Masterarbeit, 2019
98 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Methodische Vorgehensweise
1.3 Gliederung und Abgrenzung
2 3D-Druck-Haus
2.1 Begriffserläuterung
2.2 Allgemeine Informationen
3 Besonderheiten von 3D-Druck-Häusern auf der Erde
3.1 Baustoffe
3.1.1 Kunststoff
3.1.2 Beton
3.1.3 Holz und Fasern
3.2 3D-Druck-Verfahren
3.2.1 Extrusionsverfahren
3.2.2 Selektives Binden
3.2.3 Alternatives schichtweises Betonablageverfahren
3.2.4 Adaptives Gleitschalungsverfahren
3.3 BIM
3.4 Gesetzeslage
3.4.1 Stahlbewehrung
3.4.2 Fehlende Gesetze und Normen
4 Besonderheiten von 3D-Druck-Häusern außerhalb der Erde
4.1 Baustoffe
4.1.1 Mond - Lunar Regolith
4.1.2 Mars - Basalt
4.2 Äußere Einflüsse
5 Praxisbeispiele 3D-Druck-Häuser
5.1 Europa – Italien, Russland, Frankreich, Dänemark, Schweiz
5.2 Asien – China, Vereinigte Arabische Emirate
5.3 Amerika – USA
5.4 Mond und Mars
6 Lösungsansätze für 3D-Druck-Häuser auf der Erde
6.1 Baustoffe
6.1.1 Kunststoff
6.1.2 Beton
6.1.3 Holz
6.1.4 Fasern
6.1.5 Baustoffanalyse
6.2 3D-Druck-Verfahren
6.2.1 Extrusionsverfahren
6.2.2 Selektives Binden
6.2.3 Alternatives schichtweises Betonablageverfahren
6.2.4 Adaptives Gleitschalungsverfahren
6.3 BIM
6.4 Gesetzeslage
6.4.1 Stahlbewehrung
6.4.2 Fehlende Gesetze und Normen
7 Lösungsansätze für 3D-Druck-Häuser außerhalb der Erde
7.1 Baustoffe
7.1.1 Mond – Lunar Regolith
7.1.2 Mars - Basalt
7.2 Äußere Einflüsse
7.2.1 Richtige Standortwahl
7.2.2 Geeignete Gebäudestruktur
7.2.3 Wahl des Druckverfahrens
8 Zusammenfassung und Ausblick
Die Masterarbeit untersucht die Besonderheiten sowie Lösungsansätze für die Anwendung von 3D-Druck-Technologien im Wohnungsbau, sowohl auf der Erde als auch im Weltall, um Potentiale zur Bewältigung globaler Wohnraummängel und für zukünftige extraterrestrische Habitate aufzuzeigen.
2.1 Begriffserläuterung
Die Errichtung von 3D-Druck-Häusern wird im Bauverfahren angewendet. Bei diesen handelt es sich um „ein Haus aus dem Drucker“. Es ist ein Gebäude, das mittels der 3D-Druck-Technologie, beziehungsweise der additiven Fertigung, geschaffen wird. Dabei werden die Entwürfe für die Immobilie zunächst an Hand eines CAD-Modells an einem Computer entwickelt. Im Weiteren Schritt werden diese in Steuerungsdaten übersetzt und zu guter Letzt an den 3D-Drucker weitergereicht.
Beim Drucken von 3D-Häusern gibt es verschiedene Druckverfahren und Baustoffe. Die Druckroboter können dabei unterschiedlich aussehen und verschieden groß sein. Die durchschnittliche Länge beträgt im Schnitt vier bis 40 m. Die Maschinen ähneln optisch einem Kran, sind meistens auf Schienen befestigt und drehen sich um die eigene Achse. Der Beton wird meistens direkt aus der Mischung in den Drucker eingeführt. Abbildung 2 zeigt als Beispiel einen 3D-Drucker des Unternehmens Doka Ventures, der auf der sogenannten Contour-Crafting-Drucktechnik basiert.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, definiert die Problemstellung und Zielsetzung und beschreibt die methodische Vorgehensweise sowie die Gliederung der Arbeit.
2 3D-Druck-Haus: Hier werden der Begriff des 3D-Druck-Hauses näher erläutert und eine allgemeine Übersicht über gedruckte dreidimensionale Bauten gegeben.
3 Besonderheiten von 3D-Druck-Häusern auf der Erde: Dieses Kapitel analysiert die spezifischen Herausforderungen und Rahmenbedingungen für 3D-gedruckte Gebäude auf der Erde, insbesondere hinsichtlich Baustoffen, Verfahren, BIM-Integration und der Gesetzeslage.
4 Besonderheiten von 3D-Druck-Häusern außerhalb der Erde: Hier werden die spezifischen Anforderungen für den Bau auf dem Mond oder Mars, inklusive extraterrestrischer Baustoffe und schwieriger Umgebungsbedingungen, untersucht.
5 Praxisbeispiele 3D-Druck-Häuser: Dieses Kapitel präsentiert eine Auswahl bereits umgesetzter 3D-Druck-Projekte in verschiedenen Ländern weltweit, um den aktuellen Stand der Technik zu veranschaulichen.
6 Lösungsansätze für 3D-Druck-Häuser auf der Erde: Auf Basis der zuvor analysierten Besonderheiten werden hier systematische Lösungsansätze für die zukünftige Umsetzung auf der Erde entwickelt.
7 Lösungsansätze für 3D-Druck-Häuser außerhalb der Erde: Dieses Kapitel leitet Lösungsansätze für die Herausforderungen beim Bau im Weltall ab, unter anderem für Baustoffe und optimale Gebäudestrukturen.
8 Zusammenfassung und Ausblick: Diese Sektion fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung und das Potential der additiven Fertigung im Bauwesen.
3D-Druck, additive Fertigung, Wohnungsbau, Baustoffe, Beton, Extrusionsverfahren, BIM, Gesetzeslage, Nachhaltigkeit, Weltraumarchitektur, Mondbasis, Mars Habitat, Gebäudeentwurf, Kosteneffizienz, Bauwesen
Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung von 3D-Druck-Technologien im Bauwesen, um Häuser auf der Erde sowie im Weltraum (Mond/Mars) zu errichten.
Die Schwerpunkte liegen auf geeigneten Baustoffen, unterschiedlichen Druckverfahren, der rechtlichen Situation und der konkreten Anwendbarkeit in der Baupraxis.
Das Ziel ist es, die spezifischen Besonderheiten des 3D-Drucks im Bauwesen aufzuzeigen und systematische Lösungsansätze für die Hindernisse bei der Umsetzung zu entwickeln.
Die Autorin nutzt eine Kombination aus Literaturrecherche, Analyse bereits realisierter Bauprojekte sowie eine qualitative Expertenbefragung von Fachleuten aus Architektur und Bauwesen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Besonderheiten und Lösungsansätze jeweils für die Erde und für extraterrestrische Umgebungen, untermauert durch Praxisbeispiele.
Die wichtigsten Begriffe sind 3D-Druck, additive Fertigung, Beton, BIM, Gesetzeslage, Nachhaltigkeit und Weltraumarchitektur.
Die strengen Vorschriften im deutschen Baurecht, fehlende spezifische Normen und Haftungsfragen sowie die Notwendigkeit einer Stahlbewehrung sind wesentliche Hürden.
Der vertikal orientierte Zylinder bietet bei geringer Grundfläche mehr Stabilität gegen äußere Einflüsse und ermöglicht eine effizientere Innenraumnutzung für Astronauten.
BIM (Building Information Modeling) ist essenziell für die digitale Planung und Steuerung der komplexen additiven Fertigungsprozesse, auch wenn die Verbreitung in der Branche noch ausbaufähig ist.
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