Bachelorarbeit, 2019
31 Seiten, Note: 1,3
1. Zusammenfassung in englischer Sprache
2. Einleitung
3. Methodik
Probanden
Studiendesign
Materialien
Datenerhebung
Statistische Analyse
4. Ergebnisse
5. Diskussion
6. Limitationen
7. Schlussfolgerungen
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht mittels elektromyographischer Messungen (EMG), inwiefern sich die muskuläre Aktivität während des Streckstützes am Parallelbarren von der an den Turnringen unterscheidet, um biomechanische Grundlagen für das Training zu liefern.
3. Methodik
Untersucht wurde eine Stichprobe von männlichen Turnern (n=14), welche Erfahrungen im Turnen sowohl am Parallelbarren als auch an den Ringen aufwiesen. Alle Probanden stimmten der Untersuchung zu und unterzeichneten eine Einverständniserklärung. Es wurden kalendarisches Alter, Trainingsalter, momentanes Trainingspensum und Beeinträchtigung durch Verletzungen per Fragebogen standardisiert erfasst. Die Charakteristika der Probanden sind in Tabelle 1. beschrieben:
Es handelte sich um einen einmaligen Messtermin. Als Messort fungierte Halle 21 der DSHS Köln, da dort beide zur Messung notwenigen Geräte (olympische Ringe und Parallelbarren) vorhanden sind. Nach Ausfüllen der Einverständniserklärung und des Fragebogens, wurden die Elektroden an den Probanden angebracht. Nach der Präparation der Probanden erwärmten sich die Athleten standardisiert unter Berücksichtigung der spezifischen Belastungsmuster.
2. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung des Streckstützes als Grundelement im Turnen und leitet aus dem bestehenden Forschungsstand die Notwendigkeit einer biomechanischen Vergleichsstudie ab.
3. Methodik: Hier werden das Studiendesign, die Stichprobenauswahl, die elektromyographische Messtechnik sowie die angewandten statistischen Testverfahren detailliert dargelegt.
4. Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die erhobenen Daten zur prozentualen Muskelaktivität der acht untersuchten Muskeln und stellt die signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Geräten gegenüber.
5. Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert und mit bestehender biomechanischer Literatur sowie Studien zur Handstand-Strategie in Bezug gesetzt, um die Unterschiede in der muskulären Beanspruchung zu begründen.
6. Limitationen: Hier werden methodische Einschränkungen wie die teilweise Über100%-Werte bei MVIC-Messungen sowie die Nicht-Messbarkeit bestimmter tieferliegender Muskeln kritisch reflektiert.
7. Schlussfolgerungen: Das abschließende Kapitel überträgt die Erkenntnisse in die sportpraktische Anwendung für Turner, Fitnesssportler sowie Trainer und formuliert Anknüpfungspunkte für weitere Forschung.
Streckstütz, Turnen, Parallelbarren, Ringe, Elektromyographie, Muskelaktivität, Biomechanik, Schultergürtel, Adduktoren, M. pectoralis major, M. latissimus dorsi, M. serratus anterior, M. trapezius, Training, Sportwissenschaft.
Die Arbeit untersucht die biomechanischen Unterschiede in der muskulären Aktivität zwischen dem Streckstütz am Parallelbarren und an den Ringen.
Die Themenfelder umfassen die funktionelle Anatomie des Schultergürtels, sportwissenschaftliche EMG-Analyse und die trainingspraktische Optimierung von Stützelementen.
Das Ziel ist zu klären, inwiefern sich die muskuläre Aktivität in den acht untersuchten Muskeln beim Streckstütz an beiden Geräten statistisch signifikant unterscheidet.
Es wurde eine empirische Querschnittsstudie mit 14 Probanden durchgeführt, bei der die Muskelaktivität mittels Oberflächen-Elektromyographie (EMG) nach Normalisierung durch MVIC-Tests erfasst wurde.
Im Hauptteil werden die methodische Durchführung, die Darstellung der EMG-Ergebnisse in Abbildungen und Tabellen sowie deren detaillierte Diskussion auf anatomischer Basis beschrieben.
Die wichtigsten Begriffe sind Streckstütz, Elektromyographie, Ringturnen, Parallelbarren und Muskelaktivierung des Schultergürtels.
Die erhöhte Aktivität, insbesondere der Adduktoren, wird auf die Instabilität der Ringe zurückgeführt, die eine stärkere muskuläre Verspannung des Rumpfes und eine spezifische "Shoulder-Strategy" zur Stabilisierung erfordert.
Der Autor empfiehlt Athleten, zur Verbesserung des Streckstützes insbesondere den M. latissimus dorsi und M. pectoralis major gezielt zu kräftigen und Fehlerbilder wie das Eindrehen der Ringe durch korrektives Training der Adduktoren zu beheben.
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