Bewerbungsqualität sowie einem Anstieg von Bearbeitungsdauer und Kosten, so dass dem HRM die schwere Aufgabe zukommt, für die offenen Stellen mit möglichst geringem Aufwand ’die Stecknadel im Heuhaufen’ zu finden. Der Beschaffungsprozess ist aber nicht gleichzeitig vereinfacht, respektive schneller geworden. Viele Unternehmen sind auf diese Komplexität der neuen Bewerbungsmöglichkeiten nur unzureichend vorbereitet. Papierbewerbungen werden weiterhin akzeptiert, obwohl ihr Ende abzusehen ist. Bereits in wenigen Jahren wird aller Voraussicht nach nur noch jede vierte Bewerbung auf dem klassischen Weg zu den Unternehmen gelangen.
1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problemstellung des Fachkräftemangels ein und skizziert den Aufbau der Untersuchung zur elektronischen Personalbeschaffung.
2. Human Resource Management und Personalbeschaffung: Dieses Kapitel erläutert den Wandel des HRM von einer administrativen Funktion hin zur strategischen Unternehmenskomponente und beleuchtet die Personalbeschaffung als zentralen Teilbereich.
3. Elektronische Prozessunterstützung im HRM: Hier wird die Digitalisierung der HR-Prozesse, insbesondere durch Human Resource Information Systeme und E-Recruiting-Lösungen, detailliert beschrieben.
4. Die Akzeptanz des E-Recruiting: Basierend auf dem Technology Acceptance Model (TAM) wird ein spezifisches Akzeptanzmodell für E-Recruiting und Bewerbermanagementsysteme entwickelt.
5. Empirische Untersuchung: Die Untersuchung präsentiert eine Fallstudie bei der RWE Power AG, bei der berufserfahrene Ingenieure zur Nutzung und Akzeptanz von Bewerbermanagementsystemen befragt wurden.
6. Abschließende Beurteilung: Das Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, leitet Schlussfolgerungen für die Praxis ab und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des E-Recruiting.
E-Recruiting, Human Resource Management, HRM, Bewerbermanagementsysteme, E-Business, IT-Akzeptanz, Technology Acceptance Model, TAM, Personalbeschaffung, Personalmarketing, E-Assessment, Fachkräftemangel, Ingenieure, RWE Power AG, digitale Personalprozesse.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Einfluss des E-Business auf das Personalmanagement, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der elektronischen Personalbeschaffung (E-Recruiting) liegt.
Zentral sind der Wandel des Personalmanagements, die technologische Unterstützung der Personalbeschaffung, die theoretische Fundierung der IT-Akzeptanz und die praktische Evaluation dieser Systeme in Unternehmen.
Das primäre Ziel ist es, die Einflussfaktoren und Akzeptanzaspekte von E-Recruiting-Lösungen und Bewerbermanagementsystemen aus Sicht der Bewerber zu analysieren.
Es wird eine empirische Untersuchung durchgeführt, die sich auf ein theoretisch fundiertes Akzeptanzmodell stützt und durch einen standardisierten Fragebogen unter Ingenieuren bei der RWE Power AG evaluiert wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des HRM und der IT-Unterstützung, die Vorstellung von Akzeptanzmodellen (TAM) sowie die Durchführung und Analyse der empirischen Studie.
Die Arbeit wird wesentlich durch Begriffe wie E-Recruiting, Bewerbermanagementsysteme, IT-Akzeptanz und Human Resource Management charakterisiert.
Das E-Recruiting zeichnet sich durch höhere Prozessgeschwindigkeiten, Interaktivität, kontinuierliche Verfügbarkeit der Vakanzen und eine medienbruchfreie Datenverarbeitung aus, während traditionelle Wege oft zeitintensiver und weniger steuerbar sind.
Die Arbeit identifiziert insbesondere Akzeptanzprobleme bei Bewerbern hinsichtlich des Verlusts an Individualität und den hohen Zeitaufwand bei der manuellen Dateneingabe als Herausforderungen.
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