Diplomarbeit, 2008
74 Seiten, Note: 2,3
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung und ihren Auswirkungen auf die betroffenen Personen sowie ihr soziales Umfeld. Die Arbeit soll ein tiefergehendes Verständnis für die Ursachen, Folgen und Auswirkungen der diagnostischen Zuordnung von Borderline-Persönlichkeitsstörungen liefern. Die Arbeit konzentriert sich dabei auf die verschiedenen Facetten der Störung, von der Definition und Klassifikation über die Ursachen bis hin zu den Folgen und Auswirkungen der Diagnose.
Die Arbeit beginnt mit einer umfassenden Definition der Persönlichkeitsstörung und beleuchtet anschließend die spezifischen Merkmale der Borderline-Persönlichkeitsstörung. Sie analysiert Statistiken zur Häufigkeit der Erkrankung und setzt sie in Relation zur Gesamtpopulation. Im dritten Kapitel werden die Ursachen der Borderline-Persönlichkeitsstörung aus verschiedenen Perspektiven betrachtet, darunter die Umweltfaktoren wie Missbrauch oder Misshandlung in der Kindheit, die genetische Prädisposition und neurologische Dysfunktionen. Kapitel 4 widmet sich der Kategorisierung von Persönlichkeitsstörungen und der Klassifikation der Borderline-Störung nach DSM-IV und ICD-10. Die unterschiedlichen Symptome und Verhaltensmuster werden erläutert und die Kriterien der beiden Klassifikationssysteme im Detail vorgestellt.
Die Arbeit behandelt zentrale Themen wie Persönlichkeitsstörung, Borderline-Persönlichkeitsstörung, DSM-IV, ICD-10, Ursachen, Folgen, Auswirkungen, diagnostische Zuordnung, Reaktionen, Hilfspersonal, Betroffene, Eltern.
Die BPS ist eine psychische Erkrankung, die durch Instabilität in zwischenmenschlichen Beziehungen, im Selbstbild und in den Affekten sowie durch ausgeprägte Impulsivität gekennzeichnet ist.
Die Ursachen sind multifaktoriell: Umweltfaktoren (wie Missbrauch in der Kindheit), konstitutionelle Faktoren (genetische Neigung, neurologische Fehlregulationen) und soziale Faktoren spielen zusammen.
Beide Systeme definieren Kriterien wie affektive Instabilität, chronische Leere, Impulsivität und Identitätsstörungen. Das DSM-IV unterteilt diese in Kategorien wie Affektivität, Impulsivität, Kognition und zwischenmenschlicher Bereich.
Betroffene zeigen oft ein verzweifeltes Bemühen, ein tatsächliches oder vermutetes Verlassenwerden zu vermeiden, und führen sehr instabile, aber intensive Beziehungen.
Die Diagnose kann Erleichterung schaffen, aber auch Stigmatisierung bedeuten. Die Arbeit beleuchtet die Reaktionen von Hilfspersonal, Eltern und den Betroffenen selbst auf die Etikettierung als "Borderliner".
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