Examensarbeit, 2005
103 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Thematische Einführung
2.1 Diabetes mellitus
2.1.1 diabetische Neuropathie
2.1.2 Der diabetische Fuß
2.2 Biomechanik des Gehens
2.2.1 Statischer Aufbau des Fußes
2.2.2 Phasenmodell des Gehens
2.2.3 Dämpfung der Fußsohle
2.2.4 Plantare Druckverteilung
3 Zielsetzung
4 Material und Methodik
4.1 Geräte zur Messwerterfassung und -verarbeitung
4.1.1 Die Fußdruckmessplattform
4.1.2 Lichtschranken
4.1.3 Datenaufnehmer und Messsoftware
4.2 Versuchsaufbau
4.3 Versuchsdurchführung
4.3.1 Diagnose der Neuropathie
4.3.2 Fußdruckmessung
4.4 Versuchsort:
4.5 Probandenkollektiv
4.6 Datenauswertung
4.6.1 Veränderungen an der Software
4.6.2 Die untersuchten Parameter
4.6.3 Statistische Auswertung der Daten
5 Ergebnisse
5.1 Maximaldruck in den Bereichen Vor- und Rückfuß
5.2 Abstand der Ganglinie von der Referenzlinie
5.3 Standardabweichung des Abstandes der Ganglinie von der Referenzlinie
6 Diskussion
6.1 Maximaldruckwerte Vor- und Rückfuß
6.2 Abstand der Ganglinie von der Referenzlinie
6.3 Standardabweichung des Abstandes der Ganglinie von der Referenzlinie
7 Zusammenfassung
8 Literaturverzeichnis
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der diabetischen Neuropathie auf die plantare Druckverteilung beim Gehen, wobei der Vergleich zwischen Diabetikern und Nicht-Diabetikern im Vordergrund steht, um altersbedingte Effekte von krankheitsspezifischen Veränderungen abzugrenzen.
2.1.1 diabetische Neuropathie
Die Neuropathie ist eine diffus ausgebreitete Erkrankung des peripheren Nervensystems aus einer nicht traumatischen Ursache. Sie ist eine diabetische Folgeerkrankung [Neundörfer & Engelhardt 1992; Pschyrembel 2004].
Die Neuropathie kann sich zu einer Polyneuropathie entwickeln, wobei die Vorsilbe „Poly-“ in diesem Zusammenhang lediglich den Befall von mehreren Nervenbahnen beschreibt. Ein typisches klinisches Bild dieser diabetischen Folgeerkrankung ist die distale, symmetrische, sensible sensomotorische, beinbetonte (Poly-)Neuropathie. Dies bedeutet, dass die körperfernen Nervenbahnen, also in den Armen und vor allem in den Beinen, jeweils beidseitig betroffen sind.
Die wichtigsten Nervenbahnen in den Beinen sind in der Abb. 2.2 dargestellt, um die mögliche Ausdehnung dieser Erkrankung aufzuzeigen.
1 Einleitung: Beschreibt die historische Entwicklung und epidemiologische Bedeutung des Diabetes mellitus sowie die Relevanz der Untersuchung des diabetischen Fußes.
2 Thematische Einführung: Erläutert die medizinischen Grundlagen von Diabetes und Neuropathie sowie die biomechanischen Prinzipien der Fußstatik und Gangmechanik.
3 Zielsetzung: Definiert die Forschungsfrage, ob signifikante Unterschiede in Druckverteilung und Ganglinie zwischen Diabetikern und Kontrollgruppen bestehen.
4 Material und Methodik: Beschreibt den Versuchsaufbau, die verwendete Messplattform, das Probandenkollektiv und die statistische Datenanalyse.
5 Ergebnisse: Präsentiert die erhobenen Daten zu Maximaldruckwerten und Ganglinienverläufen für die untersuchten Probandengruppen.
6 Diskussion: Interpretiert die Ergebnisse unter Einbeziehung biomechanischer Theorien und diskutiert die klinischen Implikationen für die Diabetesversorgung.
7 Zusammenfassung: Fasst die Kernergebnisse der Untersuchung zusammen und bestätigt den signifikanten Einfluss der diabetischen Neuropathie auf das Gangbild.
Diabetes mellitus, diabetische Neuropathie, plantare Druckverteilung, Biomechanik, Ganglinie, Fußdruckmessung, Maximaldruck, Pedobarographie, Vorfußbelastung, Rückfußbelastung, Sensomotorik, Gangzyklus, Fußdeformitäten, orthopädische Prävention, Probandenanalyse.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Vergleich der plantaren Druckverteilung beim Gehen zwischen Diabetikern mit Neuropathie und gesunden Nicht-Diabetikern.
Die Themen umfassen die Pathophysiologie von Diabetes mellitus und der diabetischen Neuropathie sowie die biomechanischen Grundlagen des menschlichen Gangs und der Fußbelastung.
Ziel ist es zu ermitteln, ob die neuropathische Schädigung bei Diabetikern zu spezifischen, messbaren Unterschieden im Maximaldruck und im Verlauf der Ganglinie führt.
Es wird eine elektronische Pedobarographie eingesetzt, um bei 30 Probanden in drei Gruppen die Druckverteilung und den Kraftangriffspunkt während des Gehens objektiv zu erfassen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung zur Biomechanik, eine detaillierte methodische Beschreibung der Datenerfassung sowie die Auswertung und Diskussion der gewonnenen Messergebnisse.
Wichtige Begriffe sind Diabetes mellitus, diabetische Neuropathie, plantare Druckverteilung, Biomechanik, Ganglinie und Fußdruckmessung.
Die Untersuchung zeigt, dass Diabetiker im Fersenbereich bei der Ganglinienanalyse größere Abstände zur Referenzlinie und eine höhere Streuung der Werte im Vergleich zu gesunden Kontrollgruppen aufweisen.
Durch die Einbeziehung einer Gruppe jüngerer Nicht-Diabetiker konnte gezeigt werden, dass auch das Alter einen messbaren Einfluss auf das Gangbild und die Druckverteilung hat.
Die ursprüngliche Software teilte den Fuß in nur 6 Zonen ein; für eine präzisere Analyse des Kraftangriffspunktes wurde eine Zoneneinteilung in 30 Zonen implementiert.
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