Bachelorarbeit, 2007
98 Seiten, Note: 1,7
Die Arbeit untersucht das Konzept der Mädchenerziehung von François de Salignac de La Mothe-Fénelon in seiner Schrift „De l'éducation des filles“. Ziel ist es, Fénelons Erziehungsansatz zu beleuchten und seine Gedanken zur Rolle der Frau und zum Prozess der Mädchenbildung zu analysieren. Die Arbeit befasst sich mit der Entstehung der Schrift, Fénelons Bild von der weiblichen Natur, seinen Erziehungsprinzipien und der Bedeutung der Religion in seiner Erziehungsphilosophie.
Die Arbeit besteht aus acht Kapiteln, die das Konzept der Mädchenerziehung bei Fénelon aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Das erste Kapitel liefert strukturierte Zusammenfassungen der einzelnen Kapitel der Schrift, um den Aufbau und die Inhalte des Buches zu verdeutlichen. Das zweite Kapitel widmet sich der Entstehung der Schrift und beleuchtet biographische Daten Fénelons sowie zeitgeschichtliche Einflüsse. Kapitel drei befasst sich mit Fénelons Verständnis der weiblichen Natur und analysiert die körperlichen und geistigen Unterschiede zwischen Mann und Frau. Kapitel vier untersucht die Rolle des Erziehers in Fénelons Erziehungsplan und beleuchtet seine zentralen Erziehungsprinzipien. Im fünften Kapitel wird die Schrift quantitativ analysiert, um festzustellen, ob Fénelon eine Schrift zur Mädchenerziehung oder eine Schrift zur allgemeinen Kindererziehung verfasst hat. Kapitel sechs widmet sich der Bedeutung der Religion in Fénelons Erziehungsplan und untersucht die Struktur, die Verfahren und die Ziele der religiösen Erziehung. Das siebte Kapitel beschäftigt sich mit der Frage, ob Fénelon als ein Aufklärer bezeichnet werden kann und wie seine Gedanken mit den Prinzipien der Aufklärung zusammenhängen.
Mädchenerziehung, François de Salignac de La Mothe-Fénelon, „De l'éducation des filles“, weibliche Natur, Erziehungsprinzipien, Religion, Aufklärung, Erzieher, Gesellschaft, Rolle der Frau, Bildung
Die 1687 veröffentlichte Schrift betont die Notwendigkeit einer systematischen Bildung für Mädchen, um sie auf ihre Rolle in Familie und Gesellschaft vorzubereiten.
Er sieht Frauen als intellektuell fähig, aber durch ihre „Natur“ gefährdet für Eitelkeit, weshalb eine moralische und religiöse Festigung zentral ist.
Fénelon setzt auf „Lernen am Modell“, die Anpassung der Erziehung an das kindliche Alter und die Nutzung von Geschichten statt reinem Auswendiglernen.
Die Arbeit analysiert quantitativ, dass viele Kapitel allgemeine pädagogische Prinzipien enthalten, die für alle Kinder relevant sind, nicht nur für Mädchen.
Die Arbeit untersucht, ob er als Vorläufer der Aufklärung gelten kann, da er Vernunft betont, aber dennoch stark im religiösen Kontext verwurzelt bleibt.
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