Masterarbeit, 2020
70 Seiten, Note: 1,00
1 Einleitung
2 Grundlegendes
2.1 Grundlegendes zur SWOT-Analyse
2.1.1 Definition der SWOT-Analyse
2.1.2 Ziele der SWOT-Analyse
2.2 Grundlegendes zum Betriebsrat
2.2.1 Definition Betriebsrat
2.2.2 Wesentliche Tätigkeiten eines Betriebsrats
2.3 Grundlegendes zur Digitalisierung
2.3.1 Definition der Digitalisierung
2.3.2 Folgen der Digitalisierung für die zukünftige Arbeit
2.3.3 Rechtliche Aspekte der digitalen Betriebsratstätigkeit
3 Durchführung der SWOT-Analyse
3.1 Stärken der digitalen Betriebsratstätigkeit
3.1.1 Transparenzsteigerung und Kommunikationsverbesserung innerhalb des Betriebsrats
3.1.2 Verbesserte Kommunikation des Betriebsrats zu den Mitarbeitern
3.1.3 Effizienzsteigerung durch ein vollständig digitales Beschlussverfahren mit digitaler Archivierung
3.1.4 Einstellungssteigerung einer digitalen Arbeitsweise im gesamten Unternehmen
3.2 Schwächen der digitalen Betriebsratstätigkeit
3.2.1 Ablehnung oder fehlende Ressourcen für die Einführung der digitalen Arbeitsweise einzelner Betriebsratsmitglieder oder des ganzen Gremiums
3.2.2 Fehlendes Wissen des Betriebsrats
3.3 Chancen der digitalen Betriebsratstätigkeit
3.3.1 Stärkung der Marktposition durch Effizienzsteigerungen
3.3.2 Schnelle Informationsgewinnung
3.4 Risiken der digitalen Betriebsratstätigkeit
3.4.1 Hürden durch den Gesetzgeber
3.4.2 Datenschutzbedenken
4 Befragung zur digitalen Betriebsratstätigkeit bei Betriebsratsmitgliedern der DB Vertrieb GmbH
4.1 Darstellung des Forschungsdesigns
4.1.1 Beschreibung der Teilnehmer
4.1.2 Beschreibung der Befragung und Darstellung der Hypothesen
4.1.3 Beschreibung des Fragebogens und der Fragetechnik
4.2 Ergebnisse, Diskussion und Handlungsempfehlungen der Befragung
4.2.1 Darstellung und Beschreibung der Ergebnisse der Befragung
4.2.2 Vergleich der Aussage 1 aus der durchgeführten Befragung mit der Studie „Betriebsrat 4.0“ des Forschungsinstituts für gesellschaftliche Weiterentwicklung
4.2.3 Diskussion der Ergebnisse und ableitende Handlungsempfehlungen
5 Fazit
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen und Potenziale einer digitalen Arbeitsweise innerhalb von Betriebsratsgremien, wobei der Fokus auf der internen Sicht ("Innensicht") der digitalen Transformation liegt, um Handlungsempfehlungen für Betriebsräte und Arbeitgeber abzuleiten.
3.1.1 Transparenzsteigerung und Kommunikationsverbesserung innerhalb des Betriebsrats
Wie in jedem Team, gibt es auch im Betriebsrat ‚graue Eminenzen‘, die innerhalb des Teams eine Meinung zu Themen äußern und diese Meinung oft von anderen Teammitgliedern als vertrauensvoll wahrgenommen und daher übernommen werden. Einige Mitglieder folgen in der Regel bei Abstimmungen dem Meinungsbildner. Im Betriebsrat ist das oft der Betriebsratsvorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende. Die beiden haben jedoch keine höherwertige Stimme als die anderen Betriebsratsmitglieder und auch kein Weisungsrecht. Beschlüsse werden auch nicht von diesen beiden Personen, sondern vom ganzen Gremium getroffen (Zehe, 2017).
Der Gesetzgeber möchte, dass im Betriebsrat keine Person mit alleinigem ‚Herrschaftswissen‘ auftritt, die alle Informationen besitzt und die anderen Mitglieder wiederum nahezu keine. Im § 34 Abs. 3 BetrVG ist geregelt, dass jedes Betriebsratsmitglied das Recht hat, alle Unterlagen des Betriebsrats, auch die aller gebildeten Ausschüsse, einzusehen. Dieses Einsichtsrecht gilt für alle Unterlagen des Betriebsrats, egal ob in Papierform oder digital verfügbar (Landesarbeitsgericht [LAG] München, 2014).
Im analogen Betriebsratsbüro kann sich dies jedoch nicht so einfach darstellen. Zwar hat jedes Betriebsratsmitglied Anspruch auf einen Schlüssel für das Betriebsratsbüro (Jedes Betriebsratsmitglied braucht Schlüssel zum Betriebsratsbüro, 2020) und somit theoretisch Zugang zu allen Unterlagen. Sollten sich die Arbeitsplätze der Betriebsratsmitglieder in unterschiedlichen Gebäuden und eventuell mit einer größeren Entfernung zum Betriebsratsbüro befinden, kann die Akteneinsicht mit einem hohen zeitlichen Aufwand verbunden sein. Durch den Einsatz von digitaler Technik und der Einrichtung eines papierlosen Betriebsratsbüros werden alle Daten des Betriebsrats auf Servern oder in der Unternehmens-Cloud gespeichert. Somit können alle Betriebsratsmitglieder orts- und zeitunabhängig Einsicht in die Unterlagen des Betriebsrats erhalten.
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt das Thema der digitalen Transformation der Betriebsratstätigkeit vor, unterteilt sie in Außen- und Innensicht und formuliert die Forschungsfrage.
2 Grundlegendes: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der SWOT-Analyse, die Rolle des Betriebsrats sowie die Begrifflichkeiten und Folgen der Digitalisierung.
3 Durchführung der SWOT-Analyse: Hier werden Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken einer digitalen Arbeitsweise im Betriebsrat systematisch analysiert und gegenübergestellt.
4 Befragung zur digitalen Betriebsratstätigkeit bei Betriebsratsmitgliedern der DB Vertrieb GmbH: Dieses Kapitel beschreibt das Forschungsdesign der durchgeführten Umfrage, präsentiert die Ergebnisse und diskutiert diese im Kontext der Hypothesen.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, betont die Notwendigkeit einer digitalen Reform des Betriebsverfassungsgesetzes und gibt Ausblicke auf zukünftigen Forschungsbedarf.
Digitalisierung, Betriebsrat, SWOT-Analyse, Mitbestimmung, Betriebsverfassungsgesetz, Innensicht, Arbeitswelt 4.0, Effizienzsteigerung, Transformation, Datenschutz, Kommunikation, digitale Arbeitsweise, DB Vertrieb GmbH, Mitarbeiterbefragung, Change Management.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der digitalen Transformation innerhalb von Betriebsratsgremien, speziell mit der sogenannten "Innensicht", also wie Betriebsräte selbst digitale Werkzeuge nutzen.
Zentrale Themen sind die theoretische SWOT-Analyse der digitalen Betriebsratsarbeit, rechtliche Rahmenbedingungen sowie eine empirische Untersuchung zur Akzeptanz bei der DB Vertrieb GmbH.
Das Ziel ist es, Vor- und Nachteile der digitalen Arbeitsweise für Betriebsräte aufzuzeigen und durch eine Umfrage zu prüfen, ob eine Akzeptanz für digitale Transformationsprozesse vorliegt.
Der Autor nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse zur theoretischen SWOT-Fundierung und einer quantitativen, empirischen Befragung der Betriebsratsmitglieder der DB Vertrieb GmbH.
Im Hauptteil werden die SWOT-Faktoren (Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken) im Detail analysiert und anschließend die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung dargestellt und diskutiert.
Wichtige Begriffe sind Digitalisierung, Betriebsrat, Mitbestimmung, Innensicht, Effizienzsteigerung und Datenschutz.
Die Corona-Krise fungierte als Katalysator, da sie verdeutlichte, dass Betriebsräte in kürzester Zeit digitale Alternativen benötigen, um ihre Handlungsfähigkeit zu wahren.
Die Mehrheit der Teilnehmer (67%) bewertet die vorhandene Hard- und Software als geeignet für die digitale Arbeit, wenngleich ein Teil Optimierungspotenzial sieht.
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