Diplomarbeit, 2008
80 Seiten, Note: 2.0
1 Einleitung
1.1 Problematik
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Vorgehen
2 Wertschöpfungsgedanke
2.1 Zu Grunde liegende Produktions- und Managementtheorien
2.1.1 Vom Taylorismus zum strategischen Management
2.1.2 Total Quality Management
2.1.3 Lean Thinking und das Toyota Production System
2.2 Nutzwertanalyse zur Selektion des passenden Konzepts
2.3 Historie des Wertschöpfungsgedankens
2.4 Anforderungen an ein Wertschöpfungssystem
2.4.1 Reflexionsorientierung
2.4.2 Wertschöpfung
2.4.3 System
2.4.4 Wertschöpfungssystem
3 Das Wertschöpfungssystem von XXX
3.1 Kurzportrait und die aktuelle Situation der XXX KG
3.2 Gründe für die Einführung eines Wertschöpfungssystems
3.3 Von der ersten Idee bis zum heutigen Entwurf des Wertschöpfungssystems
3.4 Ziele und Vision
3.5 Organisatorische Einordnung in das XXX Managementsystem
3.6 Aufbau des Wertschöpfungssystems
3.7 Grundsätze
3.8 Tools und Methoden
3.8.1 Übersicht der Tools & Methoden
3.8.2 Lerninsel
3.8.3 Experten-KVP
3.8.4 Wertstromanalyse
3.9 Kommunikationskonzept
4 Implementierung bei YYY GmbH & Co. KG Musterstadt (YYY)
4.1 Kurzportait der YYY Musterstadt GmbH & Co. KG
4.2 Ausgangssituation vor Implementierung
4.3 Gewährleistung der Reflexionsorientierung
4.3.1 Führungskräfte
4.3.2 Audits
4.3.3 Wertschöpfungscockpit
4.4 Organisatorische Implementierung
4.5 Ablaufplanung
4.6 Aktueller Stand der Umsetzung
5 Handlungsempfehlungen
6 Fazit / Ausblick
Das Hauptziel der Diplomarbeit ist die Entwicklung eines kommunizierfähigen Entwurfs für ein ganzheitliches Wertschöpfungssystem bei der XXX KG, um eine strukturierte Plattform für kontinuierliche Verbesserungen zu schaffen und den langfristigen Unternehmenserfolg zu sichern.
3.1 Kurzportrait und die aktuelle Situation der XXX KG
Die XXX KG ist Hersteller von Dreh-, -Kipp-, Sicherheitsbeschlägen, Mehrfachverriegelungen und Schlössern für Fenster und Türen in den Marktsegmenten Kunststoff, Holz, Aluminium und Glas. XXX entstand 2003 durch die Fusion der XXX-FRANK KG und derZZZBaubeschläge GmbH.
XXX-FRANK wurde 1914 durch Wilhelm Jäger gegründet, dem Urgroßvater des heutigen geschäftsführenden Gesellschafters Frank Mustermann. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts etablierte sich XXX-FRANK vom Hersteller für Behälterböden über Kleineisenwaren und Beschlägen für die Möbelindustrie zu einem der führenden weltweit operierenden Wegbereiter für Innovation in der Beschlag- und Lüftungsindustrie. DieZZZBaubeschläge GmbH wurde 1873 durch August Bilstein gegründet und produziert seither Fenster- und Türbeschläge. Nach Übernahme durch die HOESCH AG und eine Separierung des Bereichs Baubeschläge wechselte dieZZZBaubeschläge GmbH 1998 den Eigentümer und zählte bis zur Fusion in 2003 zur XXX-FRANK Holding GmbH.
Im Jahr 2006 erwarb XXX den Türbeschlagshersteller YYY YYY GmbH & Co. KG und erweiterte so sein Produktspektrum um Mehrfachverriegelungen und Schlösser für Holz, Kunststoff und Glastüren. Heute setzt sich das Produktprogramm aus vier Segmenten zusammen: Fenster-, Schiebetür-, Türbeschläge, Lüftungs-/Gebäudetechnik und deren sicherheitstechnische Nachrüstung. XXX produziert an fünf Standorten weltweit, im siegerländischen Teststadt, in Hermeskeil/Reinsfeld nahe Trier, im bergischen Musterstadt sowie in Polen und China. Die XXX KG beschäftigt weltweit ca. 2.700 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2007 bei einem Exportanteil von über 80 % einen Umsatz von ca. 360 Mio. Euro. Heute ist nicht mehr Deutschland der Hauptabsatzmarkt, sondern das europäische Ausland, insbesondere Osteuropa und Russland.
1 Einleitung: Beschreibt die Problematik des technologischen Wandels und des Wettbewerbsdrucks, die den Bedarf an kontinuierlicher Prozessoptimierung auslösen.
2 Wertschöpfungsgedanke: Analysiert theoretische Grundlagen wie Taylorismus, TQM und Lean Thinking als Basis für das zu entwickelnde System.
3 Das Wertschöpfungssystem von XXX: Detailliert den Entwurf des unternehmensspezifischen Wertschöpfungssystems, dessen Vision, Grundsätze und die verwendeten Tools & Methoden.
4 Implementierung bei YYY GmbH & Co. KG Musterstadt (YYY): Beschreibt die praktische Anwendung des Konzepts als Pilotprojekt sowie die zugehörige Ablaufplanung und den Status der Umsetzung.
5 Handlungsempfehlungen: Gibt Ratschläge zur Kommunikation und langfristigen Etablierung des Systems im gesamten Unternehmen.
6 Fazit / Ausblick: Resümiert das Potenzial des Systems für den Unternehmenserfolg und beschreibt die Bedeutung der fortlaufenden Verbesserung.
Wertschöpfungssystem, Prozessoptimierung, Lean Thinking, Total Quality Management, KVP, Lerninsel, Wertstromanalyse, Führungskultur, Veränderungsmanagement, Prozessmanagement, Wertschöpfungskette, Effizienzsteigerung, Wettbewerbsfähigkeit, Null-Fehler-Prinzip, Unternehmensführung.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und beispielhaften Implementierung eines ganzheitlichen, reflexionsorientierten Wertschöpfungssystems für die XXX KG, um die Wettbewerbsfähigkeit durch kontinuierliche Prozessverbesserungen zu sichern.
Im Fokus stehen die theoretischen Grundlagen des Wertschöpfungsgedankens, die Definition eines unternehmensspezifischen Systems sowie die praktische Umsetzung durch moderne Methoden wie Lerninseln und Experten-KVP.
Das Ziel ist die Erarbeitung eines kommunizierfähigen Entwurfs, der als Plattform dient, um die Unternehmenskultur in Richtung einer autarken Verbesserungskultur zu wandeln und die Prozesse effizienter zu gestalten.
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse (Managementtheorien, Lean Konzepte), einer Nutzwertanalyse zur Selektion des geeigneten Systems sowie eine praxisorientierte Projektarbeit (Pilotprojekt).
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung des Wertschöpfungsgedankens, die detaillierte Beschreibung des XXX-eigenen Systems inklusive seiner Grundsätze und Werkzeuge sowie die konkrete Implementierung bei einem Tochterunternehmen.
Wichtige Begriffe sind Wertschöpfungssystem, Prozessoptimierung, Lean Thinking, TQM, KVP, Lerninsel sowie Veränderungsmanagement.
Während das EFQM-Modell eher eine standardisierte externe Bewertung darstellt, ist das XXX-System situativ und operativ ausgerichtet, um direkt unterstützend in Prozesse einzugreifen.
Die Lerninsel dient als wichtigstes Kommunikationsinstrument, um Mitarbeitern komplexe Unternehmensprozesse spielerisch näherzubringen und dadurch das Verständnis und die Akzeptanz für Veränderungen zu erhöhen.
Sie fungieren als Multiplikatoren und Motoren des Veränderungsprozesses; ihre Aufgabe ist es, die Methoden vorzuleben und die notwendigen Rahmenbedingungen für eine Verbesserungskultur zu schaffen.
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