Bachelorarbeit, 2020
105 Seiten, Note: 1,0 mit Preis
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Rekrutierung von Mitarbeitern
2.2 Arbeitgeberattraktivität durch Employer Branding
2.3 Die Generationenthematik
3. Erwartungen der Generation Z hinsichtlich der Rekrutierung
3.1 Allgemeine Charakterisierung der Generation Z
3.2 Hypothesen zu den Erwartungen der Generation Z an die Rekrutierung
4. Forschungsmethodik
4.1 Beschreibung der Forschungsmethodik
4.2 Erklärung des Fragebogens
5. Empirische Überprüfung der Hypothesen hinsichtlich der Rekrutierung der Gen Z
5.1 Beschreibung der Erhebung
5.2 Überprüfung der Hypothesen
5.3 Kritische Würdigung der Ergebnisse
6. Handlungsempfehlungen für Industrieunternehmen
6.1 Rekrutierungsmaßnahmen für die Generation Z
6.2 Weitere Empfehlungen
7. Fazit und Ausblick
Die Forschungsarbeit untersucht, welche spezifischen Maßnahmen Industrieunternehmen ergreifen müssen, um die Generation Z erfolgreich auf dem Arbeitsmarkt zu rekrutieren und langfristig zu binden. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie Unternehmen ihre Personalbeschaffungsstrategien an die veränderten Werthaltungen und Anforderungen dieser neuen Generation anpassen können, um trotz Fachkräftemangels wettbewerbsfähig zu bleiben.
3.1 Allgemeine Charakterisierung der Generation Z
Anhänger der Generation Z sind junge Personen, die seit 1995 geboren wurden. Sie sind die ersten die mit digitalen Netzwerken, Computern und einem oft sehr aufgelockerten Umgang mit diesen technologischen Innovationen aufgewachsen sind. Da sie deshalb sehr computer- und technologieorientiert sind, werden sie oft als »Digital Natives« bezeichnet. Seit 2011 sind sie auch auf dem Arbeitsmarkt vertreten und haben 2014 erstmals die Zahl der Zugänge der Generation Y überholt. Die Generation Z wird als realistisch beschrieben. Sie haben miterlebt, wie die Karriereträume der vorherigen Generationen zerplatzten und Massenentlassungen die Familienbeziehungen erschütterten. Deshalb gehen sie auf Unternehmen aus einem anderen Blickwinkel zu und stellen mehr Anforderungen als jede Generation zuvor.
Multikulturalität sowie ethnische und soziokulturelle Vielfalt sind selbstverständliche Merkmale der Sozialisation der Generation Z. Während 1950 nur eine halbe Million Ausländer in Deutschland lebten, hat heute jeder fünfte in Deutschland lebende Mensch einen Migrationshintergrund. Die meisten jungen Menschen verbinden mit dieser Facette an Vielfalt auch Vorzüge. Ein multiethnischer Freundeskreis bietet unter anderem die Möglichkeit, Sprachkenntnisse im Alltag zu erweitern, interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln und die eigene Weltoffenheit zu demonstrieren. Dadurch erlangt die Generation Z interkulturelle Kompetenz und sozialisiert sich demnach aus verschiedenen Perspektiven mit Kulturen und deren Werten. Die Werte in Deutschland in Bezug auf das Familienleben haben sich in den vergangenen Jahren ebenfalls geändert. Die traditionelle Rolle der Frau rückt stetig weiter in den Hintergrund. Oftmals streben beide Elternteile eine Berufstätigkeit in Vollzeit an. Dieser Wandel wird zudem von Kindertagesstätten unterstützt, die Kinder bereits ab einem Lebensjahr aufnehmen, wodurch der Wiedereinstieg in das Berufsleben nach der Elternzeit beschleunigt wird. Die Kindheit eines Zs ist daher „[…] keine reine Familien-Kindheit mehr, sondern eine betreute Kindheit […]“ und wird dadurch von vielen verschiedenen Bezugspersonen beeinflusst.
1. Einleitung: Beleuchtet den demographischen Wandel und den Fachkräftemangel als Ausgangslage und definiert die Forschungsfrage der Arbeit.
2. Theoretische Grundlagen: Erläutert die Konzepte der Personalrekrutierung, des Employer Brandings und die soziologische Einordnung von Generationen.
3. Erwartungen der Generation Z hinsichtlich der Rekrutierung: Charaktersiert die Generation Z und formuliert zehn Hypothesen zu deren Erwartungen an den Bewerbungsprozess.
4. Forschungsmethodik: Beschreibt das Vorgehen der empirischen Online-Umfrage und die Struktur des verwendeten Fragebogens.
5. Empirische Überprüfung der Hypothesen hinsichtlich der Rekrutierung der Gen Z: Präsentiert die Ergebnisse der Datenauswertung und würdigt diese kritisch unter Berücksichtigung von Störfaktoren.
6. Handlungsempfehlungen für Industrieunternehmen: Leitet konkrete Strategien für Jobinserate, Bewerbungsverfahren und nachhaltiges Arbeitgeberhandeln aus den Ergebnissen ab.
7. Fazit und Ausblick: Fasst die Kernergebnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit kontinuierlicher Anpassungen durch Unternehmen.
Generation Z, Personalrekrutierung, Employer Branding, Fachkräftemangel, Arbeitgeberattraktivität, Online-Umfrage, Bewerbungsverfahren, Jobinserate, Nachhaltigkeit, Arbeitswelt, Arbeitgeberwahl, Unternehmensbindung, Digital Natives, Innovationsdrang, Personalmanagement.
Die Arbeit befasst sich mit den Herausforderungen, vor denen Industrieunternehmen bei der Gewinnung der Generation Z stehen, und identifiziert Maßnahmen, um diese Gruppe erfolgreich für sich zu gewinnen.
Die zentralen Themen sind die spezifischen Anforderungen der Generation Z an Jobinserate, der Bewerbungsprozess, die Erwartungen an Arbeitgeber sowie Strategien zur Bindung junger Nachwuchskräfte.
Das Ziel ist es, aus einer Kombination von Literaturrecherche und einer eigenen Online-Umfrage Handlungsempfehlungen für Industrieunternehmen abzuleiten, um als attraktiver Arbeitgeber für die neue Generation zu wirken.
Es wurde eine primäre Online-Umfrage durchgeführt, die von Vertretern der Generation Z beantwortet wurde, ergänzt durch eine umfassende sekundäre Literaturrecherche.
Im Hauptteil werden zunächst theoretische Grundlagen gelegt, dann zehn Hypothesen zur Rekrutierung aufgestellt, empirisch überprüft und anschließend in praktische Handlungsempfehlungen für Industrieunternehmen übersetzt.
Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Generation Z, Rekrutierung, Employer Branding, Nachhaltigkeit und Personalmanagement charakterisiert.
Die Studie zeigt eine starke Präferenz für persönliche Bewerbungsgespräche und den Wunsch nach einer schnellen, zeitnahen Rückmeldung nach dem Gespräch.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Nachhaltigkeit zwar ein relevantes Kriterium ist, jedoch im Rahmen der untersuchten Stichprobe nicht als allein entscheidendes Kriterium für die Arbeitgeberwahl deklariert werden kann.
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