Bachelorarbeit, 2020
79 Seiten, Note: 1,5
Die Bachelorarbeit befasst sich mit der steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Behandlung von Arbeitnehmerentsendungen. Sie analysiert die rechtlichen Rahmenbedingungen von Entsendungen und untersucht, wie diese in der Praxis im Fall von Entsendungen in die USA und Brasilien gestaltet werden können.
Das erste Kapitel der Arbeit führt in die Problemstellung und die Zielsetzung der Arbeit ein. Es wird erläutert, welche Relevanz die Thematik der Arbeitnehmerentsendung im internationalen Kontext hat und welche Fragestellungen im Mittelpunkt der Arbeit stehen. In Kapitel 2 werden die Grundlagen und Motivsysteme im Entsendefall beleuchtet. Es werden verschiedene Begriffsdefinitionen im Zusammenhang mit dem internationalen Arbeitseinsatz diskutiert und die steuerrechtlichen Grundlagen der Entsendung in Deutschland dargestellt. Kapitel 3 fokussiert sich auf die steuerrechtlichen Aspekte der Auslandsentsendung. Es wird zwischen Entsendungen in Abkommensstaaten und Nicht-Abkommensstaaten unterschieden und die jeweiligen rechtlichen Regelungen erläutert. Kapitel 4 beschäftigt sich mit der spezifischen Situation von Entsendungen in die USA und nach Brasilien. Es werden sowohl die Besonderheiten der jeweiligen Steuer- und Sozialversicherungsregelungen in diesen Ländern als auch die Auswirkungen auf die Entsendungssituation untersucht. In Kapitel 5 werden die sozialversicherungsrechtlichen Aspekte der Auslandsentsendung beleuchtet. Es werden die relevanten Regelungen des Sozialversicherungsgesetzbuches IV und die Auswirkungen internationaler Abkommen auf die Versicherungspflicht von entsandten Arbeitnehmern erläutert. Schließlich werden in Kapitel 6 Gestaltungsüberlegungen für die Praxis der Entsendung vorgestellt. Es werden Empfehlungen für die steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Durchführung von Entsendungen gegeben und mögliche Zielsystemkonflikte diskutiert.
Arbeitnehmerentsendung, internationales Arbeitsrecht, Steuerrecht, Sozialversicherungsrecht, USA, Brasilien, Doppelbesteuerung, Sozialversicherungspflicht, Entsendung, Abkommensstaat, Nicht-Abkommensstaat, Gestaltungsüberlegungen, Zielsystemkonflikte.
Die zentralen Herausforderungen liegen in der Vermeidung der Doppelbesteuerung des Gehalts und der Klärung der Sozialversicherungspflicht, um Lücken im Versicherungsschutz des Arbeitnehmers zu vermeiden.
Die USA gelten steuerrechtlich als Abkommensstaat (Doppelbesteuerungsabkommen vorhanden), während Brasilien als Nicht-Abkommensstaat behandelt wird. Dies führt zu unterschiedlichen steuerlichen Belastungen und administrativen Prozessen.
Dies richtet sich nach dem Sozialversicherungsgesetzbuch IV (SGB IV) sowie spezifischen Sozialversicherungsabkommen zwischen Deutschland und dem Einsatzland, wie sie beispielsweise mit den USA und Brasilien bestehen.
DBA legen fest, welcher Staat das Besteuerungsrecht für das Einkommen des entsandten Mitarbeiters hat, um zu verhindern, dass derselbe Arbeitslohn in zwei Ländern gleichzeitig versteuert werden muss.
Ausstrahlung bedeutet, dass die deutschen Sozialversicherungsvorschriften unter bestimmten Voraussetzungen auch während einer zeitlich begrenzten Auslandstätigkeit für den Arbeitnehmer weitergelten.
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