Examensarbeit, 2005
169 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit analysiert die Werke der amerikanischen Fotografin Cindy Sherman und des deutschen Grafikers Horst Janssen im Hinblick auf die Selbstinszenierung. Die Hauptaufgabe besteht darin, zu untersuchen, inwieweit die Werke der beiden Künstler als Selbstbildnisse zu verstehen sind, obwohl Sherman behauptet, keine Selbstbildnisse zu schaffen. Die Arbeit beleuchtet Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der künstlerischen Praxis von Sherman und Janssen, insbesondere in Bezug auf die Frage, ob und wie ihre Positionen zur Selbstinszenierung vereinbar sind.
Die Einleitung führt die Thematik der Selbstinszenierung bei Cindy Sherman und Horst Janssen ein und stellt die zentralen Fragestellungen der Arbeit vor. Kapitel 2 widmet sich grundlegenden Merkmalen der Zeichnung und der Photographie. Kapitel 3 klärt die Begrifflichkeiten Selbstbildnis, Selbstporträt, Selbstdarstellung und Selbstinszenierung und kategorisiert unterschiedliche Formen des Selbstbildnisses. Kapitel 4 beleuchtet Leben und Werk von Cindy Sherman und Horst Janssen getrennt voneinander. Kapitel 5 analysiert und interpretiert ausgewählte Werke der beiden Künstler und stellt Gemeinsamkeiten und Unterschiede heraus. Kapitel 6 diskutiert die Ergebnisse der Bildanalysen im Hinblick auf die Selbstinszenierung bei Sherman und Janssen. Der Ausblick in Kapitel 7 verweist auf weitere interessante Themen und Forschungsperspektiven.
Die Arbeit befasst sich mit zentralen Themen der Kunstgeschichte und der zeitgenössischen Kunst, darunter Selbstbildnis, Selbstinszenierung, Photographie, Zeichnung, Cindy Sherman, Horst Janssen, Kunstgeschichte, Moderne, Postmoderne, Konzeptkunst, Appropriation Art, Rollenspiel, Verkleidung, Identität, Kunst und Leben.
Die Arbeit untersucht das Konzept der Selbstinszenierung in den Werken der Fotografin Cindy Sherman und des Grafikers Horst Janssen.
Sherman nutzt sich selbst zwar als Modell, schlüpft aber in Rollen und Verkleidungen, um fiktive Charaktere darzustellen, statt ihre eigene Identität abzubilden.
Janssen nutzt oft Metamorphosen, Kopfbedeckungen und Bezüge zu kunstgeschichtlichen Vorbildern (z.B. Caravaggio), um sich in seinen Zeichnungen zu inszenieren.
Beide Künstler nutzen Zitate aus der Kunstgeschichte – Sherman in ihren „History Portraits“ und Janssen in seinen Kopien –, um Identität und künstlerische Tradition zu hinterfragen.
Ja, trotz unterschiedlicher Medien (Fotografie vs. Zeichnung) teilen beide das Interesse an der Inszenierung des Selbst als Bühne und dem Spiel mit Identitäten.
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