Masterarbeit, 2019
91 Seiten, Note: 2,3
Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit dem Einsatz von Wissensmanagement in kommunalen Verwaltungen. Sie untersucht die Chancen und Grenzen des Wissensmanagements als Beitrag zu wirtschaftlichem Verwaltungshandeln. Die Arbeit analysiert die Herausforderungen und Möglichkeiten des Wissenstransfers und der Wissensnutzung in diesem Bereich. Darüber hinaus werden konkrete Handlungsempfehlungen für die Implementierung von Wissensmanagement in Kommunalverwaltungen entwickelt.
Die Einleitung führt in die Thematik ein und erläutert das Erkenntnisinteresse und den Aufbau der Arbeit. Das zweite Kapitel beleuchtet die Grundlagen und Hintergründe von Wissensmanagement. Es behandelt den Wissensbegriff, die Arten von Wissen sowie das Management von Wissen. Das dritte Kapitel widmet sich den Herausforderungen und Rahmenbedingungen von Wissensmanagement im öffentlichen Dienst und insbesondere in Kommunalverwaltungen. Hierbei werden die besonderen Herausforderungen und Entwicklungen in diesem Bereich sowie die Notwendigkeit der Ressource Wissen als Erfolgsfaktor dargestellt. Die Chancen und Grenzen des Wissensmanagementeinsatzes werden im vierten Kapitel untersucht. Es wird ein ganzheitlicher Ansatz vorgestellt und die Berücksichtigung theoretischer Grundlagen, die Einbeziehung der Politik, die Umsetzung im Innenverhältnis und die Förderung der Wissensnutzung beleuchtet. Das fünfte Kapitel enthält eine Handlungsempfehlung für kommunales Wissensmanagement.
Die Arbeit befasst sich mit den Themenbereichen Wissensmanagement, Kommunalverwaltungen, öffentlicher Dienst, wirtschaftliches Verwaltungshandeln, Herausforderungen und Chancen, ganzheitlicher Ansatz, Handlungsempfehlungen, Personalwirtschaftliche Entwicklungen, Informationsflut, Wissensnutzung, Wissensflussoptimierung, Benchmarking, Wissensnetzwerke.
Es hilft, den Verlust von Wissen durch Fluktuation oder demografischen Wandel zu minimieren und die Wirtschaftlichkeit des Verwaltungshandelns durch effizientere Prozesse zu steigern.
Es ist ein Reformkonzept für die öffentliche Verwaltung, das auf mehr Wirtschaftlichkeit, Output-Orientierung und moderne Managementmethoden setzt.
Hemmnisse sind unter anderem „Herrschaftswissen“ (Wissen als Machtfaktor), starre Hierarchien, Ängste der Mitarbeiter und eine fehlende Motivationskultur zum Teilen von Informationen.
Durch das Ausscheiden erfahrener Mitarbeiter droht ein massiver Verlust an implizitem Wissen (Erfahrungswissen), der durch gezielte Transfermaßnahmen abgefangen werden muss.
Eingesetzt werden können Intranets, Datenbanken, Wissensnetzwerke und Benchmarking-Systeme, wobei diese immer durch organisatorische Maßnahmen flankiert werden müssen.
Explizites Wissen ist dokumentiert und leicht teilbar, während implizites Wissen an Personen gebundenes Erfahrungswissen ist, das schwerer zu übertragen ist.
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