Forschungsarbeit, 2006
54 Seiten, Note: 1,3
Der Forschungsbericht analysiert die deutsche Mediendebatte um den möglichen EU-Beitritt der Türkei. Ziel ist es, die Diskursentwicklung zu diesem Thema zu untersuchen und die wichtigsten Argumente und Frames zu identifizieren.
Die Einleitung stellt den historischen Kontext der Debatte um den EU-Beitritt der Türkei vor und führt in die Forschungsfragestellung ein. Kapitel 1 beleuchtet die historische Entwicklung der Beziehungen zwischen der Türkei und der EU und zeigt die wechselvolle Beziehung zwischen beiden Akteuren auf. Kapitel 2 fokussiert auf die Fragestellung und die Ausgangshypothesen der Untersuchung. In Kapitel 3 erfolgt die theoretisch-methodische Zuordnung der Analyse und es werden erste methodische Vorüberlegungen angestellt. Kapitel 4 stellt das konkrete Untersuchungsvorgehen der Arbeit dar. Das Kapitel 5 präsentiert die Ergebnisse der Untersuchung, darunter die Ergebnisse der Themenfrequenz-, der Feinanalyse und der Frame-Analyse.
EU-Beitritt, Türkei, Medienanalyse, Diskursanalyse, Frames, Argumentationsmuster, kulturelle und religiöse Differenz, europäische Identität, Demokratiedefizite, politische Parteien (SPD, CDU), historische Entwicklung, Ankara-Abkommen, Kandidatenstatus, Beitrittskriterien.
Bereits 1963 wurde eine Vollmitgliedschaft angestrebt; die konkreten Beitrittsverhandlungen wurden jedoch erst im Oktober 2005 offiziell aufgenommen.
Die CDU betont kulturelle und religiöse Differenzen, sieht Sicherheitsrisiken und befürchtet eine Überforderung der europäischen Identität sowie der Aufnahmekapazität der EU.
Die SPD sieht im Beitritt eher eine Chance zur Annäherung an die islamische Welt und eine Bereicherung der kulturellen Vielfalt der EU, sofern die politischen Kriterien erfüllt werden.
Dies sind die Voraussetzungen für einen EU-Beitritt, darunter eine stabile Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, die Wahrung der Menschenrechte und eine funktionierende Marktwirtschaft.
Die Medien prägen den Diskurs durch verschiedene „Frames“ (Deutungsmuster), indem sie entweder die wirtschaftlichen Chancen oder die kulturellen Unvereinbarkeiten in den Vordergrund rücken.
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